Es gehe um mehr als Fußball. »Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe, es geht um Frieden, Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen.«Der Gebetskreis von Tah und Nmecha mit fünf Gegenspielern nach der Auftaktpartie gegen Curaçao (7:1) hatte für Aufsehen gesorgt. Im Interview mit Tokio Hotel-Mitglied und MagentaTV-Reporter Tom Kaulitz sagte Tah nun, wie es zu der Szene kam. »Um ehrlich zu sein: Felix hat mich angesprochen, ob ich Bock hätte«, so Tah.
Er und Nmecha beteten auch privat öfter gemeinsam und sprechen über ihre Religion. Schon nach dem Testspiel gegen die USA Anfang des Monats habe es ein Gebet mit Gegenspielern gegeben. Weil Nmecha zudem einen Spieler aus Curaçao kenne, habe man beschlossen, das auch nach dem Auftaktspiel wieder zu machen.Aus Rüdigers Sicht wurde die Szene medial aufgebauscht. Er ging nicht näher darauf ein, warum er das so sieht. Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis von Nmecha kein Thema, sagte Rüdiger. Der Abwehrspieler ist selbst praktizierender Muslim.










