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USA: Die abgeschottete WM im Land der Freiheit „Die Welt ist willkommen“, versprach Fifa-Chef Infantino. Doch Fans aus Haiti, Iran, Senegal und Elfenbeinküste bleiben ausgesperrt. In „Little Senegal“ feiert die Diaspora trotzdem.
Helena Wittlich 17.06.2026 - 18:42 Uhr Quelle: Tagesspiegel Artikel anhörenSpiel Senegal gegen Frankreich: Ibrahim Mbaye schoss das einzige Tor für den Senegal. Foto: IMAGN IMAGES via ReutersBerlin. Kein Durchgang. Nur Busse dürfen passieren, selbst Fußgänger weisen die Polizisten an den Gittern ab, die am U-Bahn-Ausgang die 116. Straße in Harlem versperren. Wer an diesem Dienstag nach „Little Senegal“ zum Spiel der Nationalmannschaft gegen Frankreich wollte, musste früh dran sein. Beim letzten großen Senegalspiel hätten Fans die Straße gestürmt, sagt ein Beamter.So versperren nun Gitter den Weg zum Public Viewing in dem kleinen Raum der Senegalese Association of America. Doch schon im Vorfeld hatten andere Hürden verhindert, dass Fans der „Löwen der Teranga“ in die USA reisen konnten. Es sei „ein politisches Thema“, sagte Senegals Trainer Pape Thiaw vor dem Spiel. Die eigenen Fans fehlten, die das Team „gerade in schwierigen Momenten“ trügen.Dass Senegals Support nicht mitgekommen ist, liegt vor allem an einem: Donald Trump. „Die Welt ist in den USA willkommen“, hatte Fifa-Chef Gianni Infantino noch 2025 versprochen. Also die Welt zu Gast bei Freunden, wie das Motto 2006 in Deutschland lautete? Wohl eher nicht, zumindest für einige. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt
