PfadnavigationHomeSportFußballWMNach mäßigem Start„Geht in eine toxische Richtung“ – Im Schweizer Team soll es wegen Kapitän Xhaka rumorenVon Laura WolfRedakteurin im Sport-Kompetenzzentrum Axel SpringerStand: 15:01 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Schweiz kommt in ihrem ersten WM-Spiel nicht über ein Remis hinaus. Gegen Katar betreiben die Eidgenossen nach Embolos Führungstor Chancenwucher und werden dafür in der Nachspielzeit eiskalt bestraft. Die Highlights im Video.Granit Xhaka war schon zu seiner Zeit in Leverkusen dafür bekannt, dass er Schlendrian nicht duldete. Nachdem beim WM-Auftakt gegen Katar nur ein Remis heraussprang, soll der Schweizer Kapitän Klartext geredet haben. Im Team herrscht Verunsicherung.Was ist da in der Schweizer Mannschaft los? Nach dem überraschenden 1:1-Auftakt bei der WM gegen Katar herrscht Ernüchterung statt Aufbruchsstimmung – und es scheint hinter den Kulissen zu brodeln. Im Mittelpunkt: Schweiz-Kapitän Granit Xhaka. Laut der Schweizer Zeitung „Blick“ soll es Spieler innerhalb des Teams geben, die nach kritischen Ansagen ihres Teamkollegen verunsichert sind, sich nicht mehr wohlfühlen.Xhaka zeigte sich nach dem Schlusspfiff gegen Katar verärgert. Der Kapitän machte deutlich, dass die Mannschaft aktuell weit von ihren eigenen Ansprüchen entfernt sei. „Man kann viel reden. Jetzt müssen wir machen“, sagte der frühere Bundesliga-Profi.Vor allem das Verhalten der Mannschaft auf dem Platz gefiel dem Mittelfeldspieler nicht. Xhaka bemängelte die Disziplin innerhalb des Teams und sagte, man müsse nicht versuchen, alles alleine zu lösen oder sich in den Mittelpunkt zu stellen. Wen er damit konkret meinte, ließ er offen. In der Nachspielzeit hatten sich die Schweizer nach der 1:0-Führung durch Embolo einen katarischen Konter zum Ausgleich durch Khoukhi eingefangen.Xhaka wird im Schweizer Team als zu kritisch wahrgenommenXhaka hatte bereits nach der WM-Generalprobe, einem 1:1 gegen Australien, mit deutlicher Kritik reagiert: „Es gab in dieser Woche Dinge, die nicht gut waren. Vielleicht irritiert uns, dass wir denken, wir schaffen die Gruppenphase ganz simpel.“ Und weiter: „So darfst du nicht auftreten, sonst fährst du nach drei Spielen nach Hause. Wir müssen nun aufwachen. Das 1:1 war ein großer Weckruf für alle.“Der „Blick“ berichtet nun: Spieler sollen ihren Kapitän mehreren Quellen zufolge innerhalb des Teams und im Training als zu kritisch wahrnehmen. Das Blatt zitiert etwa: „Zu viel Negativität, die die Stimmung im Team beeinträchtigt.“ Und: „Es geht in eine toxische Richtung.“Lesen Sie auchHarte Worte über den Führungsspieler aus der Premier League. Der Schweizer wechselte im Juli 2025 für rund 20 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu Aufsteiger AFC Sunderland. Er unterzeichnete dort einen langfristigen Vertrag bis 2028 – und ist auch dort Kapitän.Lesen Sie auchTrotz des Fehlstarts bei der WM bleibt für Xhaka und die Schweizer in Gruppe B alles offen. In den kommenden Partien trifft die Nationalmannschaft am Donnerstag auf Bosnien-Herzegowina und am 24. Juni auf Gastgeber Kanada (beide Spiele im Sport-Ticker der WELT). Die beiden Teams hatten sich bereits zuvor ebenfalls mit 1:1 getrennt.Wenn Sie hier klicken, können Sie sich den Gruppenspielplan der WM als PDF herunterladen.