Luka Modric kennt es nur zu gut, das Schattendasein. Überall sind dieser Tage wieder die zwei zu sehen, die immer zu sehen sind: Es wird die große Weltmeisterschaft von Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, den Königen dieser Ära, die diesmal aber doch wirklich enden wird. Messironaldo, darüber schreiben alle, darüber reden alle mit gehauchter Bewunderung. Für Messironaldo werden ganze Fußball-Nationalmannschaften umstrukturiert, um ihnen Freiräume zu verschaffen. An Messironaldo müssen sich Trainer anpassen, nicht andersherum. Und nebenbei kann man mit Messironaldo wirklich alles zahlreicher verkaufen: Fußballtrikots, Chips, sogar Bauklötzchen sind inzwischen Teil des Portfolios der zwei Überfiguren, die im Spätherbst ihrer Laufbahnen noch einen Sommer lang in Nordamerika weilen.
Luka Modric bei der WM 2026: Vom Kriegskind zum Weltfußballer
Mit 40 Jahren tritt Luka Modric zum fünften Mal für Kroatien bei einer WM an. Über einen, der in Kriegszeiten den Ball mit in den Bunker nahm.













