Wer regelmäßig größere Mengen Eis benötigt, findet im Gastroback Bartender Pro ein geeignetes Modell. Mit einem Wassertank von 2,8 Litern sowie einem Auffangbehälter für 1,5 Kilogramm Eis bietet das Gerät die größten Kapazitäten im Testfeld.Viele Eiswürfelmaschinen werben mit ähnlichen Funktionen, nahezu identischen Leistungsdaten und vergleichbaren Designs – doch wie groß sind die Unterschiede wirklich? Unser Test zeigt, welche Eiswürfelmaschinen im Alltag überzeugen und welche hinter den Erwartungen zurückbleiben. Was Sie vorab über Eiswürfelmaschinen wissen solltenSchnelle Eisproduktion: Eiswürfelmaschinen stellen innerhalb von sechs bis 15 Minuten Eis her. Möglich wird dies durch Kühlstäbe, an denen das Wasser innerhalb kurzer Zeit gefriert. Genau genommen entstehen dabei Hohlkegel statt klassischer Eiswürfel.Begrenzte Haltbarkeit: Die schnell produzierten Eisstücke erreichen nicht die Temperaturen von Eiswürfeln aus dem Gefrierfach. Während klassische Würfel bis zu minus 18 Grad kalt werden, liegen die Temperaturen der Hohlkegel in der Nähe des Gefrierpunkts. Entsprechend schmelzen sie schneller.Keine dauerhafte Kühlung: Die meisten Geräte verfügen über keine aktive Kühlung im Auffangbehälter. Deshalb verlieren die ersten Eisstücke häufig an Größe. Erst wenn genügend Eis vorhanden ist, sorgt die Gesamtmenge für eine gewisse Eigenkühlung.Testsieger und Preistipp: WIE-EiswürfelmaschineDie Eiswürfelmaschine von WIE sichert sich gleich zwei Auszeichnungen. Sie erreicht nicht nur den ersten Platz im Test, sondern erhält zugleich die Auszeichnung als Preis-Leistungs-Sieger. Sie bietet genau die Eigenschaften, die viele Käuferinnen und Käufer erwarten. So produziert sie schnell große Mengen Eis und arbeitet dabei ausgesprochen sparsam.Besonders stark ist das Gerät beim Tempo. Obwohl viele Hersteller Produktionszeiten zwischen fünf und acht Minuten versprechen, liefert die WIE die schnellste erste Portion im gesamten Testfeld. Nach nur sechs Minuten und 43 Sekunden fallen die ersten Eisstücke in den Behälter. Gleichzeitig benötigt die Maschine lediglich neun Wattstunden Strom für die erste Ladung. Die anfänglichen Eisstücke sind noch etwas kleiner, gewinnen aber mit jedem weiteren Durchlauf an Volumen. Nach etwa 40 Minuten stehen bereits 50 Eiswürfel bereit.Auch im täglichen Einsatz sammelt das Modell Pluspunkte. Die Bedienung gelingt unkompliziert und sowohl eine Selbstreinigungsfunktion als auch Kontrollanzeigen für einen leeren Wassertank oder einen vollen Eisbehälter gehören zur Ausstattung. Durch ihre kompakte Bauweise findet die Maschine selbst auf kleinen Arbeitsflächen problemlos Platz. Lediglich die Lautstärke fällt mit 63 Dezibel etwas höher aus als bei einigen Mitbewerbern. Wer darüber hinwegsehen kann, erhält eine schnelle, sparsame und preislich attraktive Eiswürfelmaschine.Eismaschine mit viel Kapazität: Gastroback Bartender Pro Wer regelmäßig größere Mengen Eis benötigt, findet im Gastroback Bartender Pro ein geeignetes Modell. Mit einem Wassertank von 2,8 Litern sowie einem Auffangbehälter für 1,5 Kilogramm Eis bietet das Gerät die größten Kapazitäten im Testfeld.Dieser Größenvorteil macht sich im Alltag deutlich bemerkbar. Wasser muss seltener nachgefüllt werden und auch der Eisbehälter erreicht erst später seine maximale Füllmenge. Das ist besonders praktisch, da alle getesteten Geräte ihren Betrieb stoppen, sobald der Behälter voll oder der Tank leer ist. Ein akustischer Hinweis erfolgt dabei nicht. Stattdessen informieren lediglich kleine Kontrollanzeigen.Auch bei der Leistung überzeugt Gastroback. Nach etwa 51 Minuten stehen 56 große Eiswürfel zur Verfügung. Positiv fällt zudem auf, dass die zuerst produzierten Eisstücke kaum schmelzen, bevor die nächste Portion fertig ist.Die Bedienung wirkt zunächst etwas umfangreicher, erschließt sich nach kurzer Zeit jedoch recht schnell. Während das Edelstahlgehäuse außen anfällig für Fingerabdrücke ist, erleichtert ein automatisches Reinigungsprogramm die Pflege im Inneren. Vor dem ersten Einsatz sollte das Gerät mindestens 24 Stunden aufrechtstehen, damit sich das Kühlmittel korrekt verteilen kann.So testen wir die EiswürfelmaschinenEiswürfelmaschinen sollen innerhalb kurzer Zeit ausreichend Eis bereitstellen. Ob das zuverlässig gelingt, überprüfen wir in einem ausführlichen Praxistest. Neben Ausstattung und Funktionsumfang stehen dabei vor allem Leistung, Komfort und Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt.Ausstattung und Funktionen: Zunächst betrachten wir die technischen Eckdaten. Dazu gehören die Größe des Wassertanks, die Kapazität des Eisbehälters sowie die maximale Produktionsmenge pro Tag. Zusätzlich prüfen wir, ob verschiedene Eisgrößen angeboten werden und welche Komfortfunktionen vorhanden sind. Eine akustische Warnung bei leerem Tank oder vollem Behälter konnte kein Gerät bieten. Alle Modelle setzen ausschließlich auf Kontrollanzeigen. Ebenfalls bewertet werden Verarbeitung, Gehäusematerial, Zubehör und praktische Details.Bedienung: Anschließend folgt der Praxistest. Bereits die Anleitung spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie sollte verständlich sein und wichtige Hinweise zur Reinigung liefern. Ebenso wichtig ist eine möglichst intuitive Bedienung. Schließlich möchte niemand lange in Handbüchern blättern, bevor die ersten Eiswürfel entstehen. Auch die Reinigung fließt in die Bewertung ein. Nach dem Einsatz sollte sich das Gerät möglichst unkompliziert säubern lassen.Technische Prüfung: Neben der Eisproduktion messen wir den Stromverbrauch unter realistischen Bedingungen. Dabei betrachten wir sowohl die erste Portion Eis als auch die Herstellung von mindestens 50 Eiswürfeln. Ebenso wichtig ist dabei das Produktionstempo. Wir erfassen die Zeit bis zu den ersten Eisstücken sowie die Dauer bis zur Produktion größerer Mengen. Darüber hinaus prüfen wir die Lautstärke im Betrieb, da eine leise Arbeitsweise den Nutzungskomfort deutlich erhöht.Weitere Eiswürfelmaschinen, die wir getestet habenNeben dem Testsieger und der großen Alternative haben wir noch weitere Eiswürfelmaschinen getestet, die sich ebenfalls lohnen können. Darunter sind besonders schnelle Modelle und eine günstige Option von Lidl. Schnelle Maschine: Caso Ice Master ProDer Caso Ice Master Pro belegt den zweiten Platz im Test. Besonders überzeugen sein geringer Stromverbrauch und seine hohe Geschwindigkeit. Bereits nach acht Minuten und 15 Sekunden fallen die ersten Eiswürfel in den Behälter. In den ersten Durchläufen werden die Eisstücke sogar kontinuierlich größer. Danach stabilisiert sich die Produktionszeit bei etwas mehr als neun Minuten pro Zyklus.Die Bedienung beschränkt sich auf wenige Schritte. Gerät einschalten, Eisgröße wählen und loslegen. Eine automatische Reinigungsfunktion fehlt allerdings. Stattdessen empfiehlt der Hersteller eine Reinigung mit mildem Spülmittel sowie regelmäßiges Entkalken. Da die Innenräume vieler Geräte schwer zugänglich sind, kann dies etwas mühsam sein. Gefiltertes Wasser hilft dabei, den Pflegeaufwand zu reduzieren.Optisch kombiniert Caso ein Edelstahlgehäuse mit einem Sichtfenster aus Kunststoff. Letzteres wirkt jedoch etwas einfacher verarbeitet. Zehn Eiswürfel pro Durchgang: Klamer EiswürfelbereiterDie Eiswürfelmaschine von Klamer landet sowohl preislich als auch leistungsmäßig im Mittelfeld. Käufer erhalten einen Wassertank mit 2,1 Litern Fassungsvermögen sowie einen Auffangbehälter für 600 Gramm Eis.Für 50 Eiswürfel benötigt das Gerät 47 Minuten und 54 Sekunden und erzielt damit den besten Gesamtwert im Vergleich. Möglich wird dies durch die Produktion von zehn Eiswürfeln pro Durchgang. Andere Modelle stellen meist weniger Eis gleichzeitig her. Die Dauer eines einzelnen Zyklus liegt mit knapp zehn Minuten jedoch eher im Mittelfeld.Zusätzliche Funktionen wie Timer und Vorlaufzeit erweitern den Funktionsumfang. Die Bedienung bleibt dennoch verständlich.Das Gehäuse in Edelstahloptik macht zunächst einen guten Eindruck. Bei genauerem Hinsehen zeigen sich jedoch Schwächen. Der Markenaufdruck löst sich teilweise und das Sichtfenster weist bereits beim Auspacken Kratzer auf. Auch das kurze Stromkabel und ein leicht instabiler Stand fallen negativ auf.Ähneln sich: Die Eiswürfelmaschinen von Euhomy und SilonnDie Modelle von Euhomy und Silonn zählen zu den preiswerteren Geräten im Vergleich und liefern nahezu identische Ergebnisse. Beide verfügen über einen Wassertank mit 1,25 Litern Fassungsvermögen, einen 300-Gramm-Eisbehälter sowie eine Selbstreinigungsfunktion. Die ersten Eiswürfel entstehen jeweils nach etwas mehr als acht Minuten.Auch beim Energieverbrauch liegen beide Geräte dicht beieinander und arbeiten erfreulich effizient.Weniger überzeugend ist die Lautstärke. Beide Maschinen gehören zu den lautesten Modellen im Test und machen sich im Wohnbereich deutlich bemerkbar. Außerdem unterscheiden sich die beiden angebotenen Eisgrößen in der Praxis nur geringfügig. Wer damit leben kann, erhält unkomplizierte Geräte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.Günstige Eiswürfelmaschine: Silvercrest-Eiswürfelmaschine von LidlDie Silvercrest-Maschine von Lidl ist das günstigste Gerät im Test. Trotzdem erreicht sie einen Platz unter den besten Modellen.Der niedrige Preis zeigt sich vor allem bei Materialwahl und Verarbeitung. Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff und die Tasten wirken einfach gestaltet. Dafür lässt sich die Oberfläche leicht reinigen. Im Innenraum unterstützt zusätzlich eine automatische Reinigungsfunktion.Die ausführliche Anleitung erleichtert die Nutzung. Zwar übernimmt die Starttaste mehrere Funktionen, nach kurzer Eingewöhnung gelingt die Bedienung jedoch problemlos.Auch die Ausstattung überzeugt. Der Wassertank fasst 2,1 Liter und der Eisbehälter bis zu 800 Gramm. Nach knapp 59 Minuten produziert die Maschine 56 Eiswürfel und erreicht damit ein solides Ergebnis.Verspricht klare Eiswürfel: Medion MD 11950Mit dem Life Klareis-Eiswürfelbereiter MD 11950 verspricht Medion besonders klare Eiswürfel. Im Test zeigt sich jedoch, dass dieses Ziel nur teilweise erreicht wird. Einige Eisstücke erscheinen tatsächlich klar, der Großteil bleibt jedoch ähnlich trüb wie bei den übrigen Geräten.Auch beim Energieverbrauch und der Geschwindigkeit startet Medion eher verhalten. Für die erste Portion Eis benötigt das Gerät fast zwölf Minuten und verbraucht 22 Wattstunden Strom. Später beschleunigt sich die Produktion deutlich. Insgesamt entstehen 56 Eiswürfel in 52 Minuten und 11 Sekunden bei einem Verbrauch von 100 Wattstunden. Bis dahin sind die ersten Eisstücke jedoch nahezu vollständig geschmolzen.Positiv fällt das Edelstahlgehäuse mit Display auf. Weniger gelungen ist die Dokumentation. Statt einer vollständigen Anleitung liegt lediglich eine Kurzanleitung bei. Weitere Informationen müssen über einen QR-Code aufgerufen werden.Kleine Eiswürfelmaschine: Solis Ice Cube ExpressDer Solis Ice Cube Express ist das kompakteste Gerät im Test und richtet sich eher an kleinere Haushalte als an große Feiern. Dabei gehört er allerdings zu den teureren Modellen.Sowohl Wassertank als auch Eisbehälter fallen entsprechend klein aus. Das bedeutet häufigeres Nachfüllen und Entleeren. Für 56 Eiswürfel benötigt die Maschine rund 66 Minuten. Die ersten Eisstücke sind sehr klein und gewinnen erst im Verlauf der Produktion an Größe.Trotz Kunststoffgehäuse wirkt das Gerät hochwertiger als einige günstigere Konkurrenten. Die Bedienung gelingt weitgehend intuitiv. Lediglich die Auswahl der Eisgröße ist anfangs nicht sofort verständlich.Die Testergebnisse im ÜberblickDie meisten getesteten Eiswürfelmaschinen ähneln sich auf den ersten Blick stark. Zwei Eisgrößen, Eisschaufel und Selbstreinigung gehören bei vielen Modellen zur Standardausstattung. Die entscheidenden Unterschiede zeigen sich deshalb vor allem bei Komfort und Geschwindigkeit.Caso überzeugt mit hoher Effizienz und kurzen Produktionszeiten. Klamer produziert konstant kleine Eisstücke und erreicht dadurch sehr gleichmäßige Ergebnisse. Solis punktet mit kompakten Abmessungen, verlangt dafür aber mehr Aufmerksamkeit beim Nachfüllen. Medion hebt sich mit seinem Klareis-Versprechen hervor, kann dieses jedoch nur teilweise erfüllen. Euhomy, Fohere, Silonn und Ecozy zeigen, wie ähnlich sich viele chinesische Modelle inzwischen geworden sind. Sie liefern zuverlässig Eis, bieten aber weniger Reserven bei Tank- und Behältergröße.Unser Fazit: Eiswürfel auf KnopfdruckWer im Sommer regelmäßig gekühlte Getränke genießt oder häufig Gäste bewirtet, kann von einer Eiswürfelmaschine profitieren. Die Geräte schaffen zusätzlichen Platz im Gefrierfach und sorgen jederzeit für frischen Nachschub.Für besonders große Mengen empfiehlt sich der Gastroback Bartender Pro mit seinem großen Tank und dem großzügigen Auffangbehälter. Den Gesamtsieg holt sich jedoch die WIE Eiswürfelmaschine. Sie kombiniert kurze Produktionszeiten mit niedrigem Stromverbrauch und bietet damit das überzeugendste Ergebnis im Test. Gleichzeitig erhält sie die Auszeichnung als Preis-Leistungs-Sieger.Warum Sie dem WELT-Kaufberater vertrauen können: Der WELT-Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.Lesen Sie auch
Das sind die besten Eiswürfelmaschinen aus unserem Test - WELT
Die besten Eiswürfelmaschinen aus unserem Test liefern Eiswürfel auf Knopfdruck – und das in wenigen Minuten. Zu den Testsiegern!







