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Bis der Arzt kommtSollten Sie zu jenen Menschen zählen, die sich nichts Schöneres vorstellen können, als Whisky-Cola zu trinken und dabei eine Zigarette nach der anderen zu rauchen, dann versuchen Sie bitte, sich jetzt nicht allzu lebensgefährlich aufzuregen. Wir wollen ja nicht, dass Sie der Schlag trifft, wenn Sie erfahren: Tabak, Schnaps und Zuckertrank – alles soll teurer werden. Geht es nach dem Willen von Gesundheitspolitikern aus SPD und CSU, dann sollen die Abgaben auf diese ungesunden Produktgruppen deutlich steigen. Das damit eingenommene Geld soll dazu beitragen, die steigenden Kosten im Gesundheitswesen aufzufangen.
Schnaps und Zigaretten, fehlt nur noch ein zuckerhaltiger Softdrink zum Mixen
Es sei schwer vermittelbar, dass Beitragszahler »immer höhere Lasten tragen, während gesundheitsschädlicher Konsum volkswirtschaftliche Folgekosten in Milliardenhöhe verursacht«, zitiert mein Kollege Christian Teevs den gesundheitspolitischen Sprecher der SPD, Christos Pantazis. Ähnlich sieht es Emmi Zeulner, CSU-Abgeordnete und Obfrau der Unionsfraktion im Gesundheitsausschuss. Eine stärkere Anhebung der »Lenkungssteuern für Spirituosen, zuckerhaltige Getränke und Tabak« hätte aus ihrer Sicht zwei Vorteile: »Zum einen nehmen wir zusätzliches Geld ein, das wir für die Beitragsstabilisierung nutzen müssen, zum anderen leisten wir damit einen Beitrag zur Prävention.« (Mehr über Zeulners Ideen hier im Interview mit ihr .)






