Iran bei der Fußball-WM: Nationalistische Projektionsfläche einer Männerherrschaft
Einfach nur Fußball gucken, ganz ohne Politik, ist für Iraner:innen oft nicht drin. Das liegt nicht nur an der Zensur der Bilder aus dem Stadion.
Treffer für Iran: Ball im Tor, Flaggen dahinter
Andre Penner/AP/dpa
Das Ergebnis ist nicht das Wichtigste. Statt dem 2:2-Unentschieden, das die Fußballer in der Nacht auf Dienstag gegen Neuseeland erzielten, achteten die Iraner:innen im In- und Ausland vor allem auf die Vielzahl politischer, symbolischer und identitärer Konflikte, die den iranischen Fußball erneut in ein Schlachtfeld konkurrierender Narrative verwandelt haben. „168“ stand auf den goldenen Anstecknadeln, die die Spieler am Sonntag trugen, als sie in Mexiko aus dem Flugzeug stiegen.












