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Auf den Stadionvorplätzen dieser Weltmeisterschaft ist auch bei normalen Fußballspielen viel los. Aus großen Styroporboxen werden eisgekühlte Getränke verkauft. Jemand bietet WM-Pokale aus Plastik an. Irgendeiner zitiert per Lautsprecher Bibelverse. Andere wollen im Menschengewusel ihre liebsten Botschaften unters Volk bringen, mit Plakaten wie: »Botox makes you crazy«.
Am Montagabend, vor einem ganz und gar nicht normalen Fußballspiel, dem ersten des Iran bei dieser Weltmeisterschaft, geht es vor dem Stadion in Los Angeles noch unruhiger zu. An Eingang B haben sich etwa 100 Demonstranten versammelt. Einige von ihnen halten Porträts von Reza Pahlavi hoch, dem Sohn des Schah. Andere wedeln mit Israelflaggen oder dem Konterfei von Donald Trump. »Trump, finish the Job«, ist auf einem Plakat zu lesen, gemeint ist der Krieg der USA gegen den Iran, zu dem erst wenige Stunden vor Anpfiff ein peace deal ausgehandelt worden ist. Auf anderen Plakaten sind die Spieler des iranischen Nationalteams abgebildet, mit roter Farbe durchgekreuzt. Vom »Team Melli«, wie das iranische Nationalteam genannt wird, tropft Blut.












