Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesIran: Weitere Verhandlungen mit USA beginnen am Freitag Vance kündigt Rückkehr internationaler Atominspekteure nach Iran an Hisbollah greift israelische Soldaten in Südlibanon an Netanjahu: Israelische Truppen bleiben vorerst in Libanon Von der Leyen: Kein einfaches Ende der Iran-Sanktionen USA stellen Iran Milliardenhilfen in Aussicht Die USA haben Iran im Rahmen des geplanten Abkommens US-Regierungskreisen zufolge Zugang zu einem Wiederaufbaufonds im Umfang von 300 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Voraussetzung sei jedoch, dass Iran seine Verpflichtungen aus dem Abkommen erfülle, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter.Zugleich betonte er, dass es nicht darum gehe, Iran für seine Teilnahme an den Verhandlungen zu belohnen. Teheran müsse zunächst beweisen, dass es dauerhaft auf den Erwerb von Atomwaffen verzichte und keine Aktivitäten verfolge, die eine Wiedereinführung von Sanktionen auslösen könnten. Zudem dürften freigegebene Mittel nicht zur Unterstützung von Terrorismus oder zur Destabilisierung der Region verwendet werden. US-Vizepräsident J. D. Vance sagte dem US-Sender CBS, dass der Fonds von den Golfstaaten mitfinanziert werden solle.Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und Iran am Sonntag auf das Rahmenabkommen für ein Ende des Krieges verständigt, über dessen Inhalt noch nicht viel bekannt ist. Viele Stimmen bewerteten den Deal als Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess mit noch vielen Hürden. US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen nach eigenen Angaben am Sonntag elektronisch unterschrieben. Ein Abzug Israels aus Libanon ist US-Angaben zufolge keine Bedingung für das Abkommen. Israel habe weiterhin das Recht, sich gegen Angriffe der Hisbollah-Miliz zu verteidigen. Laura OtterIran: Weitere Verhandlungen mit USA beginnen am Freitag Eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und Iran soll nach iranischen Angaben direkt nach Unterzeichnung des verhandelten Rahmenabkommens am Freitag in der Schweiz beginnen. Diese weiteren Gespräche sollten innerhalb von 60 Tagen abgeschlossen werden, sagte Außenminister Abbas Araghtschi nach Angaben der Agentur Tasnim in Teheran.Ein Ende des Kriegs schließe ein Ende der israelischen Besetzung von Gebieten in Libanon mit ein, sagte Araghtschi demnach weiter. Jegliche neuen israelischen Angriffe auf Libanon und weitere Besetzung der Gebiete betrachte Iran als Verstoß gegen die getroffene Vereinbarung.Die USA und Iran hatten sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs geeinigt und nach US-Angaben bereits digital unterzeichnet. Am Freitag sollen hochrangige Vertreter der beiden Länder Medienberichten zufolge in Genf persönlich aufeinandertreffen. Zunächst habe man sich auf eine Beendigung des Kriegs, die Öffnung der Straße von Hormus, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und den Wiederaufbau konzentriert, sagte Araghtschi den Angaben entsprechend zudem in Teheran.Die 60-Tage-Frist gilt als knapp zur Verhandlung eines umfassenden Abkommens zu Irans Atomprogramm. Ähnliche Gespräche über das bisher letzte große Abkommen mit Iran, dem in Wien geschlossenen Atomdeal von 2015, dauerten fast zwei Jahre. Erste iranische Schiffe passieren US-BlockadeNach der Einigung zwischen den USA und Iran haben erste iranische Schiffe das von der US-Seeblockade betroffene Gebiet im Golf von Oman passiert. Mindestens drei Öltanker und zwei Frachtschiffe durchquerten die Zone am Montagabend ohne Zwischenfälle, berichteten iranische Medien.Auch der Dienst Tanker Trackers meldete auf X, ein mit zwei Millionen Barrel iranischem Rohöl beladener Tanker habe die Blockadelinie der US-Marine durchbrochen. Weitere Tanker befänden sich nahe der Linie oder nicht mehr in iranischen Häfen. Somit scheint sich US-Präsident Donald Trump bisher an sein Versprechen zu halten, die Blockade iranischer Häfen umgehend zu lockern. Das Regime in Teheran will im Gegenzug am Freitag die Straße von Hormus vollständig öffnen.Vance kündigt Rückkehr internationaler Atominspekteure nach Iran an US-Vizepräsident J. D. Vance hat angekündigt, dass im Rahmen des Abkommens zur Beendigung des Krieges internationale Atominspekteure nach Iran zurückkehren sollen. Vance sagte dem Sender NBC News, das werde „absolut“ der Fall sein. Ein Kernbestandteil der Vereinbarung sei, dass die Internationale Atomenergiebehörde und die USA Iran dabei helfen würden, seine Bestände an hochangereichertem Uran zu vernichten. Das sei in der bereits vereinbarten Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran klar festgeschrieben, erklärte er. Zugleich bezeichnete Vance das Abkommen bei CNN als „ein sehr allgemeines Dokument“. Die Absichtserklärung sei nur etwa eineinhalb Seiten lang. Bei einer Reihe von Themen müssten die Details erst in der Phase der technischen Verhandlungen geklärt werden, sagte er.Hisbollah greift israelische Soldaten in Südlibanon an Das israelische Militär fängt nach eigenen Angaben zahlreiche von der Hisbollah-Miliz abgefeuerte Raketen in Südlibanon ab. Berichte über Verletzte gibt es den Angaben zufolge nicht. Die Hisbollah habe zudem eine Panzerabwehrrakete und mehrere Mörsergranaten auf israelische Soldaten in der Region abgefeuert. Die Hisbollah erklärt ihrerseits, sie nehme israelische Truppen in der Region mit Raketensalven und Artillerie unter Beschuss. Die Kämpfe dauern an.Wadephul: Deutsche Beteiligung an Minenräumung nur bei klaren Voraussetzungen Außenminister Johann Wadephul (CDU) sieht eine deutsche Beteiligung an einer Minenräumung in der Straße von Hormus an bestimmte Voraussetzungen gebunden. „Wir müssen jetzt erst einmal wissen: Ist wirklich klar, es gibt keine Kampfhandlungen? Ist wirklich klar, dass von beiden Seiten gewollt ist, dass andere die Minen räumen? Wenn wir das wissen, können wir darüber reden“, sagte Wadephul im ZDF-„heute-journal“.„Dann brauchen wir entsprechende rechtliche Grundlagen, völkerrechtliche Grundlagen und Grundlagen, die sich aus dem deutschen Recht ergeben. Und dann werden wir den Bundestag damit befassen“, erklärte Wadephul mit Blick auf ein entsprechendes Mandat des Parlaments. „Wir sind darauf vorbereitet. Wir sind dazu bereit.“ Aber der Außenminister schränkte ein: „Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen mir noch die Voraussetzungen dafür, dass ich sagen kann, ein Mandat steht unmittelbar bevor.“Netanjahu: Israelische Truppen bleiben vorerst in Libanon Israel behält sich nach den Worten von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu jede Freiheit zur Abwehr von Gefahren vor und lässt seine Truppen vorerst in der "Sicherheitszone" in Libanon. Das Land werde so lange wie nötig in diesen Gebieten bleiben, sagte Netanjahu. Israel sei vor der Vernichtung gerettet worden, doch der Kampf sei noch nicht vorbei. Man werde weiterhin Bedrohungen in der Region abwehren. Mit Blick auf das Abkommen zwischen den USA und Iran betonte Netanjahu, dass die Islamische Republik weder mit noch ohne eine Vereinbarung in den Besitz von Atomwaffen gelangen werde. Zudem räumte er ein, dass er und US-Präsident Donald Trump zwar Partner, manchmal aber nicht einer Meinung seien. Trump hatte Netanjahu aufgefordert, Angriffe auf Libanon einzustellen, um die Verhandlungen mit Iran nicht zu gefährden. Nach der Grundsatz-Einigung zwischen den USA und Iran hat die Gewalt in Libanon UN-Angaben zufolge zunächst nachgelassen. „Von Mitternacht bis 16 Uhr Ortszeit beobachtete die UN-Mission Unifil nach eigenen Angaben einen Rückgang der Gewalt und des Schusswechsels“, sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres in New York. Vance: US-Truppen bei Kontrolle iranischer Nuklearbestände möglich US-Vizepräsident J. D. Vance hat einen möglichen Einsatz amerikanischer Streitkräfte bei der Durchsetzung eines Atomabkommens mit Iran nicht ausgeschlossen. Zwar glaube er nicht, dass US-Streitkräfte dafür nötig seien, sagte er dem US-Sender CBS. Zugleich machte Vance deutlich, die USA würden vor Ort sein, um sicherzustellen, dass iranische Bestände hochangereicherten Urans vernichtet würden.Die USA hätten bereits mit Iran darüber gesprochen, wie der Vorrat an angereichertem Uran zerstört werden könne, sagte Vance. Washington wolle dabei mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und Teheran zusammenarbeiten, sagte Vance. Offen sei noch, welche Rolle die Vereinigten Staaten letztlich übernehmen werde. Die technischen Details sollen bei Gesprächen am Freitag geklärt werden. „Ob wir eine Beobachterrolle übernehmen oder eine aktivere Rolle spielen, das sind die Fragen, die wir in den technischen Gesprächen klären werden“, sagte Vance.Berichte, wonach Teheran beim Erreichen bestimmter Ziele 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen Geldern erhalten solle, wies er zurück. Diese Summe tauche „in keinem der Texte“ auf. Libanon: Ein Toter nach israelischem Drohnenangriff im Süden Bei einem israelischen Drohnenangriff auf ein Auto im Süden Libanons wird der Fahrer des Fahrzeugs getötet. Das berichten libanesische Sicherheitskreise und staatliche Medien. Es ist der erste gemeldete tödliche israelische Angriff in Libanon seit der Bekanntgabe der Grundsatzeinigung zwischen den USA und Iran auf ein vorläufiges Abkommen zur Beendigung ihres Krieges. Von der Leyen: Kein einfaches Ende der Iran-Sanktionen Die EU wird nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nicht ohne konkrete Gegenleistungen Sanktionen gegen Iran lockern. „Das Grundprinzip von Sanktionen ist, dass wir echte Veränderungen vor Ort sehen müssen, bevor wir über ihre Aufhebung nachdenken können“, sagte sie kurz vor dem Beginn des G-7-Treffens führender westlicher Demokratien in Évian-les-Bains in Frankreich.Von der Leyen antwortete mit den Äußerungen auf die Frage, wie sie nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zum Ende des Iran-Kriegs zu möglichen Sanktionsaufhebungen steht. Sie ergänzte, Sanktionen würden verhängt, um Verhaltensänderungen herbeizuführen. Wenn sich das Verhalten glaubwürdig und nachhaltig ändere, könnten sie aufgehoben werden. Umgekehrt gelte jedoch ebenfalls: „Solange es keine Verhaltensänderung gibt, können Sanktionen nicht aufgehoben werden.“Von der Leyen erklärte dazu allerdings, dass die EU wegen Menschenrechtsverletzungen und wegen der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen Sanktionen gegen Iran verhängt habe. Demnach könnten Wirtschaftssanktionen wegen iranischer Nuklearaktivitäten unabhängig von den Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen aufgehoben werden. Verteidigungsminister: Israel zieht sich nicht aus Libanon zurück – trotz AbkommenIsrael zieht sich nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz nicht aus den in Libanon besetzten Gebieten zurück. Sollte Iran Israel wegen der Ereignisse in Libanon angreifen, werde das Land Vergeltung üben, kündigt Katz in einer Erklärung zudem an. Libanon meldet am Morgen erneute israelische Angriffe. Israel habe unter anderem die Umgebung der Stadt Nabatija angegriffen, berichtete die Staatsagentur NNA. Bei einem Drohnenangriff habe es mehrere Verletzte gegeben. Augenzeugen berichteten ebenfalls von neuen israelischen Angriffen im Raum der strategisch wichtigen Stadt. Libanesische Sicherheitskreise berichteten von Angriffen in Südlibanon mit Artillerie und Drohnen durch die Nacht und bis in die Morgenstunden mit einer vorübergehenden Pause. Der Beschuss und die Drohnenangriffe gingen demnach am Morgen aber weiter. Ein sofortiges und dauerhaftes Ende der Kampfhandlungen auch in Libanon ist allerdings laut Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi Teil des zwischen den USA und Iran ausgehandelten Abkommens. Das geht auch aus einer Mitteilung der mit Iran verbündeten Schiitenmiliz Hisbollah hervor. Die Verhandlungsführung der iranischen Seite wird darin überschwänglich gelobt. Gleichzeitig heißt es, man halte fest an dem „legitimen und unveräußerlichen Recht Libanons, sein Land, seine Menschen und Souveränität zu verteidigen, bis ein vollständiger Abzug erreicht ist und die Gefangenen zurückgekehrt sind“. Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte auf X, das Abkommen mit Iran sei schlecht für Israel und die gesamte freie Welt. Israel müsse „die Kampagne zum Sturz des Regimes“ in Iran selbst und auf kreative Weise fortsetzen und dafür sorgen, dass Iran niemals Atomwaffen besitze. Der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir erklärte auf X: „Wir sind keine Partner dieses Abkommens, das unsere Sicherheit nicht gewährleistet und für uns keinerlei bindende Wirkung hat.“ Israel dürfe sich mit nichts weniger als der Auflösung der libanesischen Hisbollah zufriedengeben. Trump: Schiffe bewegen sich aus Straße von Hormus heraus Nach der Vereinbarung zwischen den USA und Iran zu einem Rahmenabkommen im Krieg gibt es in der Straße von Hormus nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bereits Bewegung. Auf der Plattform Truth Social schrieb er: „Schiffe, viele mit Öl beladen, beginnen, sich aus der Straße von Hormus herauszubewegen.“ Sie würden eine südliche Route nehmen, die „völlig sicher“ sei. Es gebe weitere solche Bereiche in der Meerenge.Trump hatte davor betont, dass die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Meerenge erst nach der formellen Unterzeichnung des Iran-Abkommens am Freitag geöffnet werden soll. Grund dafür seien nötige Arbeiten zur Minenräumung, hatte er auf Truth Social mitgeteilt.Macron will schnelle Minenräumung in Straße von HormusFrankreichs Präsident Emmanuel Macron setzt nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran auf einen schnellen Start einer internationalen Militärmission in der Straße von Hormus. „Wir werden zunächst alles tun, damit dieses Abkommen in Kraft tritt und die Straße von Hormus somit friedlich wieder geöffnet wird und der Schiffsverkehr wieder aufgenommen werden kann“, sagte Macron im Interview dem Sender TF1. „Wir sind vor Ort“, meinte Macron. „Wir sind bereit, sehr schnell zu handeln.“„Wir sind bereit, sehr schnell zu handeln.“Frankreichs Präsident Emmanuel MacronFrankreich könne „innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage nach der Bestätigung“ seinen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“, Fregatten, Minensuchboote und Flugzeuge in der Region einsetzen, sagte Macron. „Wir werden also gemeinsam mit den Amerikanern und parallel dazu mit den Iranern dafür sorgen, dass dieser Einsatz erfolgt, damit die Wiederöffnung der Straße von Hormus friedlich verläuft und von Dauer ist.“Unter der Führung von Frankreich und Großbritannien ist bereits seit längerem eine neutrale Marinemission geplant und vorbereitet worden, die nach einem Ende der Kampfhandlungen beginnen soll. Ziel ist das Räumen von Minen in der Meerenge und das Begleiten von Handelsschiffen für eine sichere Durchfahrt. Mehr als 40 Länder haben ihre Unterstützung zugesichert, darunter auch Deutschland. Laura OtterBerichte: Teheran erwägt Gebühren für Schiffe nach 60 Tagen Iran könnte Medienberichten zufolge im Rahmen eines möglichen Abkommens mit den USA nach einer Übergangsfrist Gebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus verlangen. Nach einer 60-Tage-Frist, während der kostenlose Durchfahrten möglich seien, sehe Iran vor, Gebühren zu erheben, hieß es unter anderem in einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Die iranischen Medienberichte ließen sich bisher nicht unabhängig prüfen.Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai wiederholte bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz die Darstellung, Iran werde eine Art Maut für Navigationsdienstleistungen und Umweltschutzmaßnahmen erheben. In der Vergangenheit hatte die Islamische Republik mit dem Oman über einen Mechanismus zur Durchfahrt gesprochen und eine neue Behörde zur Regelung des Verkehrs dort eingerichtet.Entsprechende Gebühren würden gegen internationales Seerecht verstoßen. Die Berichte in iranischen Medien könnten auch zur Besänftigung der Hardliner-Fraktionen in der iranischen Politik gedacht sein. Diese hatten zuletzt gegen einen Verhandlungsfrieden protestiert. Zudem erlaubt dieser neuerliche Aspekt Iran, den Druck in weiteren Verhandlungen aufrecht zuhalten. Iran: Rahmenabkommen unter Führung von Chamenei finalisiertDer iranische oberste Nationale Sicherheitsrat hat nach eigenen Angaben das Rahmenabkommen mit den USA unter der Führung von Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei finalisiert. Die Verhandlungen seien am Sonntagabend zum Abschluss gekommen, hieß es in einer Stellungnahme des Sicherheitsrates, die von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlicht wurde.Das Rahmenabkommen umfasse ein sofortiges Kriegsende an allen Fronten, einschließlich Libanon. Dies gelte sofort und dauerhaft. Zudem werde die US-Seeblockade sofort und vollständig aufgehoben, hieß es weiter. Von Zugeständnissen der iranischen Seite war in dem Schreiben keine Rede.Der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte laut Tasnim, die iranischen Verpflichtungen des Abkommens würden erst nach einer Unterzeichnung am Freitag in Kraft treten. In einem weiteren Tasnim-Bericht war unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen von einer Öffnung der Straße von Hormus nach einer Unterzeichnung des Rahmenabkommens die Rede.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
News zu Iran: Iran: Weitere Verhandlungen mit USA beginnen am Freitag
Diese Gespräche sollen direkt nach der Unterzeichnung des ausgehandelten Rahmenabkommens in der Schweiz beginnen. Dafür sind nach Angaben von Außenminister Araghtschi nur 60 Tage vorgesehen.












