Heute geht es darum, wie Gastgeber Macron den US-Präsidenten beim G7-Gipfel in Évian-les-Bains umwirbt. Außerdem: Netanyahu ist der Verlierer des Irankriegs. Und Dobrindt weiht ein Zentrum gegen hybride Bedrohungen ein.
16.06.2026, 05.49 Uhr
Wie Emmanuel Macron mal wieder Donald Trump umwirbtEigentlich hat Donald Trump für die Ukraine gerade keine Zeit, und vermutlich auch in näherer Zukunft nicht. Dennoch wird er sich heute beim G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains am Genfersee nicht nur mit den Verbündeten vom Golf treffen, deren Vertrauen in die USA sein Irankrieg ziemlich erschüttert hat – sondern auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Gipfelteilnehmer Trump, Macron in Évian-les-Bains
Der französische Präsident Emmanuel Macron zieht vor der Alpenkulisse am See die große Gipfelshow ab. Tausende Sicherheitskräfte, die Staats- und Regierungschefs der G7 plus zahlreiche Gäste. Im benachbarten Genf ist man derweil sauer, dass man den ganzen Ärger mit dem Anreiseverkehr und den Demonstranten hat – ohne dass sich Frankreich an den Kosten beteiligt (mehr hier).Der zweite Gipfeltag beginnt heute mit einer Sitzung zu »Frieden und Sicherheit für die Ukraine und Europa«. Es soll darum gehen, die Bedingungen für künftige Verhandlungen zwischen Kyjiw und Moskau abzustecken – auch über Territorium soll gesprochen werden. Am Montag war bei einem russischen Angriff auf Kyjiw das berühmte Höhlenkloster beschädigt worden, die Hauptkirche geriet in Brand.















