Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesIrans Fußballer dürfen nun doch in den USA übernachtenNach Auftaktpleite: Tunesiens Trainer vor dem Rauswurf Videoschiri sorgt beim Deutschland-Spiel mit umstrittener Geste für Aufsehen Ergebnisse aus der Nacht: Siege für die Elfenbeinküste und Schweden, Niederlande enttäuschtKlopp bereut „Noch“-Spruch: „Hätte mir aufs Maul hauen können“ Videoschiedsrichter verteidigt Handgeste als "unterbewusstes Zucken"Der australische Schiedsrichter Shaun Evans hat den Verdacht zurückgewiesen, beim WM-Spiel zwischen Deutschland und Curaçao mit einer Handgeste eine politische Botschaft gesendet zu haben. Evans wird in einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes FIFA mit den Worten zitiert, er habe weder absichtlich eine Geste noch ein Symbol verwendet, um irgendeine Zugehörigkeit oder Überzeugung zu vermitteln. Vor dem Anpfiff der Partie in Houston war Evans kurz im Video-Schiedsrichterraum zu sehen. Dabei formt er mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis und streckt die übrigen Finger aus. In sozialen Netzwerken wird seitdem spekuliert, ob es sich um ein von rechtsextremen Gruppen genutztes „White Power“-Symbol handelt. Evans weist das zurück und erklärt, er verstehe die Interpretation der Geste und bedauere sie. Zugleich betont er, das Handzeichen weder wissentlich noch absichtlich gezeigt zu haben. Es sei vielmehr ein „unwillkürliches, unterbewusstes Zucken“ gewesen.Trotz Verbot: Fans zeigen historische Iran-Flaggen bei WM-Spiel Zahlreiche Fans haben beim WM-Spiel Irans in Los Angeles trotz eines FIFA-Verbots die historische iranische Flagge gezeigt. Im SoFi Stadium sind schon lange vor dem Anpfiff gegen Neuseeland viele Zuschauer mit der früheren Nationalflagge Irans zu sehen, die bis zur Islamischen Revolution 1979 offiziell verwendet wird. Die Flagge mit Löwen- und Sonnenmotiv gilt heute als Symbol der Opposition. Der Oberste Gerichtshof des Bezirks Los Angeles bestätigt erst wenige Stunden vor dem Spiel, dass das Verbot der historischen Flagge bei der WM bestehen bleibt. Nach einem Bericht der New York Times war der Fall nach einer kurzfristigen Klage des „Institute for Voice of Liberty“ und eines iranischen Fans vorgezogen worden. Richter Curtis A. Kin erklärt, Meinungsfreiheit sei zwar „unglaublich wichtig“ und „heilig“, aber nicht unbegrenzt und müsse auf privatem Gelände angemessen geregelt werden können. Vor dem Stadion protestieren zahlreiche iranische Anhänger zudem gegen das Regime in Teheran. Während des Abspielens der iranischen Nationalhymne unmittelbar vor dem Anstoß des WM-Spiels gegen Neuseeland sind im Stadion laute Pfiffe zu hören gewesen. In Südkalifornien lebt die größte iranische Gemeinde außerhalb Irans. Irans Fußballer dürfen nun doch in den USA übernachtenDie iranischen Fußballer dürfen bei der WM in Amerika doch in den USA übernachten. Dies bestätigte der iranische Verband am Tag der Auftaktpartie gegen Neuseeland der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich war geplant, dass das Team um Angreifer Mehdi Taremi erst am Spieltag in die USA reist und direkt nach dem Spiel wieder ins WM-Quartier ins mexikanische Tijuana zurückreist. Dorthin hatte es sein WM-Quartier infolge des Krieges und der politischen Spannungen mit den USA verlegt. Möglicherweise hat der Abschluss eines Abkommens zwischen den USA und Iran geholfen, den Krieg zwischen beiden Ländern zu beenden. Nach wochenlangen Verhandlungen einigten sich beide Staaten am Sonntag auf eine vorläufige Übereinkunft. Die iranische Mannschaft flog nun bereits am Vortag nach Inglewood, wo in der Nacht auf Dienstag (3 Uhr mitteleuropäischer Zeit) das erste WM-Spiel gegen Neuseeland steigt. Nach Auftaktpleite: Tunesiens Trainer vor dem Rauswurf Nur einen Tag nach dem 1:5 im WM-Auftaktspiel in Monterrey gegen Schweden steht Tunesiens Nationaltrainer vor dem Rauswurf. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) war das erste Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft wohl schon das letzte für Sabri Lamouchi. Die Entscheidung soll auf einer Dringlichkeitssitzung der Verbandsspitze getroffen worden sein. Nachfolger soll demnach Mondher Kebaier werden, der bereits in Mexiko weilt.Das Team um die Bundesliga-Profis Rani Khedira (Union Berlin) und Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt) war gegen Schweden weitgehend chancenlos geblieben.Die herbe Niederlage war offenkundig zu viel für den 54 Jahre alten Lamouchi. Seit seiner Verpflichtung als Nationaltrainer Tunesiens im Januar dieses Jahres hatte es nur einen Sieg (1:0 gegen Haiti) gegeben. In der Vorbereitung auf die WM verlor das Team des früheren französischen Nationalspielers mit 0:1 gegen Österreich sowie bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien. In den verbleibenden beiden WM-Vorrundenspielen steht Tunesien am 21. Juni gegen Japan und am 26. Juni gegen die Niederlande in der Gruppe F stark unter Druck. Der als Nachfolger gehandelte 56-jährige Kebaier war bereits von 2019 bis 2022 tunesischer Auswahltrainer.23,43 Millionen Fans sehen DFB-Auftaktsieg gegen Curaçao in der ARDDer WM-Auftakt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat der ARD eine sehr gute Quote beschert. Den 7:1-Sieg der DFB-Elf über WM-Neuling Curaçao sahen am Sonntagabend durchschnittlich 23,43 Millionen Menschen bei dem öffentlich-rechtlichen Sender. Der entsprechende Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei mehr als 70 Prozent. Livestreams und die Anteile von MagentaTV, wo das Spiel ebenfalls zu sehen war, sind hierbei nicht berücksichtigt.Damit verfolgten mehr als doppelt so viele Menschen den WM-Auftakt wie noch beim Turnier 2022 in Katar. Vor vier Jahren hatten lediglich 9,23 Millionen Fans zur 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan eingeschaltet. Den WM-Auftakt 2018 in Russland, damals 0:1 gegen Mexiko an einem Sonntagabend, hatten 25,97 Millionen Menschen verfolgt.Für den TV-Quotenrekord hatte die deutsche Nationalmannschaft 2014 gesorgt. Den WM-Triumph im Finale gegen Argentinien sahen 34,65 Millionen Menschen. So viele Menschen haben in Deutschland nie zuvor zeitgleich eine Sendung gesehen, der Marktanteil lag damals bei 86,3 Prozent.NewsdeskDavid Pfeifer, TokioIn Japan wundert man sich über die Verwunderung über die japanische SauberkeitDie Fußballer der japanischen Nationalmannschaft haben ihre Umkleidekabine nach dem 2:2 gegen die Niederlande blitzsauber hinterlassen, sie haben den Müll getrennt in Tüten gepackt. Die Japan Times zeigt heute stolz ein Bild davon. Auch die Fans hatten nach Abpfiff die Tribüne gesäubert. In asiatischen Nachrichtenkanälen freut und wundert man sich über die Freude und Verwunderung, die dieses Verhalten im Rest der Welt auslöst, denn die Japaner sind für ihre Sauberkeit und Ordentlichkeit nicht nur berühmt, sondern fast schon berüchtigt. Wer in Tokio lebt, muss schnell lernen, immer einen Müllbeutel bei sich zu führen, denn Abfalleimer, Gomibako genannt, gibt es im öffentlichen Raum nicht. Die letzten wurden nach den Terroranschlägen mit Giftgas im Jahr 1995 abmontiert.Aber auch vorher schon haben die Japanerinnen und Japaner ihren Müll mit nach Hause genommen, wo er, nach einem peniblen Wochenplan sortiert, gesäubert und entsorgt wird. Es ist eine kleine Wissenschaft. Dass man seinen Unrat einfach irgendwo hinwirft, wo er andere Menschen belästigen könnte, das ist absolut undenkbar in Japan. Daher ist man dort auch verwundert über den Rest der Welt, nicht nur während der Fußball-WM.Tatler Asia on Instagram: "Japan’s locker room at AT&T Stadium in Texas looked untouched after their 2-2 draw with the Netherlands in their @fifaworldcup opener on Sunday. The floor had been swept and the towels folded, echoing the scene FIFA shared after Japan’s win over Germany in 2022, when the team also left behind a thank you note and origami cranes. Fans of the Samurai Blue stayed behind in the stands after the match, working their way through the rows and clearing away rubbish before heading out. The gesture is tied to a Japanese saying, ‘tatsu tori ato wo nigosazu’, which roughly translates to leaving no trace behind. Fans have followed the same routine since the 2018 tournament in Russia, regardless of how Japan’s matches end. Photos: Getty Images #TatlerSports #TatlerAsia #FIFAWorldCup #Football #Japan"964 likes, 8 comments - tatlerasia on June 15, 2026: "Japan’s locker room at AT&T Stadium in Texas looked untouched after their 2-2 draw with the Netherlands in their @fifaworldcup opener on Sunday. The floor had been swept and the towels folded, echoing the scene FIFA shared after Japan’s win over Germany in 2022, when the team also left behind a thank you note and origami cranes. Fans of the Samurai Blue stayed behind in the stands after the match, working their way through the rows and clearing away rubbish before heading out. The gesture is tied to a Japanese saying, ‘tatsu tori ato wo nigosazu’, which roughly translates to leaving no trace behind. Fans have followed the same routine since the 2018 tournament in Russia, regardless of how Japan’s matches end. Photos: Getty Images #TatlerSports #TatlerAsia #FIFAWorldCup #Football #Japan".instagram.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Videoschiri sorgt beim Deutschland-Spiel mit umstrittener Geste für Aufsehen Eine Handgeste eines Video-Schiedsrichters (VAR) hat bei der Fußball-WM für Aufsehen gesorgt. Während der TV-Übertragung des Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) war der australische Schiedsrichter Shaun Evans kurz im Video-Schiedsrichterraum gezeigt worden. In der Sequenz, die einige Sekunden dauerte, formte er mit dem Daumen und Zeigefinger einen Kreis und streckte die übrigen Finger aus. In sozialen Netzwerken wurde danach spekuliert, ob Evans ein Zeichen gemacht habe, das von rechtsextremen Gruppen als Symbol für „White Power“ verwendet wird.Der Weltverband Fifa sagte nach Angaben von The Athletic, den Vorfall zur Kenntnis genommen zu haben, äußerte sich jedoch zunächst nicht weiter dazu. Auch vom Schiedsrichter selbst gab es keine Stellungnahme.Die Geste mit der Hand ist nicht eindeutig. Sie wird in vielen Ländern auch als „Okay“-Zeichen verwendet, vor allem bei jüngeren Menschen ist auch ein Spiel rund um die Geste bekannt: Formt einer das Handzeichen und schaut dann ein anderer in den geformten Kreis hinein, darf der Zeichengeber ihm spielerisch einen Schlag verpassen. Gleichzeitig wird das Symbol aber auch seit einigen Jahren von rechtsextremen Gruppen genutzt. Dort gilt es als Zeichen für die angebliche Überlegenheit weißer Menschen. Das Antidiskriminierungsnetzwerk Fare kritisierte den Vorfall und forderte Konsequenzen. Noch sei nicht klar, wie die Geste von Evans gemeint war, schreibt SZ-Autorin Marie Gundlach. Angemessen wäre daher, einfach noch ein wenig abzuwarten, bevor man urteilt:Japaner räumen im Stadion aufIn Japan gibt es ein Sprichwort, das im übertragenen Sinne so übersetzt werden kann: „Verlasse den Ort so, wie du ihn vorgefunden hast.“ Und daran haben sich japanische Fans beim WM-Spiel gegen die Niederlande (2:2) im Dallas-Stadion gehalten. Nach dem Schlusspfiff räumten viele Anhänger der Samurai Blue ihren Müll in Plastiktüten ein und überließen das nicht dem Reinigungs-Personal.Und sogar ein NFL-Star half mit: Jameis Winston, Quarterback der New York Giants, schnappte sich ebenfalls blaue Tüten und sammelte Müll ein, wie ein unter anderem von ihm und der NFL in den sozialen Medien veröffentlichtes Video zeigt. Dabei trug er ein Japan-Trikot mit seinem Namen und der Nummer 4 hinten drauf. In der Hand hielt Winston ein Fox-Mikrofon – er ist für den Sender während der Fußball-WM als Experte im Einsatz.Flattert hier Deutschlands höchste Deutschland-Flagge?Die Begeisterung ist groß nach dem Auftaktsieg der deutschen Elf gegen Curaçao – auch in Miedelsbach in Baden-Württemberg: Dort weht an einem Maibaum eine drei mal fünf Meter große Deutschland-Fahne – in luftigen 29 Metern Höhe.Eigentlich hatten die Feuerwehrleute den Maibaum wie jedes Jahr schon abbauen wollen. Doch ein Kamerad hatte die Idee, den Maibaum zum Fahnenmast umzufunktionieren.Wie lange die Deutschland-Fahne über Miedelsbach wehen wird? „Bis wir Weltmeister sind“, sagt ein Feuerwehrmann der dpa. Bis dahin will er mit seinen Kameraden jedes Deutschlandspiel gemeinsam im Feuerwehrhaus verfolgen. Das nächste Mal am Samstagabend, wenn die DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste spielt.Der Spieler des ersten DFB-Spiels? Nathaniel Brown ist sicher ein KandidatEine Vorlage, ein Tor selbst erzielt: In seinem sechsten Länderspiel wurde Nathaniel Brown gleich zu einem der Hauptdarsteller. Er legt gerade einen steilen Aufstieg hin, nicht nur im Nationalteam. Unser Kollege Philipp Schneider hat ihn beobachtet:Ergebnisse aus der Nacht: Siege für die Elfenbeinküste und Schweden, Niederlande enttäuschtIn der deutschen Gruppe E setzte sich die Elfenbeinküste dank eines späten Treffers gegen Ecuador durch. Gegen beide Teams wird Deutschland in der WM-Vorrunde noch antreten.Außerdem überzeugte Schweden in Gruppe E in seiner Auftaktpartie gegen Tunesien – 5:1.Die Niederlande gingen gegen Japan zwar in Führung – am Ende reichte es aber nur zum 2:2.Klopp bereut „Noch“-Spruch: „Hätte mir aufs Maul hauen können“ Jürgen Klopp hat sich bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für seine Aussage als TV-Experte entschuldigt. „Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können, aber das war schon zu spät und ich war im Fernsehen. Das ist flapsig rausgerutscht“, sagte Klopp nach dem 7:1 gegen Curaçao bei Magenta TV. Der frühere Weltklasse-Trainer hatte gemeinsam mit Thomas Müller beim WM-Eröffnungsspiel für Aufsehen gesorgt. Als es um die deutsche Aufstellung gegen Curaçao gegangen war, meinte Klopp: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf“ – und schob dann ein „noch“ hinterher. Dies sei nun sein „Unwort des Jahres“, meinte Klopp.„Das hat gar keine Relevanz. Da hoffe ich, dass das alle da draußen verstehen“, sagte Klopp in Richtung Nagelsmann, der ihm zuhörte und lächelte: „Was ich festgestellt habe, ich werde übermorgen 59 und bin immer noch dämlich. Aber es ist einfach passiert.“ Die beiden Fachmänner seien auf Nagelsmanns Seite, betonte Klopp. Anschließend klatschten sich die beiden ab und Nagelsmann verließ die Interviewsituation.Der Bundestrainer hatte bereits vor dem Anpfiff Gelassenheit demonstriert. „Am Ende ist es mein Job jetzt, die Mannschaft so einzustellen, dass wir ein gutes Turnier spielen. Und wir dann auch in der Lage sind, nach der WM weiterhin gute Spiele zu machen“, hatte Nagelsmann in der ARD erklärt. Manuel Neuer stellt zwei Länderspiel-Rekorde aufMit seiner Rückkehr ins deutsche Tor beim WM-Auftakt gegen Curaçao hat Torwart Manuel Neuer zwei Länderspiel-Rekorde geknackt und andere Bestmarken eingestellt oder ausgebaut. Mit 40 Jahren und 79 Tagen ist der Weltmeister von 2014 nun der älteste deutsche Nationalspieler und zugleich der älteste Deutsche, der je bei einer WM aufgeboten wurde.Neuer löste zwei Legenden ab: Lothar Matthäus als ältesten deutschen Nationalspieler (39 Jahre, 91 Tage beim 0:3 in der EM-Vorrunde 2000 gegen Portugal) und Fritz Walter als ältesten deutschen WM-Spieler (37 Jahre, 236 Tage beim 1:3 im Halbfinale 1958 gegen Schweden). „Ich habe nur positive Gedanken. Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt“, sagte Neuer vor dem Anpfiff bei MagentaTV, und er versicherte: „Wir sind alle voller Energie.“ Brandenburger Tooooooooor Sechs U-Bahnhöfe in Berlin gehen mit ihrem Namen zur Fußball-WM in die Verlängerung: Brandenburger Tor, Frankfurter Tor, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Oranienburger Tor und Schlesisches Tor tragen nicht bloß ein Tor im Titel. Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG verlängerten bei diesen Bahnhöfen das O im Namen um ein Vielfaches, um Torjubel zu simulieren. Die vorübergehenden Namen sind seit der Nacht zum Sonntag zum ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zu sehen. Curaçao zum ersten und Deutschland zum letzten Mal in AdidasEs ist Premiere und Abschied zugleich, wenn am Abend Deutschland und Curaçao in Houston aufeinandertreffen austragen. Nicht etwa, weil der Karibikstaat zum ersten Mal mitspielt und danach nie wieder. Sondern wegen des Trikotsponsors beider Teams: Adidas.Die Kicker aus der Karibik werden zum ersten Mal in Adidas-Dress bei einer WM auflaufen. Deutsche Nationalmannschaften tragen die Hemden mit den drei Streifen schon seit 1954. Optisch erinnert Deutschlands Hemd diesmal an das vom WM-Sieg 1990. Das gelbe Auswärtstrikot Curaçaos steht in den Ranglisten der schönsten WM-Jerseys weit oben.Für den DFB wird es allerdings die vorerst letzte WM in den Shirts mit den drei Streifen sein: Von 2027 an kommen die Leibchen vom Konkurrenten Nike. Der US-Konzern zahlt dafür bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr an den Verband, doppelt so viel wie bisher Adidas.Warum dieser überdimensionierte Deal aktuell die Sponsoringpreise nach oben treibt und warum es sich für Adidas durchaus lohnt, einen Zwergstaat wie Curaçao auszurüsten, lesen Sie hier:Mehr ladenTickarooLive Blog Software