Die letzten Minuten erlebte Rani Khedira lediglich auf der Bank. Sein Debüt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft war aber bereits zum Zeitpunkt seiner Auswechslung in der 84. Minute sportlich misslungen. Ein 1:3 stand im Estadio BBVA in Monterrey aus seiner Sicht gegen Schweden auf der Anzeigetafel. Bis zum Schlusspfiff kassierte der Mittelfeldspieler des 1. FC Union Berlin mit der tunesischen Nationalmannschaft noch die Gegentreffer vier und fünf und somit direkt einen herben Dämpfer zum Turnierauftakt.
Rani Khedira bleibt gegen Schweden unauffällig
Wirklich auffällig war Khedira nicht geworden, fügte sich stattdessen in die Gesamtleistung einer Mannschaft ein, die in der ohnehin schwierigen Gruppe F im ersten Spiel auf den vermeintlich einfachsten Gegner getroffen war. Diese Annahme jedenfalls bestätigten die Niederlande und Japan zuvor beim attraktiv anzuschauenden und sportlich hochwertigen 2:2-Unentschieden.Gegen Japan (21. Juni, 6 Uhr) und die Niederlande (26. Juni, 1 Uhr) wird es für Tunesien jetzt darum gehen, zumindest drei Punkte einzusammeln, damit man sich überhaupt noch Chancen auf die Teilnahme an der K.o.-Runde machen kann. Wenngleich nicht nur die Niederlage an sich, sondern deren Höhe eine große Hypothek darstellt und die Wahrscheinlichkeit auf ein Weiterkommen gesunken ist.










