Die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada steigt bei allen Beteiligten aktuell von Tag zu Tag. Zwei Wochen sind es noch, ehe der Ball beim größten Sportereignis der Welt rollt. In dieser Woche haben die Nationalmannschaften die Vorbereitung aufgenommen, ab dem 11. Juni wird es dann mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika richtig ernst.Die ghanaische Nationalmannschaft kann sich den Großteil der Spiele in der ersten Woche noch in Ruhe vor dem Fernseher anschauen, das Team steigt erst am 18. Juni (1 Uhr) mit dem Spiel gegen Panama in das Turnier ein. Derrick Köhn wird allerdings auch dieses Spiel nur aus der Ferne betrachten. Der gebürtige Hamburger hatte erst im November vergangenen Jahres für das Heimatland seiner Eltern debütiert, das Ziel fest im Blick, für den WM-Kader nominiert zu werden.
Der linke Schienenspieler des 1. FC Union Berlin hatte im März bei der 1:2-Testspielniederlage gegen die DFB-Elf das Tor der Afrikaner mustergültig vorbereitet und schien nicht nur wegen dieser Aktion auf den WM-Zug aufzuspringen. Zu Wochenbeginn folgte dann aber die große Enttäuschung: Carlos Queiroz, der Mitte April Vorgänger Otto Addo als Nationaltrainer abgelöst hatte, verzichtet auf die Dienste von Köhn. Der große Traum des 27-Jährigen ist auf schmerzhafte Weise geplatzt.











