Herr Khedira, wissen Sie noch, mit wem Sie während der Fußball-WM 2014 zusammen in einer WG waren?Mit Poldi auf jeden Fall, der war für die Stimmung zuständig, dann Ron-Robert Zieler, Mesut, Jérôme … Einer fehlt noch, glaube ich, oder?Ja, Per Mertesacker.Stimmt! Ich war mir nicht sicher, aber er war ja sogar der „Papa“ in unserem Haus.Eine Mischung von ganz unterschiedlichen Charakteren, aber zumindest aus heutiger Sicht auch nicht alle einfach.Ja, aber das hast du ja immer in der Fußballmannschaft. Ich würde das, was 2014 im Campo Bahia war, auch gar nicht groß auf die einzelnen Häuser beziehen. Es stimmt schon, unseres war das Spielehaus, da waren auch mal zehn, zwölf Leute in unserem Wohnzimmer, die einfach Karten gespielt haben, auch unser Teambetreuer, der dann manchmal die Süßigkeiten reingesneakt hat. Aber eigentlich waren wir alle hauptsächlich draußen. Zum Glück hatten wir gutes Wetter, eine schöne Umgebung am Pool, wo wir viele WM-Spiele geschaut haben, aber auch andere Treffpunkte.
Sami Khedira: Darum ist die Mannschaft 2018 gescheitert
Zwölf Jahre nach dem WM-Titel 2014 sieht Sami Khedira die deutsche Mannschaft nicht chancenlos, auch wenn sie kein Favorit ist. Braucht es dafür wieder einen Mythos Campo Bahia oder eine Taktik beim 7:1 gegen Brasilien?












