EZB erhöht erstmals seit 2023 den Leitzins. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen die steigende Inflation erstmals seit drei Jahren den Leitzins angehoben. Aufgrund des Iran-Konflikts legte der Ölpreis seit Jahresanfang um gut 50 Prozent zu und trieb damit die Inflationsrate in der Euro-Zone im Mai auf 3,2 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich über der Zielmarke von 2,0 Prozent. Daher erhöhte die EZB am Donnerstag ihren wichtigsten Leitzins, den Einlagensatz, von 2,00 auf 2,25 Prozent. Zum ArtikelMEINUNG: Inflation: Die EZB will diesmal alles richtig machen und könnte genau damit falschliegenTrump droht Irans Öl-Infrastruktur zu übernehmen. US-Präsident Donald Trump hat mit der Übernahme der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg gedroht. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft werde man die Insel und andere Öl-Infrastrukturpunkte übernehmen und die „vollständige Kontrolle“ über Irans Öl- und Gasmärkte erlangen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social und kündigte zugleich schwere Angriffe auf Iran für die Nacht an. Zum Nahost-LiveblogDie unruhige Waffenruhe: Steuern die USA und Iran auf einen weiteren Krieg oder auf ein Abkommen zu?Merz bittet um „wohlwollenden“ Blick auf Sozialreformen. Bundeskanzler Friedrich Merz bittet die Bürger um einen „wohlwollenden" Blick auf anstehende Sozialreformen und appelliert, nicht nur eigene Interessen zu sehen. Die schwarz-rote Koalition beabsichtigt, sich Anfang Juli auf umfassende Reformen in Renten-, Gesundheits- und Pflegeversicherung zu einigen. Nach einem Treffen mit Sozialpartnern am Vorabend bekundeten alle Teilnehmer Einigkeit über die Notwendigkeit von Veränderungen in den Sozialsystemen. Zum ArtikelTreffen der Sozialpartner: Die Zusammenkunft mit den Spitzen der Koalition im Kanzleramt endet mit versöhnlichen TönenMEINUNG: Reformen: Gute Laune bei Merz ist besser als schlechte Laune bei MerzBerlin und Paris wollen neuen EU-Mitgliedern kein Vetorecht geben. Viktor Orbán hinterlässt in Brüssel ein toxisches Erbe: Das jahrelange destruktive Verhalten des ungarischen Regierungschefs hat das Misstrauen gegenüber allen EU-Beitrittskandidaten erhöht. Jetzt soll es Sicherheitsvorkehrungen geben. Frankreich, Deutschland und die Benelux-Staaten wollen neuen EU-Mitgliedern zunächst kein Vetorecht in wichtigen politischen Bereichen geben. Bundeskanzler Merz schlug der Ukraine den Status eines „assoziierten Mitglieds“ ohne Stimmrecht vor, um die Zeit bis zur Vollmitgliedschaft zu überbrücken. Zum ArtikelZum Liveblog zum Krieg in der Ukraine: Merz: Ukraine gehört „in längerer Perspektive“ in die EUBritischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück. Der britische Verteidigungsminister John Healey ist im Streit um den Verteidigungsetat zurückgetreten. Das teilte der Labour-Politiker in einem Brief an Premierminister Keir Starmer mit. In dem Rücktrittsschreiben erklärte Healey, Starmer sei außerstande gewesen und das Finanzministerium nicht willens, die Mittel bereitzustellen, „die die Nation zur Verteidigung des Landes in dieser Zeit wachsender Bedrohungen“ benötige. Erst Anfang Juni hatte Großbritannien Milliardeninvestitionen in Militär und Verteidigung angekündigt. Zum ArtikelWeitere wichtige ThemenKlimawandel: US-Wetterbehörde: El Niño ist da. Globale Rekordtemperaturen, Dürren und Überschwemmungen werden erwartetModeindustrie: Engländer greifen überraschend nach Hugo Boss
News am Abend - Nachrichten vom 11. Juni 2026
News aktuell: EZB erhöht Leitzins, Trump droht Iran, Merz zu Reformen












