Kritik an WM-Ticketvergabe: Alles nur für einen guten Zweck

Die intransparente und überteuerte WM-Ticketvergabe beschäftigt die US-Justiz. Fifa-Präsident Infantino erklärt, der Fußball profitiere davon.

Schwierige Ticketlage: Am Stadion in Seattle ist wohl eher nichts mehr zu holen

ZUMA Press Wire/imago

Demonstrativ hebt Gianni Infantino am Mittwoch den WM-Ball in die Höhe und schwärmt davon, wie glücklich er sei, wenn das gute Stück in ein paar Stunden endlich über den Rasen rollen werde. Kurz darauf stemmt er auch noch den WM-Pokal nach oben und betont erneut, wie sehr er sich darauf freut, wenn in ein paar Wochen diese Trophäe vergeben wird. Auf der WM-Eröffnungspressekonferenz in Mexiko-Stadt kann der Fifa-Präsident allerdings bei einem Thema nicht so leicht gute Stimmung verbreiten: Wer soll sich das Spektakel überhaupt leisten können?