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Autoindustrie: BYD pausiert Werk in der Türkei und sucht Standort in Südeuropa Der chinesische Autohersteller startet mit der Produktion in Ungarn und will 70 Prozent der in Europa verkauften Autos auch dort bauen. Damit wäre BYD immun gegen Strafzölle.

11.06.2026 - 12:59 Uhr Artikel anhörenProduktion von BYD: Auch in Ungarn sollen bald Modelle der Chinesen vom Band laufen. Foto: REUTERSBerlin/London. Der chinesische Elektroautobauer BYD will im vierten Quartal dieses Jahres mit der Autoproduktion in seinem neuen Werk in Ungarn beginnen. Die Arbeiten an einer geplanten Fabrik in der Türkei habe das Unternehmen pausiert, um sich auf die Produktion in Europa zu konzentrieren, sagte Stella Li, Executive Vice President von BYD, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.„Ungarn hat im Moment oberste Priorität“, erklärte Li am britischen Hauptsitz des Unternehmens in West-London. Der Produktionsstart erfolgt etwa ein Jahr später als ursprünglich geplant. Das Werk in Szeged in Südungarn ist BYDs erste Fabrik in Europa. Der Absatz des weltgrößten Elektroautoherstellers in Europa stieg im vergangenen Jahr um 270 Prozent auf fast 188.000 Fahrzeuge.Darüber hinaus sucht BYD nach den Worten seiner Europachefin derzeit nach einem Autowerk im Süden Europas. Dabei gehöre Spanien zu den Ländern, die sich BYD ansehe, sagte Li am Mittwoch in Berlin. BYD sei daran interessiert, ein bestehendes Autowerk zu übernehmen, ergänzte die Managerin. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt