In Nordamerika startet die größte Fußball-WM. Und doch fehlen Italien, Georgiens Ausnahmespieler Kwarazchelia oder Nigerias Stürmerstar Osimhen.

Muss zu Hause bleiben: Georgiens Ballkünstler und Champions-League-Gewinner Chwitscha Kwarazchelia

imago

Nie war es leichter, sich für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Oder umgekehrt gesagt: Nie war es schwieriger, an der Qualifikation zu scheitern. Das liegt an der Aufblähung des Turniers auf 48 Mannschaften. Einige haben es aber dennoch geschafft. So werden auch in diesem Jahr prominente Nationen und große Namen beim Turnier in Nordamerika fehlen.

Das Scheitern der italienischen Nationalmannschaft ist natürlich die größte Überraschung – oder vielleicht einfach die konsequenteste Boykottaktion der Fußballgeschichte. Seit Gianni Infantino 2016 FIFA-Präsident wurde und die WM-Turniere zwielichtigen Gastgebern wie Russland (2018), Katar (2022) oder eben den USA zugesprochen wurden, glänzte die Squadra Azzurra durch Abwesenheit. Dieses Mal ließen die Italiener im entscheidenden Spiel Bosnien und Herzegowina im Elfmeterschießen den Vortritt.