Wenn am Donnerstag die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada startet, gehört Deutschland diesmal nicht unbedingt zu den Titelfavoriten. Nach zwei Turnieren hintereinander, bei denen es für die deutsche Mannschaft bereits nach der Vorrunde auf die Rückreise ging, sind die Fans in ihrer Erwartungshaltung an die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann eher etwas zurückhaltender. Vier Titel hat Deutschland 1954, 1974, 1990 und 2014 bereits gewonnen, die Namen von Helmut Rahn, Gerd Müller, Andreas Brehme und Mario Götze als Schützen der entscheidenden Tore werden auf ewig mit den Endspielen in Verbindung gebracht werden und stets zum Fachwissen eines jeden Fußballinteressierten gehören. Auf der anderen Seite gibt es auch die vergessenen deutschen Weltmeister. Die Spieler, die zwar zum Aufgebot gehörten, aber nicht zum Einsatz gekommen sind.
Roman Weidenfeller (Torwart, WM 2014)
Klar, Roman Weidenfeller war bei der WM 2014 dabei. Immerhin war er ja Stammkeeper von Borussia Dortmund, war in den vergangenen vier Jahren zweimal Meister und einmal Pokalsieger geworden und hatte im Champions-League-Finale gespielt. Aber erinnern Sie sich noch daran, dass er 2014 in Brasilien dabei war? Dass Roman Weidenfeller Weltmeister ist?














