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Pharma: Koalition arbeitet an Entlastung der Pharmaindustrie bei Spargesetz Der Konflikt zwischen Pharmabranche und Bundesregierung verschärft sich, es geht um Milliardeninvestitionen. Nach Handelsblatt-Informationen könnte die Koalition der Branche aber entgegenkommen.
Julian Olk, Britta Rybicki, Helena Smolak 10.06.2026 - 13:22 Uhr Artikel anhörenPharmazeutisches Labor: Teile der SPD wollen Forschung, Produktion und Investitionen stärker in die Regulierung der Pharmaindustrie einbeziehen. Foto: Vetter PharmaBerlin. In der Koalition bröckelt der Rückhalt für das Spargesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Die SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis und Matthias Mieves stellen sich in einem Papier, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, hinter zentrale Forderungen der Pharmaindustrie – und stellen damit den Kurs der eigenen Regierung infrage.In dem Papier sprechen die beiden Politiker nicht mehr in erster Linie darüber, wie viel die Branche zur Stabilisierung der Krankenkassen beitragen soll. Stattdessen fragen sie, welche Folgen die Sparmaßnahmen für Investitionen, Forschung und Produktion in Deutschland haben.Deutschland könne sich Investitionsabsagen „weder wirtschaftlich noch geopolitisch“ leisten, schreiben die Autoren. Die Pharmaindustrie sei „Zukunftsindustrie, Forschungsmotor und strategische Infrastruktur“. Gemeint ist damit nicht nur ihre wirtschaftliche Bedeutung, sondern auch ihre Rolle bei der Versorgung mit Arzneimitteln in Krisenzeiten. Schon der Titel des Papiers macht die Stoßrichtung deutlich: „Wir machen die Pharmaindustrie zur Champions-Industrie – oder sie wandert ab.“Ankündigungen erhöhen Handlungsdruck in BerlinDer Hintergrund: Der Konflikt zwischen der schwarz-roten Regierungskoalition und der Pharmabranche spitzt sich zu. Gemeint ist das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Damit will die Bundesregierung die milliardenschweren Defizite in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) begrenzen. Auch die Pharmaindustrie soll einen Teil der Einsparungen tragen. Höhere Herstellerrabatte für neue Arzneimittel, strengere Preisregeln und zusätzliche Sparvorgaben sollen die Ausgaben der Krankenkassen bremsen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












