Wenige Tage vor dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft hat die Polizei bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt Sprengstoff sichergestellt. In einem Bus von anreisenden Demonstranten seien 59 Sprengsätze entdeckt worden, teilte das Innenministerium mit.„Wir befürworten friedliche Demonstrationen, aber die Bevölkerung darf durch den Einsatz von Sprengkörpern bei Protesten nicht gefährdet werden“, sagte der Staatssekretär für Menschenrechte im Innenministerium, Arturo Medina.Seit Tagen demonstrieren radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform. Sie blockieren Hauptstraßen in Mexiko-Stadt und haben im historischen Zentrum der Hauptstadt ein Zeltlager errichtet.In der vergangenen Woche kam es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mit einem Konzert und dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika wird am Donnerstag die Fußball-WM in Mexiko-Stadt eröffnet. (dpa) Der für die Fußball-WM vorgesehene somalische Schiedsrichter Omar Artan ist nach seiner verweigerten Einreise in die USA „sehr, sehr enttäuscht“. Er sei „einfach nur ein Schiedsrichter“, der versuche, sich mit der WM-Teilnahme den größten Traum seines Lebens zu erfüllen, sagte er der „New York Times“. Formelle Fehler seien ihm nicht unterlaufen: „Ich hatte die richtigen Papiere und alles andere. Ich hatte das richtige Visum.“Der 2025 von der Afrikanischen Fußball-Konföderation (CAF) als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnete Referee habe zudem FIFA-Unterlagen sowie Nachweise über seine mehr als zehnjährige Karriere als Profi-Schiedsrichter vorgelegt. „Ich denke, sie haben ein Problem mit meinem Land“, sagte Artan weiter.Die USA hatten dem Schiedsrichter die Einreise verweigert. Der Referee werde deshalb nicht bei der Weltmeisterschaft trainieren und im Einsatz sein können, teilte der Weltverband FIFA auf dpa-Anfrage mit. Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde.Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, „ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht einreiseberechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert“, hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia.Artan wollte den Angaben zufolge am Samstag in Miami in die USA einreisen. Der „New York Times“ schilderte er, seine Reise habe in Nairobi begonnen, wo er auf die erforderlichen Reisedokumente gewartet habe. Anschließend sei er über Istanbul nach Miami geflogen, um an einem Vorbereitungstreffen der FIFA-Schiedsrichter teilzunehmen. (dpa)Somalia hat Schiedsrichter Omar Artan nach der verweigerten Einreise in die USA öffentlich verteidigt. Das Ministerium für Jugend und Sport bekräftigte am Dienstag sein „volles Vertrauen in die Integrität und Professionalität“ des Unparteiischen und kritisierte in einem Statement die Folgen der Einreiseverweigerung für den internationalen Austausch im Fußball.Artan hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an einer WM teilnehmen sollen, die US-Behörden verweigerten ihm aber am Flughafen von Miami die Einreise. „Trotz intensiver diplomatischer Bemühungen und Verhandlungen mit den zuständigen Behörden und der FIFA“ sei „leider kein positives Ergebnis erzielt worden“, hieß es in der Mitteilung weiter. Es gebe indes keinen Zweifel an Artans „fortgesetztem Beitrag zur Weiterentwicklung des Fußballs sowohl in Somalia als auch international“.Die US-Grenzbehörde CBP hatte die verweigerte Einreise mit „Bedenken bei der Sicherheitsprüfung“ begründet. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.Der Weltverband FIFA hatte am Montag das WM-Aus Artans bestätigt. „Wie bei früheren FIFA-Veranstaltungen entscheidet letztlich die Regierung des Ausrichterlandes darüber, wer ins Land einreisen darf“, sagte ein Sprecher. Die FIFA sei informiert worden, „dass der Status von Herrn Artan derzeit nicht geändert wird“, der 34-Jährige wurde aus der Liste der WM-Referees gestrichen.Artan selbst, seit 2018 FIFA-Schiedsrichter und Afrikas Unparteiischer des Jahres 2025, ließ sich eine Verbitterung nicht anmerken. Er wolle sich nun ganz auf die Zukunft fokussieren, teilte er AFP mit. „Trotz der Umstände bin ich positiv gestimmt und konzentriere mich auf die nächsten Herausforderungen meiner Schiedsrichterkarriere“, sagte er. (sid)Iranische Fußballfans erhalten nach Angaben des nationalen Verbands kurzfristig nicht das erwartete Ticket-Kontingent für die WM-Spiele ihres Teams in den USA. Die Verkäufe von Eintrittskarten für die Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten seien für den iranischen Verband FFI unmöglich geworden, teilte die Organisation mit. Der FFI wirft WM-Mitgastgeber USA vor, die Anwesenheit iranischer Fans auf diesem Wege verhindern zu wollen.Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Daher hätten iranische Fans Beobachtern in Teheran zufolge ohnehin kaum Chancen gehabt, zur WM einzureisen. Derzeit werden in den US-Auslandsvertretungen keine Visa für iranische Bürger ausgestellt. Zudem sind Reisen in die USA für die meisten iranischen Fans kaum bezahlbar.Nach Angaben der FFI hätten dennoch viele Anhänger bereits ihre Reise zur WM geplant und müssten diese nun absagen. Der Verband hoffe noch auf Vermittlung durch die FIFA, um über das Ticket-Kontingent von acht Prozent der Zuschauerplätze in den Stadien verfügen zu können. Diese Zahl von Karten steht jedem WM-Teilnehmer für seine Fans pro Spiel zur Verfügung. Wegen der Einreisebeschränkungen hatte der iranische Verband sein Teamquartier aus dem US-Bundesstaat Arizona ins südlich von San Diego gelegene Tijuana in Mexiko verlegt. Nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko darf die Mannschaft nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen. (dpa)Das Fanbündnis „Unsere Kurve“ hat harsche Kritik an der am Donnerstag beginnenden Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko geäußert und das Turnier als „Paradebeispiel für Ausgrenzung und kommerzielle Vereinnahmung“ bezeichnet. „Diese WM führt den Gedanken eines offenen Turniers für alle ad absurdum“, sagte Sprecher Thomas Kessen.Der erste Vorsitzende Jost Peter erklärte zudem: „Während die FIFA Fans und Aktiven das Recht auf freie Meinungsäußerung im Stadion systematisch beschneidet, nutzen die Regierungen der gastgebenden Länder die Bühne schamlos für geopolitische PR und nationalen Pathos. Diese Doppelmoral ist für uns unerträglich.“Das Bündnis führte in seiner Erklärung mehrere Kritikpunkte auf: unter anderem politische Ausgrenzung durch Einreiseverbote und lokale Gesetzgebung bezüglich sexueller Orientierung oder politische Gesinnung. Ebenso prangert „Unsere Kurve“ unter anderem die hohen Preise bei den Tickets und im Öffentlichen Nahverkehr sowie die großen Distanzen zwischen den Spielorten an. (dpa)„Dai Dai“ heißt der offizielle Song zur Fußball-WM von Shakira. In Deutschland werden „Heute Nacht“ von Helene Fischer sowie „Kurz für immer“ von Wincent Weiss zu den musikalischen WM-Begleitern. Neben den Songs bekannter Künstler tauchen drei Tage vor Beginn des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada zunehmend mehr WM-Tracks auf Musikplattformen auf. Wie der Streamingdienst Deezer am Montag bekanntgab, sind über 70 Prozent davon KI-generiert.Deezer verzeichnet im Vorfeld der WM mehr als 270 Songs mit dem Titel „World Cup 2026“, mehr als zwei Drittel davon wurden als KI-generiert erkannt. Schon seit Jahresbeginn sind inoffizielle WM-Hymnen ein zunehmend verbreitetes Phänomen im Netz. Ein bekanntes Beispiel ist die viral gegangene französische Hymne „Imbattables“ des KI-Musikers Crystalo, die auf sozialen Netzwerken und Streamingplattformen Millionen von Aufrufen erzielt hat.„Es war noch nie so einfach, Musik zu erstellen und auf Streamingplattformen hochzuladen. Daher überrascht es nicht, dass ein globales Sportereignis wie die Weltmeisterschaft viele dazu verleitet“, sagte Aurélien Hérault, Chief Innovation Officer bei Deezer, betonte aber: „Da KI-generierte Musik auf Deezer gekennzeichnet und aus algorithmischen Empfehlungen ausgeschlossen wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass solche Songs nennenswerte Streams erzielen, äußerst gering.“ (sid)Shakira on Instagram: "We’re Ready! The official video for DAI DAI, the FIFA World Cup Official 2026 song is here! ⚽️🐺 A big thank you to @leomessi, @k.mbappe, @luisdiaz19_, @vinijr, #RodrigoHernandez, @takefusa.kubo, @sant.gimenez, @alphonsodavies, @jamalmusiala10, @cmpulisic, @harrykane, @erling"3M likes, 38K comments - shakira on May 23, 2026: "We’re Ready! The official video for DAI DAI, the FIFA World Cup Official 2026 song is here! ⚽️🐺 A big thank you to @leomessi, @k.mbappe, @luisdiaz19_, @vinijr, #RodrigoHernandez, @takefusa.kubo, @sant.gimenez, @alphonsodavies, @jamalmusiala10, @cmpulisic, @harrykane, @erling".instagram.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Auch ohne die Jungstars Lamine Yamal und Nico Williams hat Europameister Spanien im mexikanischen Puebla eine erfolgreiche Generalprobe für die Fußball-WM gezeigt. Eine Woche vor seinem Auftaktspiel gegen Kap Verde schlug der Titelkandidat Peru 3:1 (2:0) und blieb dabei von weiteren Verletzungen verschont. Die angeschlagenen Flügelstürmer Yamal (18) und Williams (23) reisten nicht mit nach Mexiko, sollen aber rechtzeitig zum Turnier wieder fit sein. Spanien startet seine Mission in Atlanta. Es trafen Mikel Oyarzabal (2.) und Pedri (32.), dazu unterlief dem peruanischen Torhüter Pedro Gallese ein Eigentor (53.). Stürmer Jairo Velez verkürzte später zum Endstand.Nationaltrainer Luis de la Fuente tauschte im Spielverlauf seine komplette Mannschaft aus. Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen, einziger Bundesligaprofi im Kader, kam in der zweiten Halbzeit. Spanien trifft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada in Gruppe H neben Kap Verde auf Saudi-Arabien und Uruguay. (sid)Die Niederlande sorgen sich kurz vor dem WM-Auftakt um Stammtorwart Bart Verbruggen. Der 23 Jahre alte Torhüter vom englischen Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verletzte sich beim letzten Testspiel des Oranje-Teams gegen Usbekistan (2:1) an der Hüfte und musste ausgewechselt werden. Für ihn rückte Mark Flekken von Bayer Leverkusen zwischen die Pfosten.Wie schwer die Verletzung von Verbruggen ist, ist noch unklar. Kurz vor dem Test in New York hatten die Niederländer bereits den WM-Ausfall von Jurrien Timber mitgeteilt. Der Profi des englischen Meisters FC Arsenal ist nach einer Leistenverletzung noch nicht vollkommen fit. Für ihn wurde der frühere Leipziger Lutsharel Geertruida nachnominiert.Das Team von Bondscoach Ronald Koeman startet am Sonntag in Dallas gegen Japan in die WM. Ihr Teamquartier beziehen die Niederländer in Kansas City. (dpa)Der Fußball-Weltverband FIFA bietet Fans an, ihren Namen oder einen kleinen Gruß bei WM-Spielen auf der Anzeigetafel im Stadion anzeigen zu lassen. Der Spaß ist wie so viele Dinge bei dieser WM nicht kostenlos: 79 Dollar werden für einen sogenannten Super Shoutout aufgerufen, umgerechnet also knapp 68,50 Euro.Fans können für jedes Spiel mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf einen solchen Shoutout auf der Anzeigetafel reservieren. Dazu hat die FIFA eine eigene Website eingerichtet. Was auf der Anzeigetafel zu sehen sein wird, ist natürlich nicht ganz frei wählbar. „Shoutouts mit beleidigender, missbräuchlicher, diskriminierender, politischer oder anderweitig unangemessener Sprache werden nicht akzeptiert“, heißt es beim Weltverband. „Shoutouts dürfen keine kommerziellen, werblichen oder Marketinginhalte, persönlichen Kontaktdaten oder Verweise auf Spieler, Mannschaften, Offizielle oder Spielergebnisse enthalten. Die FIFA behält sich das Recht vor, jeden Shoutout nach eigenem Ermessen zu bearbeiten, zu kürzen oder abzulehnen.“Außerdem dürfen die Botschaften unter anderem keine Emojis enthalten und müssen die vorgegebene Zeichenbegrenzung von 30 Zeichen einhalten. Immerhin, ein kurzer Heiratsantrag dürfte in diesem Rahmen möglich sein.Ob ihn allerdings jemand mitbekommt, ist eine andere Frage. Zur Anzeige der Botschaften heißt es: „Super Shoutouts werden vor dem Spiel angezeigt; der genaue Zeitpunkt kann je nach Spieltagsbetrieb variieren. Während des laufenden Spiels werden keine Shoutouts angezeigt. Zeitpunkt, Dauer und Platzierung der Anzeige werden nicht garantiert.“ (dpa)Lena SpilgerDie USA haben dem für die Fußball-WM vorgesehenen Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia die Einreise verweigert. Der Referee werde deshalb nicht bei der Weltmeisterschaft trainieren und im Einsatz sein können, teilte der Weltverband FIFA auf dpa-Anfrage mit. Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde.Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, „ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft“, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht einreiseberechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert, hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia.Artan wollte den Angaben zufolge von Istanbul kommend am Samstag in Miami in die USA einreisen. Dabei sei eine weitergehende Überprüfung für notwendig erachtet worden. Jede Einreiseerlaubnis sei eine Einzelfallentscheidung, und Beamte der CBP seien befugt, Reisende zu befragen, zu durchsuchen und Entscheidungen im Einklang mit den Gesetzen der USA zu treffen.Die FIFA teilte weiter mit: „Die FIFA ist nicht an den Einwanderungsverfahren des Gastgeberlandes beteiligt, einschließlich der Entscheidung über Visaanträge.“ Wie bei vorherigen Turnieren habe das Gastgeberland das ultimative Recht, über die Visavergabe zu entscheiden. Die WM-Unparteiischen trainieren gemeinsam in Miami und werden dort auf die Spiele vorbereitet. So ist ein Einsatz von Artan auch in den weiteren Gastgeberländern Mexiko und Kanada derzeit ausgeschlossen.In einem am Montag veröffentlichten Beitrag von Al Jazeera sprach Artan noch über seine Vorfreude auf die WM. „Es ist für mich eine große Ehre, als erster Somali dabei zu sein“, sagte er. „Ich hoffe, ich werde dort fantastisch sein.“ (dpa)Lena SpilgerDie Niederlande müssen bei der Fußball-Weltmeisterschaft kurzfristig auf Verteidiger Jurrien Timber verzichten. Der Profi des FC Arsenal habe sich von einer Leistenverletzung nicht ausreichend erholt, hieß es in einem Statement der Niederländer. Die Verletzung hatte den 24-Jährigen schon seit Mitte März geplagt, trotzdem kam Timber vor gut einer Woche im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain 55 Minuten für Arsenal zum Einsatz. Für die WM reichte es aus Verbandssicht nun aber nicht.Bondscoach Ronald Koeman ersetzte den Verteidiger durch den ehemaligen Leipzig-Profi Lutsharel Geertruida vom AFC Sunderland. Timber wird die Mannschaft nach der WM-Generalprobe am Montagabend gegen Usbekistan in New York verlassen. Ihren Auftakt in das Turnier bestreiten die Niederländer am 14. Juni gegen Japan.Iranische Fußball-Nationalspieler haben auf dem Weg zum WM-Trainingsquartier bei der Ankunft in Mexiko mit Ansteckpins an Kinder erinnert, die im Krieg getötet worden sein sollen. Als die Spieler und Funktionäre aus dem Flugzeug stiegen, trugen sie auf ihren Sakkos goldene Anstecknadeln mit der Zahl „168“. Damit spielten sie auf die 168 Menschen an, die bei einem Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Süden Irans am 28. Februar ums Leben kamen, darunter zahlreiche Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren sowie viele Lehrerinnen und Eltern.Medienberichten zufolge sollen US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich sein, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte dazu eine Untersuchung angekündigt. Die iranische Botschaft in Ungarn stellte in einem Beitrag auf X den Bezug des Pins zu dem Bombenangriff her. Ob die Iraner auch während der WM-Spiele politische Botschaften planen, ist noch nicht bekannt.Zudem kritisierte der iranische Fußballverband bei der Ankunft weiter die Verweigerung von Einreisevisa für seine Funktionäre durch die US-Behörden. Insgesamt 15 Funktionäre – darunter auch Verbandschef Mehdi Tadsch – hätten bislang kein Visum für die Einreise in die USA zur am Donnerstag beginnenden Fußball-WM erhalten, sagte der Botschafter Abolfazl Pasandideh.Mannschaftskapitän Ehsan Hajsafi kritisierte nicht nur die USA, sondern auch die FIFA als WM-Organisator. Die Menschen, die bisher kein Visum erhalten haben, seien für die Mannschaft enorm wichtig, sagte er nach der Ankunft in Tijuana. „Ich erwarte von der FIFA, dass sie dieses Problem in den kommenden Tagen lösen wird“, so der 36 Jahre alte Verteidiger, der zwischen 2015 und 2016 auch beim FSV Frankfurt unter Vertrag stand. Die Mannschaft muss nach Angaben des Botschafters zudem unmittelbar nach jedem ihrer drei Spiele in Los Angeles und Seattle die USA wieder verlassen und nach Tijuana zurückkehren. (dpa)Der Auftakt in die WM könnte gleich zum Härtetest auch für die Fußballfans werden. Abgesehen von möglichen Streiks und Demonstrationen macht das Wetter in Mexiko-Stadt seit Tagen Sorgen. Immer wieder wird für bestimmte Stadtteile sogar Alarmstufe Orange vom Sekretariat für integriertes Risikomanagement und Katastrophenschutz ausgerufen. Dabei sollen unter anderem im Freien befindliche Gegenstände gesichert oder überschwemmte Straßen gemieden werden. Der mexikanische Wetterdienst warnt für Donnerstag vor starken Niederschlägen und Gewittern in der Millionenmetropole. Es ist der Tag des Eröffnungsspiels zwischen Mitgastgeber Mexiko und dem ehemaligen WM-Gastgeber Südafrika, der Auftakt in die XXL-WM mit 104 Spielen.Vor der mexikanischen Pazifikküste braut sich zudem ein Wirbelsturm zusammen. Der Tropensturm „Boris“ zog am Montag auf den Badeort Acapulco zu. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometern pro Stunde dürfte er in den Bundesstaaten Guerrero und Oaxaca für starke Regenfälle sorgen. Über Land wird „Boris“ laut Prognose des US-Hurrikanzentrums in Miami allerdings rasch an Kraft verlieren und sich dann auflösen. Geöffnet wird das Aztekenstadion am Donnerstag bereits um 9.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr MESZ). Ab 11.30 Uhr (19.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) beginnt die etwa einstündige Eröffnungsfeier unter anderem mit Shakira, die erneut den WM-Song liefert. Um 13.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) folgt dann der Beginn der WM-Endrunde mit dem Anpfiff des Auftaktspiels.Seit Tagen ist das Wetter in Mexiko-Stadt, in der zum dritten Mal nach 1970 und 1986 eine WM-Endrunde eröffnet wird, wechselhaft. Und so soll es auch in dieser Woche weitergehen. Morgens meist eher nur bewölkt, sollen nachmittags die Schauer und Gewitter einsetzen. Die teilweise wolkenbruchartigen Regenfälle hatten zuletzt immer wieder zu überfluteten Straßen geführt. Auch der öffentliche Personennahverkehr wurde beeinträchtigt, Metro-Linien fuhren teilweise nicht, Zugänge zu den Stationen mussten geschlossen werden. Das zuständige Sekretariat rief immer wieder zu Vorsichtsmaßnahmen auf. (dpa) Mehr ladenTickarooLive Blog Software