Ausländerfeindliche Gewalt in Südafrika: Präsident Ramaphosa stellt sich vor Migranten
In einer Rede verspricht Südafrikas Präsident bedrängten afrikanischen Migranten Schutz vor selbst ernannten Bürgerwehren. Doch die wollen weitermachen.
Ihsaan Haffejee/imago
Südafrikas Regierung wird die Welle ausländerfeindlicher Gewalt gegen afrikanische Migranten nicht in den Griff bekommen, wenn sie nicht das Problem von Menschenrechtsverletzungen in Herkunftsländern angeht. Das sagen Oppositionelle, nachdem der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa am Sonntag ein Maßnahmenpaket gegen die Gewalt vorgestellt hatte.
Ramaphosa verurteilte die kriminelle Gewalt gegen Ausländer durch selbst ernannte Bürgerwehren in Südafrika scharf. In seiner mit Spannung erwarteten Rede versicherte der Präsident, Ausländer in Südafrika seien sicher und die Regierung werde sowohl legale Migranten vor Ausbeutung und Übergriffen schützen als auch illegale Migration beenden. Ramaphosa kündigte an, Emissäre in afrikanische Länder zu schicken, die zuvor begonnen hatten, ihre Landsleute aus Südafrika zu evakuieren – Ghana, Mosambik und Malawi.











