Stand: 09.06.2026 • 05:46 Uhr
Südafrika wird von gewalttätigen Protesten gegen illegale Einwanderung erschüttert. Nun hat Präsident Ramaphosa Gewalt gegen Ausländer verurteilt und gleichzeitig eine härtere Migrationspolitik angekündigt.
Brennende Hütten, geplünderte Geschäfte, Menschen in Angst. Ende April hatten die Protestmärsche begonnen - zuerst in East London, später auch in Johannesburg, Durban und der Hauptstadt Pretoria. Die Demonstranten verlangen ein härteres Vorgehen der Regierung gegen illegale Zuwanderer, die sie für die hohe Arbeitslosigkeit und die grassierende Kriminalität im Land verantwortlich machen.
Zunächst verliefen die Kundgebungen weitgehend friedlich, dann aber wurde die Stimmung spürbar aggressiver. In den vergangenen Tagen kam es immer wieder zu gewalttätigen Angriffen auf Migranten und deren Läden.
Präsident: Selbstjustiz hat keinen Platz














