PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEntspannter GlücklichmacherTest: Yuccie Junico Flow GentStand: 10:31 UhrLesedauer: 4 MinutenDas neue Yuccie Junico Flow Gent kann sich sehen lassen und fährt zudem gutQuelle: SP-X/Mario HommenDer Rüstungswahn der Fahrradindustrie hat E-Bikes immer wuchtiger und technisch überdrehter gemacht. Doch eigentlich reicht ein einfacher Drahtesel mit etwas eingebautem Rückenwind wie dieser Test zeigt.SP-X/Köln. Wieviel Technik braucht ein E-Bike? Muss es das volle Digitalbesteck mit Radar, Riesendisplay und ABS sein? Oder reicht vielleicht eines, das einfach gut aussieht und ebenso gut fährt? Genau diesen Gedanken scheint zumindest Stefan Berkes, einst Mitgründer von Bergamont, mit seiner neuen Marke Yuccie verfolgt zu haben. Das Ergebnis hört auf den Namen Junico Flow Gent. Im Test erlebten wir das neue Modell als entspannten Gegenentwurf zu dem in Teilen schon übertechnisierten E-Bike-Trend.

Zwar stammt die neue Marke aus Hamburg, produziert wird aber, und das ist durchaus branchenüblich, in Vietnam. Nach europäischen Fertigungspartnern habe man zwar gesucht, die gewünschte Qualität aber nicht gefunden. Und tatsächlich: Das Flow Gent macht einen überraschend wertigen Eindruck. Der schlanke Alurahmen mit integriertem Akku wirkt angenehm schnörkellos und klassisch. Schweißnähte sind nur an den Heckstreben sichtbar. Zudem sind die Leitungen sauber integriert, Gabel- und Lenkervorbau schmiegen sich elegant an das Lenkrohr an. Der Lack in Mattgrau mit glänzendem Finish sowie die fast durchgehend schwarz lackierten Anbauteile verleihen dem Rad eine gefällige Coolness. Auch in anderen Details übt sich das Yuccie in Reduktion. Schutzbleche und Gepäckträger kommen jeweils mit nur einer Strebe aus. Das Bike will Menschen ansprechen, die auf Understatement statt auf grelle Akzente oder XL-Formate setzen.