PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEleganter Tourer mit drei AkkusPedelec-Test: Fiido NomadsVeröffentlicht am 05.05.2026Lesedauer: 5 MinutenElektro-Tourer: Das Fiido Nomads kann dank zweier Wechsel-Akkus seine Reichweite vergrößernQuelle: Rudolf Huber/SP-XBeim rustikalen Titan hat der chinesische Hersteller Fiido das Drei-Akku-Prinzip erstmals umgesetzt. Jetzt rollt auch das City- und Tourenbike Nomads mit angebauter Reichweiten-Verlängerung an. Wir beleuchten Licht und Schatten des Konzepts.SP-X/Köln. Der erste Eindruck vom Fiido Nomads, nachdem es aus dem Versandkarton befreit und in rund einer Stunde zusammengeschraubt wurde: Es sieht deutlich hochwertiger aus, als es sein Preis von 1.400 Euro vermuten lässt. Die Lackierung in hellem Beige wirkt richtig nobel, der Rahmen ist elegant und ansprechend geformt. Unser Testgefährt in Rahmengröße M ist schon recht stattlich ausgefallen, auch Fahrer mit langen Beinen bis zu einer Körpergröße von rund 1,90 Metern kommen damit gut zurecht. Zudem ist der Lenkervorbau verstellbar, man kann sich das Nomads also individuell passend einstellen.
Zum Basispreis gibt es das Fiido-Tourenpedelec mit einem ins Oberrohr integrierten und nach unten herausnehmbarem Akku. Seine Kapazität: eher unterdurchschnittliche 418 Wattstunden (Wh). Wer mehr will, kann für 600 Euro Aufpreis noch die „Extender-Akku“-Kombi dazu ordern. Die besteht aus zwei Metallgestellen, die mit je drei Schrauben am serienmäßigen Gepäckträger befestigt werden, aus zwei Zusatzbatterien mit ebenfalls je 418 Wh und aus zwei dafür maßgeschneiderten Taschen aus wasserdichtem Material. Damit wird die Reichweite, Fiido spricht von je 79 Kilometer pro Akku, mal eben verdreifacht. Der Hersteller wirbt mit der Möglichkeit, dank der zwei Wechsel-Akkus bis zu 238 Kilometer am Stück mit Motorunterstützung zurücklegen zu können. Klingt im ersten Moment beeindruckend. Erst der Blick auf die Details zeigt: Es ist nicht alles Gold was glänzt.






