Weniger Zucker, keine falschen Werbeversprechen und mehr Nachhaltigkeit: Für Honig, Marmelade, Fruchtsäfte und Milch gelten in der EU bald strengere Regeln.

9. Juni 2026, 5:44 Uhr

Die Europäische Union regelt, was auf den Frühstückstisch darf.

© Anton Dobrea/​Getty Images

Mehr als 400 Millionen Menschen in der EU frühstücken mehr oder weniger täglich. Honig, Konfitüre, Fruchtsaft und Milch gehören zu den viel verkauften Lebensmitteln in Europa — und zu den am häufigsten gefälschten. Damit soll jetzt Schluss sein. Die neuen EU-Frühstücksrichtlinien regeln vom 14. Juni an die Zusammensetzung, Bezeichnung und Kennzeichnung von Honig, Fruchtsäften, Konfitüren und Milch. So soll geschwundenes Vertrauen von Verbraucherinnen und Verbrauchern in Lebensmittelherstellung und Lebensmittelketten wiederhergestellt werden. Außerdem sollen die neuen Regeln für mehr Transparenz über den Ursprung von Erzeugnissen sorgen und dabei helfen, Lebensmittelbetrug zu verringern.