Warum US-Präsident Donald Trump sich vom Boxen und American Football abgewendet hat. Und warum er so sehr auf MMA und Fußball setzt.
Ein Freund des MMA-Sports: US-Präsident Trump schaut bei einem UFC-Kampf im April zu
Sam Navarro/Imagn Images
B eides ist bemerkenswert. Erstens: Donald Trump hat sich noch in den 1980er- und 1990er Jahren im Profiboxen engagiert, seit einem halben Jahrhundert ist er stärker mit MMA verbunden. Zweitens: Trump investierte früher in American Football, heute greift er dessen größte Liga NFL an, sie müsse ihren Namen ändern, denn der europäische Fußball solle in Amerika nicht länger Soccer heißen.
Es gibt da Gemeinsamkeiten, unter anderem die, dass Boxen und American Football für Trump unternehmerische Projekte waren. Nicht zuletzt finanzierte der damalige Casino-Betreiber Trump 1988 den bedeutenden Schwergewichts-WM-Kampf von Mike Tyson gegen Michael Spinks, beide bis dahin ungeschlagen, den Tyson durch K. o. nach 91 Sekunden gewann. In einer vergleichsweise kurzen Phase war Donald Trump also ein erfolgreicher Boxunternehmer, doch mit der Pleite seiner Casinos konnte er sich dort nicht mehr halten. Das alles ähnelt dem Football-Engagement Trumps: Besitzer eines NFL-Clubs wurde er nicht, und das Projekt einer Konkurrenzliga, United States Football League, fuhr er gegen die Wand.
















