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Iran-Krieg: Iran feuert Raketen auf Israel – Israel antwortet mit Gegenangriffen Live-Blog Iran: Nachrichtenagentur meldet Explosionen in Teheran +++ Ölpreise steigen wieder deutlich +++ Trump: Netanjahu muss künftigen „Iran-Deal“ akzeptieren +++ Der Newsblog.

08.06.2026 - 05:44 Uhr Artikel anhörenDer Himmel über Hebron im Westjordanland: Man sieht die iranischen Raketen nach dem neuen Angriff auf Israel. Foto: IMAGO/Anadolu AgencyIran: Revolutionsgarden melden israelischen Angriff mit ballistischen RaketenIsrael greift nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden Ziele im Iran mit luftgestützten ballistischen Raketen an. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Zudem ist in der Nähe der iranischen Stadt Karadsch Insidern zufolge eine Explosion zu hören, wie die Nachrichtenagentur Nournews berichtet.Israels Militär greift Ziele im Iran anDie israelische Luftwaffe greift nach Militärangaben militärische Ziele des iranischen Regimes im Westen und Zentrum des Irans an. Das teilte das israelische Militär in den frühen Morgenstunden auf der Plattform X mit.Die Angriffe erfolgen wenige Stunden, nachdem der Iran als Vergeltung für einen Angriff auf die südlichen Vororte von Beirut zahlreiche Raketen auf israelische Ziele abgefeuert hat.Iran: Nachrichtenagentur meldet Explosionen in TeheranIn der iranischen Hauptstadt Teheran sind Explosionen zu hören. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Mehr.Ölpreise steigen wieder deutlichDie Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation in Nahost wieder deutlich gestiegen. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am frühen Montagmorgen 95,51 US-Dollar. Das sind 2,6 Prozent mehr als noch am Vortag. Trump: Netanjahu muss künftigen „Iran-Deal“ akzeptierenDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ein künftiges Abkommen der USA mit dem Iran akzeptieren müssen. „Er wird keine Wahl haben“, zitiert die Zeitung „Financial Times“ den US-Präsidenten aus einem Interview. Trump macht darin deutlich, wer bei den Verhandlungen die Bedingungen diktiert: „Ich habe das Sagen. Ich habe absolut das Sagen. Er hat nicht das Sagen.“ Netanjahu müsse sich jedem Deal beugen, den die USA mit der Führung in Teheran aushandeln, berichtet das Blatt weiter. Israel schließt nach Angriffen aus Iran Übergänge nach GazaIsrael hat nach den neuen Raketenangriffen aus dem Iran die Grenzübergänge in den Gazastreifen geschlossen. Es handele sich um eine „Sicherheitsmaßnahme“, hieß es in einer Mitteilung der zuständigen israelischen Cogat-Behörde. Betroffen seien unter anderem der Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten sowie der Warenübergang Kerem Schalom zwischen Israel und dem Gazastreifen. Die Maßnahme werde keine Auswirkungen auf die humanitäre Lage in dem Küstenstreifen haben, hieß es weiter in der Mitteilung. Seit Beginn der Waffenruhe im Oktober seien ausreichend Lebensmittel in das im Krieg weitgehend zerstörte Palästinensergebiet gebracht worden. Cogat werde die internationale Gemeinschaft über alle weiteren Entwicklungen informieren. Internationale Hilfsorganisationen warnen immer wieder vor der weiterhin prekären Lage für die rund zwei Millionen Einwohner des Gazastreifens, die weiterhin vielfach in überfüllten Zeltlagern hausen.Raketen dringen in Jordaniens Luftraum einBei den neuesten Angriffen des Irans auf Israel sind einige der Raketen in Jordaniens Luftraum eingedrungen. Das teilte ein Sprecher der jordanischen Regierung mit. Mehrere Raketen hätten Jordaniens Luftraum bei der „erneuten Eskalation“ verletzt, teilte der Sprecher mit. Die jordanischen Streitkräfte würden die Situation genau beobachten. „Jordanien wird nicht zulassen, dass sein Gebiet oder sein Himmel in ein Schlachtfeld für irgendwen verwandelt werden.“Ein jordanischer Fernsehsender veröffentlichte Videos eines großen Trümmerteils von einer Rakete, die nahe der Stadt Irbid im Norden niederging. Am Nachthimmel wurden über Jordanien mehrere Raketen auf dem Weg nach Israel gesichtet.Israels Armee: Iran begeht mit Angriff „schweren Fehler“Die israelische Armee ist nach Angaben eines Militärsprechers nach dem iranischen Raketenangriff auf alle Szenarien vorbereitet. Das Militär sei „stark in der Verteidigung und im Angriff“, sagte Sprecher Effie Defrin in einer Video-Ansprache. Der israelische Militärchef Ejal Zamir halte gegenwärtig Beratungen ab und billige „Pläne für das weitere Vorgehen“. Der Iran habe mit den neuen Raketenangriffen auf Israel einen „schweren Fehler begangen“, sagte der Sprecher. Mit den Angriffen auf Israel als Reaktion auf den israelischen Angriff auf Hisbollah-Ziele in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut versuche Teheran, „eine neue Gleichung zu schaffen“. Israel werde dies nicht zulassen, sagte der Sprecher. Die Angriffe auf die mit dem Iran verbündete libanesische Hisbollah-Miliz würden im ganzen Libanon fortgesetzt, kündigte er an. „Wir werden Angriffe auf israelische Bürger nicht zulassen.“ Israel sei auch auf neue Raketenangriffe aus dem Iran vorbereitet, sagte Defrin weiter.Irak und Syrien sperren Luftraum vorübergehendDer Irak und Syrien haben ihren Luftraum nach den neuesten Raketenangriffen des Irans auf Israel vorübergehend gesperrt. Im Irak gelte die Sperrung für 72 Stunden, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt mit. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme wegen „aktueller regionaler Entwicklungen und Spannungen“, um die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs zu schützen. Im benachbarten Syrien wurde eine Sperrung ab 23.00 Uhr abends (22.00 MESZ) für 12 Stunden verkündet und damit bis Montag früh. Beide Länder liegen geografisch zwischen dem Iran und Israel und damit auch in der Schusslinie im Fall gegenseitiger Angriffe der beiden Erzfeinde. Der Irak hatte seinen Luftraum schon beim Ausbruch des Krieges wochenlang geschlossen und erst nach Verkündung der Waffenruhe im April wieder geöffnet. Berichte, dass auch die Golfstaaten ihren Luftraum geschlossen hätten, bestätigten sich zunächst nicht.Trump „nicht glücklich“ mit Israel – „Iran soll weiter verhandeln“US-Präsident Donald Trump sagt dem Sender Fox News, er sei nicht glücklich damit, dass Israel Ziele in Beirut angegriffen habe. Der US-Präsident fordert gleichwohl den Iran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Er sei eigentlich davon ausgegangen, dass eine Vereinbarung mit dem Iran am Montag, Dienstag oder Mittwoch unterzeichnet werden könne und nun passiere so etwas. Dem Portal Axios sagt Trump, bei dem iranischen Beschuss Israels sei niemand verletzt worden und er hoffe, dass Israel nicht mit Gegenschlägen reagieren. Man stehe kurz vor einer endgültigen Vereinbarung mit dem Iran und er wolle nicht, dass dieses Vorhaben nun platze. Trump hatte in der Vergangenheit schon wiederholt eine kurzfristige Einigung mit dem Iran in Aussicht gestellt, was dann aber nicht passierte.Donald Trump: Der US-Präsident hofft, dass Israel nicht mit Gegenschlägen reagiert. Mark Schiefelbein/APMedien: Trump fordert von Israel Verzicht auf GegenschlägeNach den neuesten Raketenangriffen des Irans auf Israel will US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auffordern, auf Vergeltungsschläge gegen Teheran zu verzichten. Trump habe ein entsprechendes Telefonat mit Netanjahu angekündigt, berichtete ein Reporter des Nachrichtenportals „Axios“ auf X. Der israelische Sender Kan berichtete ebenfalls, dass Israel nach Trumps Willen nicht auf die Angriffe reagieren solle. „Israel hat genug reagiert“, sagte Trump demnach einem Korrespondenten des Senders. Berichte: Israel will auf Raketenangriffe Irans reagierenIsrael will nach Medienberichten hart auf die ersten iranischen Raketenangriffe seit zwei Monaten reagieren. Der israelische TV-Sender N12 sowie das Nachrichtenportal „ynet“ berichteten dies unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsvertreter. „Der Iran kann vergessen, dass wir das hinnehmen werden – die Reaktion wird hart ausfallen“, sagte der Repräsentant nach Angaben von „ynet“. Man werde „nicht zulassen, dass sie irgendwelche neuen Spielregeln schaffen und unsere Souveränität verletzen“. Iran: Luftwaffenstützpunkt in Israel attackiertIrans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge bei ihren Raketenangriffen auf Israel unter anderem auf Militäreinrichtungen gezielt. Der Luftwaffenstützpunkt Ramat David sei mit ballistischen Raketen attackiert worden, hieß es in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden.In der Mitteilung begründeten Irans Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, ihre Angriffe mit der Eskalation im Libanon. Die Waffenruhe im Iran-Krieg Anfang April sei unter der Prämisse ausgehandelt worden, dass der Konflikt an allen Fronten eingestellt werden müsse, hieß es in der Erklärung. „Doch wie immer hielten sich die USA und das zionistische Regime nicht an ihre Verpflichtungen. Sie setzten sowohl ihre Angriffe und Verbrechen im Libanon fort als auch ihre wiederholten Übergriffe auf iranische Küstengebiete.“Iran sperrt Luftraum im Westen des LandesDer Iran hat den Luftraum im Westen des Landes bis auf weiteres gesperrt. Die zivile Luftfahrtbehörde begründete dies nach den iranischen Raketenangriffen auf Israel mit neuen Gefährdungsbewertungen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Die Bevölkerung wurde gebeten, von Fahrten zu den Flughäfen abzusehen und die Medien zu verfolgen.Iran: Könnten Israel noch vernichtendere Schläge zufügenDer Iran hat weitere Angriffe auf Israel angedroht. Die iranischen Revolutionsgarden teilen mit, die israelische Armee müsse ihre Angriffe auf den Libanon einstellen. Sollte Israel die Angriffe ausweiten oder auf die Maßnahmen des Iran reagieren, werde Israel „noch vernichtendere und bedauerlichere Schläge“ zu spüren bekommen. Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, dass es mit iranischen Raketen beschossen werde.Israel: Haben bislang alle iranischen Raketen abgefangenDas israelische Militär teilt mit, bislang seien alle von Iran abgeschossenen Raketen abgefangen worden. Der Beschuss aus dem Iran sei aber noch nicht beendet.Staatlicher Rundfunk: Iran meldet zwei Raketensalven auf IsraelIrans Streitkräfte haben nach Angaben von Staatsmedien zwei Raketensalven auf Israel gefeuert. Die zweite Welle zielte auf das Zentrum des Landes, wie der staatliche Rundfunk berichtete.Israel: Iran schießt uns mit RaketenDas israelische Militär teilt mit, der Iran beschieße Israel mit Raketen. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung zu beseitigen.Iran droht mit Angriffen auf US-Ziele wegen der Eskalation im LibanonDer oberste iranische Unterhändler Mohammad Bager Ghalibaf droht auf der Plattform X mit erneuten Angriffen. Die Seeblockade der USA gegen den Iran und die US-Erlaubnis an Israel, Angriffe im Libanon zu eskalieren, machten US-Stützpunkte und israelische Einrichtungen im Nahen Osten zu legitimen Zielen. „Sie halten sich weder an einen Waffenstillstand noch glauben sie an den Dialog, und durch die Seeblockade und die Verletzung von Vereinbarungen bezüglich des Libanon haben sie gezeigt, dass sie nur die Sprache der Macht verstehen“, so Ghalibaf. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit dem Iran sein.US-Präsident Donald Trump schließt Aufhebung der Iran-Sanktionen ohne Friedensabkommen ausUS-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach dem Abschluss eines Friedensabkommens freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben, sagt er in der NBC-Sendung „Meet the Press“. Die USA stünden sehr kurz vor einer Einigung, andernfalls werde er das Land massiv angreifen, droht Trump erneut. Der Präsident zeigt sich zudem bereit, mit dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, zu sprechen. Dieser wurde bei US-Angriffen zu Beginn des Konflikts Ende Februar verwundet und ist seither nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Trump deutet an, den Aufenthaltsort Chameneis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu kennen.Ölkartell Opec+ hebt Förderziele trotz Hormus-Blockade anDas Ölkartell Opec+ hat erneut eine Erhöhung seiner Förderziele beschlossen. Die sieben Kernmitglieder der Gruppe verständigten sich darauf, ihre Quoten ab Juli um rund 188.000 Fass pro Tag zu erhöhen, wie sie am Sonntag mitteilten. Es ist bereits die vierte Anhebung innerhalb von vier Monaten. Insgesamt haben sie somit seit April die Förderziele um fast 600.000 Barrel pro Tag erhöht. Allerdings können einige Mitglieder wegen des Iran-Krieges nicht mehr fördern, da sie das Öl aufgrund der Blockade der Straße von Hormus nicht verschiffen können.USA fordern vom Iran Zugang für die IAEA zu AtomanlagenDie USA fordern vom Iran genaue Informationen über den Zustand der bombardierten Atomanlagen und die Bestände an angereichertem Uran. Dies geht aus einem Resolutionsentwurf der Vereinigten Staaten hervor, der im Vorfeld einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an andere Länder im Gouverneursrat der IAEA weitergeleitet wurde und der Reuters vorliegt. Der Iran müsse der Behörde die Dokumentation über Atommaterial und seine bewachten Atomanlagen zur Verfügung stellen, heißt es darin. Zudem müsse der Organisation unverzüglich jeglicher Zugang gewährt werden, den sie zur Überprüfung dieser Informationen benötigt.Israel: Haben „terroristische“ Ziele in Vororten von Beirut angegriffenDas israelische Militär hat nach Regierungsangaben „terroristische“ Stützpunkte in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe auf die als Dahiyeh bekannte Hochburg der Hisbollah sei eine Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets durch die Gruppe, wie Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen.Fünf Tote bei israelischem Angriff im GazastreifenBei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben fünf Palästinenser getötet worden. 15 weitere Menschen hätten bei einem Angriff auf einen Polizei-Kontrollpunkt im Bereich der Stadt Chan Junis Verletzungen erlitten, teilte das Nasser-Krankenhaus mit. Die Polizeikräfte im Gazastreifen werden von der islamistischen Hamas kontrolliert. Ein Sprecher der israelischen Armee teilte mit, man prüfe die Berichte über den Angriff. Offiziell gilt seit Oktober vergangenen Jahres eine Waffenruhe im Gazastreifen.Arabischer Israeli als mutmaßlicher Attentäter identifiziertBei dem mutmaßlichen Schützen bei dem tödlichen Angriff in Zentralisrael handelt es sich nach Polizeiangaben um einen arabischen Israeli aus der nahegelegenen Stadt Taibe. Der Mann sei getötet worden, teilt ein Polizeisprecher mit. Er habe eine Schusswaffe bei sich gehabt. Bei dem Anschlag aus einem fahrenden Auto heraus an drei verschiedenen Orten nahe dem besetzten Westjordanland kommt ein 35-jähriger Israeli ums Leben, fünf weitere Menschen werden verletzt, zwei davon schwer. Medienberichten zufolge wird ein zweiter Verdächtiger ebenfalls getötet. Die radikal-islamische Hamas lobt die Tat, bekennt sich aber nicht dazu. 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