Startseite

Politik

International

Iran-Krieg: Erstmals seit April – Iran feuert Raketen auf Israel Live-Blog Medien: Trump fordert von Israel Verzicht auf Gegenschläge +++ Iran: Könnten Israel noch vernichtendere Schläge zufügen +++ USA fordern vom Iran Zugang für die IAEA zu Atomanlagen +++ Der Newsblog.

07.06.2026 - 22:38 Uhr aktualisiert Artikel anhörenArchivbild: Über Israel sind wieder Raketen abgewehrt worden. Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpaMedien: Trump fordert von Israel Verzicht auf GegenschlägeNach den neuesten Raketenangriffen des Irans auf Israel will US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auffordern, auf Vergeltungsschläge gegen Teheran zu verzichten. Trump habe ein entsprechendes Telefonat mit Netanjahu angekündigt, berichtete ein Reporter des Nachrichtenportals „Axios“ auf X. Der israelische Sender Kan berichtete ebenfalls, dass Israel nach Trumps Willen nicht auf die Angriffe reagieren solle. „Israel hat genug reagiert“, sagte Trump demnach einem Korrespondenten des Senders. Berichte: Israel will auf Raketenangriffe Irans reagierenIsrael will nach Medienberichten hart auf die ersten iranischen Raketenangriffe seit zwei Monaten reagieren. Der israelische TV-Sender N12 sowie das Nachrichtenportal „ynet“ berichteten dies unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsvertreter. „Der Iran kann vergessen, dass wir das hinnehmen werden – die Reaktion wird hart ausfallen“, sagte der Repräsentant nach Angaben von „ynet“. Man werde „nicht zulassen, dass sie irgendwelche neuen Spielregeln schaffen und unsere Souveränität verletzen“. Trump „nicht glücklich“ mit Israel – „Iran soll weiter verhandeln“US-Präsident Donald Trump sagt dem Sender Fox News, er sei nicht glücklich damit, dass Israel Ziele in Beirut angegriffen habe. Der US-Präsident fordert gleichwohl den Iran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Er sei eigentlich davon ausgegangen, dass eine Vereinbarung mit dem Iran am Montag, Dienstag oder Mittwoch unterzeichnet werden könne und nun passiere so etwas. Dem Portal Axios sagt Trump, bei dem iranischen Beschuss Israels sei niemand verletzt worden und er hoffe, dass Israel nicht mit Gegenschlägen reagieren. Man stehe kurz vor einer endgültigen Vereinbarung mit dem Iran und er wolle nicht, dass dieses Vorhaben nun platze. Trump hatte in der Vergangenheit schon wiederholt eine kurzfristige Einigung mit dem Iran in Aussicht gestellt, was dann aber nicht passierte.Donald Trump: Der US-Präsident hofft, dass Israel nicht mit Gegenschlägen reagiert. Mark Schiefelbein/APIran: Luftwaffenstützpunkt in Israel attackiertIrans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge bei ihren Raketenangriffen auf Israel unter anderem auf Militäreinrichtungen gezielt. Der Luftwaffenstützpunkt Ramat David sei mit ballistischen Raketen attackiert worden, hieß es in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden.In der Mitteilung begründeten Irans Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, ihre Angriffe mit der Eskalation im Libanon. Die Waffenruhe im Iran-Krieg Anfang April sei unter der Prämisse ausgehandelt worden, dass der Konflikt an allen Fronten eingestellt werden müsse, hieß es in der Erklärung. „Doch wie immer hielten sich die USA und das zionistische Regime nicht an ihre Verpflichtungen. Sie setzten sowohl ihre Angriffe und Verbrechen im Libanon fort als auch ihre wiederholten Übergriffe auf iranische Küstengebiete.“Iran sperrt Luftraum im Westen des LandesDer Iran hat den Luftraum im Westen des Landes bis auf weiteres gesperrt. Die zivile Luftfahrtbehörde begründete dies nach den iranischen Raketenangriffen auf Israel mit neuen Gefährdungsbewertungen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Die Bevölkerung wurde gebeten, von Fahrten zu den Flughäfen abzusehen und die Medien zu verfolgen.Iran: Könnten Israel noch vernichtendere Schläge zufügenDer Iran hat weitere Angriffe auf Israel angedroht. Die iranischen Revolutionsgarden teilen mit, die israelische Armee müsse ihre Angriffe auf den Libanon einstellen. Sollte Israel die Angriffe ausweiten oder auf die Maßnahmen des Iran reagieren, werde Israel „noch vernichtendere und bedauerlichere Schläge“ zu spüren bekommen. Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, dass es mit iranischen Raketen beschossen werde.Israel: Haben bislang alle iranischen Raketen abgefangenDas israelische Militär teilt mit, bislang seien alle von Iran abgeschossenen Raketen abgefangen worden. Der Beschuss aus dem Iran sei aber noch nicht beendet.Staatlicher Rundfunk: Iran meldet zwei Raketensalven auf IsraelIrans Streitkräfte haben nach Angaben von Staatsmedien zwei Raketensalven auf Israel gefeuert. Die zweite Welle zielte auf das Zentrum des Landes, wie der staatliche Rundfunk berichtete.Israel: Iran schießt uns mit RaketenDas israelische Militär teilt mit, der Iran beschieße Israel mit Raketen. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung zu beseitigen.Iran droht mit Angriffen auf US-Ziele wegen der Eskalation im LibanonDer oberste iranische Unterhändler Mohammad Bager Ghalibaf droht auf der Plattform X mit erneuten Angriffen. Die Seeblockade der USA gegen den Iran und die US-Erlaubnis an Israel, Angriffe im Libanon zu eskalieren, machten US-Stützpunkte und israelische Einrichtungen im Nahen Osten zu legitimen Zielen. „Sie halten sich weder an einen Waffenstillstand noch glauben sie an den Dialog, und durch die Seeblockade und die Verletzung von Vereinbarungen bezüglich des Libanon haben sie gezeigt, dass sie nur die Sprache der Macht verstehen“, so Ghalibaf. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit dem Iran sein.US-Präsident Donald Trump schließt Aufhebung der Iran-Sanktionen ohne Friedensabkommen ausUS-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach dem Abschluss eines Friedensabkommens freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben, sagt er in der NBC-Sendung „Meet the Press“. Die USA stünden sehr kurz vor einer Einigung, andernfalls werde er das Land massiv angreifen, droht Trump erneut. Der Präsident zeigt sich zudem bereit, mit dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, zu sprechen. Dieser wurde bei US-Angriffen zu Beginn des Konflikts Ende Februar verwundet und ist seither nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Trump deutet an, den Aufenthaltsort Chameneis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu kennen.Ölkartell Opec+ hebt Förderziele trotz Hormus-Blockade anDas Ölkartell Opec+ hat erneut eine Erhöhung seiner Förderziele beschlossen. Die sieben Kernmitglieder der Gruppe verständigten sich darauf, ihre Quoten ab Juli um rund 188.000 Fass pro Tag zu erhöhen, wie sie am Sonntag mitteilten. Es ist bereits die vierte Anhebung innerhalb von vier Monaten. Insgesamt haben sie somit seit April die Förderziele um fast 600.000 Barrel pro Tag erhöht. Allerdings können einige Mitglieder wegen des Iran-Krieges nicht mehr fördern, da sie das Öl aufgrund der Blockade der Straße von Hormus nicht verschiffen können.USA fordern vom Iran Zugang für die IAEA zu AtomanlagenDie USA fordern vom Iran genaue Informationen über den Zustand der bombardierten Atomanlagen und die Bestände an angereichertem Uran. Dies geht aus einem Resolutionsentwurf der Vereinigten Staaten hervor, der im Vorfeld einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an andere Länder im Gouverneursrat der IAEA weitergeleitet wurde und der Reuters vorliegt. Der Iran müsse der Behörde die Dokumentation über Atommaterial und seine bewachten Atomanlagen zur Verfügung stellen, heißt es darin. Zudem müsse der Organisation unverzüglich jeglicher Zugang gewährt werden, den sie zur Überprüfung dieser Informationen benötigt.Israel: Haben „terroristische“ Ziele in Vororten von Beirut angegriffenDas israelische Militär hat nach Regierungsangaben „terroristische“ Stützpunkte in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe auf die als Dahiyeh bekannte Hochburg der Hisbollah sei eine Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets durch die Gruppe, wie Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen.Fünf Tote bei israelischem Angriff im GazastreifenBei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben fünf Palästinenser getötet worden. 15 weitere Menschen hätten bei einem Angriff auf einen Polizei-Kontrollpunkt im Bereich der Stadt Chan Junis Verletzungen erlitten, teilte das Nasser-Krankenhaus mit. Die Polizeikräfte im Gazastreifen werden von der islamistischen Hamas kontrolliert. Ein Sprecher der israelischen Armee teilte mit, man prüfe die Berichte über den Angriff. Offiziell gilt seit Oktober vergangenen Jahres eine Waffenruhe im Gazastreifen.Arabischer Israeli als mutmaßlicher Attentäter identifiziertBei dem mutmaßlichen Schützen bei dem tödlichen Angriff in Zentralisrael handelt es sich nach Polizeiangaben um einen arabischen Israeli aus der nahegelegenen Stadt Taibe. Der Mann sei getötet worden, teilt ein Polizeisprecher mit. Er habe eine Schusswaffe bei sich gehabt. Bei dem Anschlag aus einem fahrenden Auto heraus an drei verschiedenen Orten nahe dem besetzten Westjordanland kommt ein 35-jähriger Israeli ums Leben, fünf weitere Menschen werden verletzt, zwei davon schwer. Medienberichten zufolge wird ein zweiter Verdächtiger ebenfalls getötet. Die radikal-islamische Hamas lobt die Tat, bekennt sich aber nicht dazu.Israelisches Militär fängt zwei Geschosse aus dem Libanon abDas israelische Militär fängt nach eigenen Angaben zwei aus dem Libanon abgefeuerte Geschosse ab. Zuvor ertönen in den Gebieten Jiftach und Ramot Naftali nahe der Grenze zum Libanon Warn-Sirenen.In der Nacht zum Donnerstag hatten sich Israel und der Libanon nach Angaben des US-Außenministeriums auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Die Hisbollah lehnte die vereinbarten Bedingungen ab, kurz darauf erfolgten neue Angriffe der mit dem Iran verbündeten Miliz.US-Militär: Zwei iranische Drohnen abgeschossenDas US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Straße von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Diese hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt in der Meerenge dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) in der Nacht auf der Plattform X mit. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren.Iran warnt Nachbarn vor Nutzung ihres Territoriums für US‑AngriffeDer Iran hat die Nachbarstaaten erneut davor gewarnt, ihr Territorium für mögliche US‑Militäroperationen gegen die Islamische Republik zur Verfügung zu stellen. „Die Länder der Region sollten den Grundsatz guter Nachbarschaft beachten und ihr Territorium nicht für aggressive Handlungen gegen den Iran nutzen“, erklärte das Außenministerium in Teheran in einer Mitteilung.Hintergrund der scharfen Reaktion sind laut Teheran die US‑Angriffe vom frühen Samstagmorgen (Ortszeit) auf Radaranlagen der Region Sirik und der Insel Gheschm im Süden des Landes. „Dieser Angriff war ein klarer Verstoß gegen die Waffenruhe vom April 2026 und eine militärische Aggression gegen die territoriale Integrität Irans“, so das Ministerium.Der Iran forderte den UN‑Sicherheitsrat dazu auf, auf die „offensichtliche Verletzung der Waffenruhe“ und die „illegalen Handlungen der USA“, die sowohl den regionalen als auch den internationalen Frieden gefährdeten, zu reagieren.Libanesischer Armeechef auf dem Weg nach PakistanDer Kommandeur der libanesischen Armee, General Rudolf Haykal, ist zu einem Besuch nach Pakistan aufgebrochen. Der Besuch erfolge auf Einladung von Haykals pakistanischem Amtskollegen, teilt die libanesische Armee mit. Sie gab jedoch zunächst keine weiteren Einzelheiten zu Zweck oder Dauer der Reise bekannt. Pakistan fungiert derzeit als Vermittler in den Bemühungen den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran zu beenden. Dieser hat auch auf den Libanon übergegriffen.Iran bestätigt US-Angriffe auf Insel Qeschm in der Straße von HormusDer Iran hat neue US-Angriffe als Verstoß gegen die vereinbarte Waffenruhe bezeichnet. Das Außenministerium in Teheran teilte am Samstag mit, die USA hätten am frühen Morgen Überwachungseinrichtungen auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie nahe Sirik angegriffen. Die Anlagen dienten dem Schutz der Grenzen und der Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt in internationalen Gewässern, erklärte das Ministerium.Pakistans Innenminister reist als Vermittler nach TeheranPakistans Innenminister Mohsin Naqvi reist nach erneuten Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach Teheran. Geplant seien hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten, hieß es am Samstag aus pakistanischen Sicherheits- und Diplomatenkreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es, den Dialog zwischen dem Iran und den USA zu fördern.Naqvi gilt als enger Vertrauter des sich ebenfalls im Iran aufhaltenden Armeechefs Asim Munir. Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt, er gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien.Israel: Untersuchen Angriff auf libanesische SoldatenDas israelische Militär erklärt zu dem Angriff auf libanesische Soldaten, der Vorfall werde geprüft. Das Militär habe im Südlibanon ein Fahrzeug angegriffen, weil es für eine Bedrohung für die eigenen Truppen gehalten worden sei. Einer ersten Untersuchung zufolge hätten sich zwei Offiziere und ein Soldat der libanesischen Armee in dem Wagen befunden. Es habe zuvor Hinweise gegeben, dass die Hisbollah-Miliz aus demselben Gebiet auf israelische Soldaten feuern wolle.Bahrain verurteilt neue iranische AngriffeDer Golfstaat Bahrain hat die erneuten iranischen Angriffe auf sein Staatsgebiet und Kuwait scharf verurteilt. Es handle sich um eine „eklatante“ Verletzung der Souveränität beider Länder, berichtete die Staatsagentur BNA unter Berufung auf das bahrainische Außenministerium. Der Iran müsse seine „ungerechtfertigten“ Angriffe einstellen, hieß es weiter. Bahrain werde keine Kompromisse beim Schutz seiner Souveränität, Sicherheit und Bevölkerung eingehen. HB Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt