US-Präsident Donald Trump schließt Aufhebung der Iran-Sanktionen ohne Friedensabkommen ausUS-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach dem Abschluss eines Friedensabkommens freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben, sagt er in der NBC-Sendung „Meet the Press“. Die USA stünden sehr kurz vor einer Einigung, andernfalls werde er das Land massiv angreifen, droht Trump erneut. Der Präsident zeigt sich zudem bereit, mit dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, zu sprechen. Dieser wurde bei US-Angriffen zu Beginn des Konflikts Ende Februar verwundet und ist seither nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Trump deutet an, den Aufenthaltsort Chameneis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu kennen.Ölkartell Opec+ hebt Förderziele trotz Hormus-Blockade anDas Ölkartell Opec+ hat erneut eine Erhöhung seiner Förderziele beschlossen. Die sieben Kernmitglieder der Gruppe verständigten sich darauf, ihre Quoten ab Juli um rund 188.000 Fass pro Tag zu erhöhen, wie sie am Sonntag mitteilten. Es ist bereits die vierte Anhebung innerhalb von vier Monaten. Insgesamt haben sie somit seit April die Förderziele um fast 600.000 Barrel pro Tag erhöht. Allerdings können einige Mitglieder wegen des Iran-Krieges nicht mehr fördern, da sie das Öl aufgrund der Blockade der Straße von Hormus nicht verschiffen können.USA fordern vom Iran Zugang für die IAEA zu AtomanlagenDie USA fordern vom Iran genaue Informationen über den Zustand der bombardierten Atomanlagen und die Bestände an angereichertem Uran. Dies geht aus einem Resolutionsentwurf der Vereinigten Staaten hervor, der im Vorfeld einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an andere Länder im Gouverneursrat der IAEA weitergeleitet wurde und der Reuters vorliegt. Der Iran müsse der Behörde die Dokumentation über Atommaterial und seine bewachten Atomanlagen zur Verfügung stellen, heißt es darin. Zudem müsse der Organisation unverzüglich jeglicher Zugang gewährt werden, den sie zur Überprüfung dieser Informationen benötigt.Israel: Haben „terroristische“ Ziele in Vororten von Beirut angegriffenDas israelische Militär hat nach Regierungsangaben „terroristische“ Stützpunkte in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe auf die als Dahiyeh bekannte Hochburg der Hisbollah sei eine Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets durch die Gruppe, wie Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen.Fünf Tote bei israelischem Angriff im GazastreifenBei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben fünf Palästinenser getötet worden. 15 weitere Menschen hätten bei einem Angriff auf einen Polizei-Kontrollpunkt im Bereich der Stadt Chan Junis Verletzungen erlitten, teilte das Nasser-Krankenhaus mit. Die Polizeikräfte im Gazastreifen werden von der islamistischen Hamas kontrolliert. Ein Sprecher der israelischen Armee teilte mit, man prüfe die Berichte über den Angriff. Offiziell gilt seit Oktober vergangenen Jahres eine Waffenruhe im Gazastreifen.Arabischer Israeli als mutmaßlicher Attentäter identifiziertBei dem mutmaßlichen Schützen bei dem tödlichen Angriff in Zentralisrael handelt es sich nach Polizeiangaben um einen arabischen Israeli aus der nahegelegenen Stadt Taibe. Der Mann sei getötet worden, teilt ein Polizeisprecher mit. Er habe eine Schusswaffe bei sich gehabt. Bei dem Anschlag aus einem fahrenden Auto heraus an drei verschiedenen Orten nahe dem besetzten Westjordanland kommt ein 35-jähriger Israeli ums Leben, fünf weitere Menschen werden verletzt, zwei davon schwer. Medienberichten zufolge wird ein zweiter Verdächtiger ebenfalls getötet. Die radikal-islamische Hamas lobt die Tat, bekennt sich aber nicht dazu.Israelisches Militär fängt zwei Geschosse aus dem Libanon abDas israelische Militär fängt nach eigenen Angaben zwei aus dem Libanon abgefeuerte Geschosse ab. Zuvor ertönen in den Gebieten Jiftach und Ramot Naftali nahe der Grenze zum Libanon Warn-Sirenen.In der Nacht zum Donnerstag hatten sich Israel und der Libanon nach Angaben des US-Außenministeriums auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Die Hisbollah lehnte die vereinbarten Bedingungen ab, kurz darauf erfolgten neue Angriffe der mit dem Iran verbündeten Miliz.US-Militär: Zwei iranische Drohnen abgeschossenDas US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Straße von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Diese hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt in der Meerenge dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) in der Nacht auf der Plattform X mit. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren.Iran warnt Nachbarn vor Nutzung ihres Territoriums für US‑AngriffeDer Iran hat die Nachbarstaaten erneut davor gewarnt, ihr Territorium für mögliche US‑Militäroperationen gegen die Islamische Republik zur Verfügung zu stellen. „Die Länder der Region sollten den Grundsatz guter Nachbarschaft beachten und ihr Territorium nicht für aggressive Handlungen gegen den Iran nutzen“, erklärte das Außenministerium in Teheran in einer Mitteilung.Hintergrund der scharfen Reaktion sind laut Teheran die US‑Angriffe vom frühen Samstagmorgen (Ortszeit) auf Radaranlagen der Region Sirik und der Insel Gheschm im Süden des Landes. „Dieser Angriff war ein klarer Verstoß gegen die Waffenruhe vom April 2026 und eine militärische Aggression gegen die territoriale Integrität Irans“, so das Ministerium.Der Iran forderte den UN‑Sicherheitsrat dazu auf, auf die „offensichtliche Verletzung der Waffenruhe“ und die „illegalen Handlungen der USA“, die sowohl den regionalen als auch den internationalen Frieden gefährdeten, zu reagieren.Libanesischer Armeechef auf dem Weg nach PakistanDer Kommandeur der libanesischen Armee, General Rudolf Haykal, ist zu einem Besuch nach Pakistan aufgebrochen. Der Besuch erfolge auf Einladung von Haykals pakistanischem Amtskollegen, teilt die libanesische Armee mit. Sie gab jedoch zunächst keine weiteren Einzelheiten zu Zweck oder Dauer der Reise bekannt. Pakistan fungiert derzeit als Vermittler in den Bemühungen den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran zu beenden. Dieser hat auch auf den Libanon übergegriffen.Iran bestätigt US-Angriffe auf Insel Qeschm in der Straße von HormusDer Iran hat neue US-Angriffe als Verstoß gegen die vereinbarte Waffenruhe bezeichnet. Das Außenministerium in Teheran teilte am Samstag mit, die USA hätten am frühen Morgen Überwachungseinrichtungen auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie nahe Sirik angegriffen. Die Anlagen dienten dem Schutz der Grenzen und der Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt in internationalen Gewässern, erklärte das Ministerium.Pakistans Innenminister reist als Vermittler nach TeheranPakistans Innenminister Mohsin Naqvi reist nach erneuten Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach Teheran. Geplant seien hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten, hieß es am Samstag aus pakistanischen Sicherheits- und Diplomatenkreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es, den Dialog zwischen dem Iran und den USA zu fördern.Naqvi gilt als enger Vertrauter des sich ebenfalls im Iran aufhaltenden Armeechefs Asim Munir. Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt, er gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien.Israel: Untersuchen Angriff auf libanesische SoldatenDas israelische Militär erklärt zu dem Angriff auf libanesische Soldaten, der Vorfall werde geprüft. Das Militär habe im Südlibanon ein Fahrzeug angegriffen, weil es für eine Bedrohung für die eigenen Truppen gehalten worden sei. Einer ersten Untersuchung zufolge hätten sich zwei Offiziere und ein Soldat der libanesischen Armee in dem Wagen befunden. Es habe zuvor Hinweise gegeben, dass die Hisbollah-Miliz aus demselben Gebiet auf israelische Soldaten feuern wolle.Bahrain verurteilt neue iranische AngriffeDer Golfstaat Bahrain hat die erneuten iranischen Angriffe auf sein Staatsgebiet und Kuwait scharf verurteilt. Es handle sich um eine „eklatante“ Verletzung der Souveränität beider Länder, berichtete die Staatsagentur BNA unter Berufung auf das bahrainische Außenministerium. Der Iran müsse seine „ungerechtfertigten“ Angriffe einstellen, hieß es weiter. Bahrain werde keine Kompromisse beim Schutz seiner Souveränität, Sicherheit und Bevölkerung eingehen.Israel ruft Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung aufDie israelische Armee hat alle Einwohner von fünf Ortschaften und Dörfern im Südlibanon zur sofortigen Evakuierung aufgefordert. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte auf X, die Bewohner sollten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit unverzüglich verlassen und sich nördlich des Flusses Sahrani begeben. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern, deren Einrichtungen und Kampfmitteln aufhalte, bringe sein Leben in Gefahr.Der Armeesprecher begründete den Evakuierungsbefehl auf X mit Verstößen der libanesischen Hisbollah-Miliz gegen die Waffenruhe. Hisbollah-Chef Naim Kassim hatte die Vereinbarung zwischen der libanesischen Regierung und Israel abgelehnt.Putin-Vertrauter: Schließung der Straße von Hormus könnte andere Seewege gefährdenDer Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, warnt vor den Folgen einer Schließung der Straße von Hormus. In einem solchen Fall könnten auch andere wichtige Seewege wie die Straße von Malakka, die Meerenge Bab al-Mandab und die Straße von Gibraltar gefährdet sein, erklärt er, ohne nähere Details zu nennen. Er wirft den USA zudem eine Umgestaltung der globalen Energiemärkte zum eigenen Vorteil vor. US-Energieunternehmen seien die Hauptprofiteure der Blockade der Straße von Hormus, sagte Setschin am Samstag auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. US-Firmen hätten sich durch die Situation Wettbewerbsvorteile verschafft. Setschin bescheinigt China, wegen seiner „durchdachten Politik“ am besten auf eine mögliche Schließung der Straße von Hormus vorbereitet zu sein. Die chinesische Strategie zur Energiesicherheit sei ausgewogen und basiere auf einer realistischen Risikobewertung. Russland bemüht sich derzeit um eine Ausweitung der Gas- und Öllieferungen nach China.Mehrere libanesische Soldaten bei israelischem Angriff getötetBei einem israelischen Angriff im Südlibanon werden nach Angaben der libanesischen Armee mehrere ihrer Soldaten getötet, darunter ein Offizier. Ziel des Angriffs auf der Straße zwischen Khardali und Nabatieh ist demnach ein Militärfahrzeug. Die libanesischen Streitkräfte halten sich traditionell aus den Kämpfen zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel heraus.US-Militär: Irans Raketenangriffe auf Kuwait und Bahrain abgewehrtDas US-Militär hat nach eigenen Angaben mehrere vom Iran auf Kuwait und Bahrain abgefeuerte Raketen abgefangen. Die Islamische Republik habe sieben ballistische Raketen auf die beiden mit den USA verbündeten Golfstaaten abgefeuert, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Nach ersten Einschätzungen seien sechs Geschosse abgefangen worden, ein weiteres habe sein Ziel verfehlt, hieß es. Zuvor hatte das US-Militär im Bereich der Straße von Hormus nach eigenen Angaben vier iranische Drohnen abgewehrt und anschließend im Iran Radarstationen auf der dortigen Insel Qeschm und im Ort Goruk attackiert.Irans Revolutionsgarden - die Elitestreitmacht der Islamischen Republik - teilten laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim daraufhin mit, man habe als Reaktion auf die US-Angriffe Stützpunkte des Feindes in der Region attackiert. Das US-Militär erklärte derweil, iranische Behauptungen, in Bahrain das Hauptquartier der US-Marine im Nahen Osten beschädigt zu haben, seien falsch. Die Angaben beider Kriegsparteien ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.Iran weist Vorwurf der Instrumentalisierung des Libanon zurückDer iranische Außenminister Abbas Aragtschi weist Äußerungen des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zurück, wonach Teheran den Libanon als Verhandlungsmasse nutzt. Aoun wirft dem Iran vor, das Land in seinen Verhandlungen mit den USA als Druckmittel einzusetzen, wofür die libanesische Bevölkerung den Preis zahle. „Wäre der Libanon eine Verhandlungsmasse für den Iran, hätten wir schon längst ein Abkommen“, schreibt Aragtschi auf der Plattform X. „Retten Sie den Libanon vor Ihrem wahren Feind, Herr Präsident.“Iran droht mit vollständiger Schließung der Straße von HormusDie iranischen Revolutionsgarden (IRGC) drohen mit einer vollständigen Schließung der Straße von Hormus für Öl- und Gasexporte. Die USA würden für die Folgen verantwortlich gemacht, sollten ihre „Machenschaften“ andauern, heißt es in einer Erklärung. Das US-Militär weist indessen iranische Angaben zurück, wonach das Hauptquartier der Fünften Flotte der US-Marine in Bahrain beschädigt worden sei.Alarmsirenen heulen in Bahrain und KuwaitDie kuwaitische Flugabwehr ist staatlichen Medien zufolge im Einsatz gegen Raketen- und Drohnenangriffe unbekannter Herkunft. In Bahrain heulen die Sirenen. Die Einwohner werden aufgerufen, Schutz zu suchen.Kuwait meldet erneut feindliche AngriffeDer Golfstaat Kuwait wird erneut von Raketen und Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilten die Streitkräfte des Landes am frühen Morgen auf der Plattform X mit. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe gab es zunächst keine Angaben. Der Iran hatte den ölreichen Staat am Persischen Golf nach Angaben aus Kuwait zuletzt mehrfach angegriffen. Erst am Mittwoch hatte eine Drohne den internationalen Flughafen getroffen. Dabei wurde mindestens eine Person getötet, Dutzende wurden verletzt.Kuwait kauft in den USA Drohnenabwehrsystem für zwei Milliarden DollarDer Golfstaat Kuwait kauft beim Verbündeten USA Abwehrsysteme gegen Drohnenangriffe. Man habe den Verkauf entsprechender Rüstungsgüter im Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro) genehmigt, teilte das US-Außenministerium mit. Hauptauftragnehmer sei das Unternehmen Anduril mit Sitz in Kalifornien. Wann das System geliefert werden soll, blieb zunächst unklar. Bei Rüstungsgeschäften geht es häufig um langfristige Beschaffungszeiträume.Kuwait wurde im Zuge des Iran-Kriegs immer wieder Ziel iranischer Angriffe. Erst am Mittwoch hatte eine Drohne den internationalen Flughafen getroffen. Dabei wurde mindestens eine Person getötet, Dutzende wurden verletzt. Der ölreiche Staat am Persischen Golf beherbergt, so wie auch andere Golfstaaten, Militärstützpunkte der USA, weswegen der Iran sie immer wieder angreift. Offiziell gilt im Iran-Krieg seit knapp zwei Monaten eine Waffenruhe.US-Militär: Drohnen abgewehrt und Ziele im Iran angegriffenDas US-Militär hat im Bereich der Straße von Hormus nach eigenen Angaben vier iranische Drohnen abgewehrt und daraufhin im Iran Radarstationen zur Küstenüberwachung angegriffen. Die Kampfdrohnen hätten eine Bedrohung für die Schifffahrt dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.Anschließend griffen US-Streitkräfte Radarstellungen auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie im Ort Goruk an, um sich „gegen weitere Angriffe zu verteidigen“, wie das Militär mitteilte. Eigentlich gilt seit fast zwei Monaten eine Waffenruhe in dem Krieg, der am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels gegen den Iran begonnen hatte. Jedoch kam es zuletzt immer wieder zu vereinzelten gegenseitigen Angriffen der Kriegsparteien. Parallel laufen zähe Verhandlungen für ein Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran, um den Krieg zu beenden.Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.