Trump droht mit Angriffen auf zivile Infrastruktur und Insel-EinnahmeTrump hat dem Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur und der Einnahme der für die iranische Ölindustrie wichtigen Insel Charg gedroht. Beide Drohungen hatte er bereits in früheren Phasen des Krieges geäußert, bevor sich die beiden Länder Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges verständigt hatten.Trump erklärte am Rande des Nato-Gipfels, wenn die USA dazu gezwungen seien, würden sie die iranischen Kraftwerke und Meerwasserentsalzungsanlagen zerstören. Charg sei bereits Ziel von US-Angriffen am Dienstag gewesen, allerdings nicht die Ölanlagen auf der Insel. „Vielleicht übernehmen wir die Insel Charg“, sagte Trump. Es gebe nichts, das der Iran daran ändern könne.Hegseth: Neue Angriffe werden stärker und intensiverUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt an, die neuen Angriffe gegen den Iran würden noch stärker und intensiver ausfallen. Das sei die „Konsequenz“ aus dem Verhalten des iranischen Regimes. Trump legt erneut nach. Die Wortführer im Iran seien „böse, krank und mental kranke Menschen“, sagt der US-Präsident. Daraufhin endet der gemeinsame Auftritt von Trump und Selenskyj.Trump kündigt neue Angriffe anBei einer Pressekonferenz beim Nato-Gipfel hat US-Präsident Donald Trump neue Angriffe auf den Iran angekündigt. Bei einer Diskussion mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj sagte Trump in Bezug auf den Iran: „Wir haben sie hart am gestrigen Abend getroffen. Heute werden wir sie auch hart treffen – das sollte ich wohl ankündigen.“ Trump zeigte sich nicht glücklich über das „sehr schlechte Benehmen“ der Führung in Teheran. Zugleich sagte er, dass er abwarten wolle, „wie sich alles entwickelt“.Selenskyj und Trump im Gespräch ReutersLibanons Präsident reist nach Washington US-Präsident Donald Trump hat den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zu einem Besuch am 21. Juli nach Washington eingeladen. Beide wollen sich zu einem bilateralen Gespräch im Weißen Haus treffen, wie ein hochrangiger US-Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.Aoun selbst teilte in einem X-Post des Präsidentschaftsbüros mit, er erwarte von seinem bevorstehenden Besuch in Washington positive Auswirkungen auf den Libanon. Seit einigen Wochen finden in Washington erstmals seit Jahrzehnten direkte politische Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Regierungsvertretern statt.Libanons Staatspräsident Joseph Aoun dpaErdogan lobt Trumps Haltung im Iran-KonfliktDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan lobt die entschlossene Haltung Trumps bei den Bemühungen um einen dauerhaften Frieden mit dem Iran. Dies sagt Erdogan zur Eröffnung des Nato-Gipfels in Ankara, kurz nachdem Trump das vorläufige Waffenstillstandsabkommen für beendet erklärt hat. Zudem dankte der türkische Staatschef den Verbündeten Deutschland, Spanien, Italien und den USA für die Unterstützung bei der Luftabwehr während des Iran-Krieges. Er rief die Partner auf, Solidarität im Kampf gegen jede Form von Terrorismus zu zeigen.Raketenalarm in Kuwait nach US-Angriffen gegen den IranNach den US-Angriffen auf Ziele im Iran hat Kuwait am Mittwoch seine Flugabwehr aktiviert. Die Mitteilung des kuwaitischen Militärs erfolgte, nachdem auch Bahrain am Mittwochmorgen von anfliegenden Geschossen berichtet hatte. Den Angaben zufolge fing die Flugabwehr zwei ballistische Raketen und 13 Drohnen aus dem Iran ab. Das Elektrizitätsministerium teilte mit, dass mehrere Stromleitungen durch Granatsplitter beschädigt worden seien.Bahrain und Kuwait waren bereits zuvor Ziel iranischer Angriffe im Zusammenhang mit den Spannungen rund um die zwischen dem Iran und den USA geschlossene Übergangsvereinbarung zur Beendigung des Krieges.Dax weitet Verluste aus, Ölpreis steigtDer deutsche Aktienmarkt baut seine Verluste am Mittwoch aus. Nach Trumps Ankündigung liegt der Dax am Vormittag mehr als zwei Prozent im Minus und fällt unter die Marke von 25.000 Punkten. In den vergangenen Tagen hatte der deutsche Leitindex mehrere Rekorde markiert. Die Bewegung am Mittwoch kostet ihn jedoch alle im Juli erzielten Gewinne.Parallel dazu steigen die Ölpreise deutlich an. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent zur Lieferung im September liegt bei 78,50 Dollar, ein Plus von etwa sechs Prozent und gleichzeitig der höchste Stand seit dem 22. Juni. Börse FrankfurtTrump erklärt Friedensplan mit dem Iran für hinfälligUS-Präsident Donald Trump erklärt die Absichtserklärung zur Beendigung des Konflikts mit dem Iran für hinfällig. Die Vereinbarung sei „vorbei“, sagt Trump vor dem Nato-Gipfel in Ankara. Er wolle nicht mit Teheran verhandeln und mit dem Iran nichts mehr zu tun haben. Das seien „kranke Leute“, sagt Trump bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Er werde jedoch zulassen, dass die Gespräche fortgesetzt würden.
Liveblog: Trump kündigt erneute Angriffe der USA gegen den Iran an
Libanons Präsident reist nach Washington +++ Tausende begleiten Trauerzug für Chamenei im Irak +++ Märkte reagieren auf Ende des Friedensplans +++ Der Newsblog.









