Freitag kommender Woche soll Space Exploration Technologies (SpaceX) sein Börsendebut an der New Yorker NASDAQ geben. Sie hat dafür eigens ihre Regeln geändert. Als Ausgabepreis visiert SpaceX 135 US-Dollar pro Aktie an. Damit bewertet sich das Unternehmen selbst mit 1,75 Billionen US-Dollar.

Dies berichtet Reuters unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Eingeweihten. Allerdings wird nur ein kleiner Teil der Anteile überhaupt in den Handel gelangen: Zunächst 555 Millionen Aktien, entsprechend knapp 4,3 Prozent des Raumfahrt-Satelliten-KI-Social-Media-Konglomerats. Schließlich soll Elon Musks Kontrolle einzementiert werden. Damit wird der Börsengang von den 1,75 Billionen US-Dollar theoretischer Bewertung voraussichtlich „nur” 75 Milliarden US-Dollar, abzüglich ein paar Milliarden Spesen, einspielen. Das wäre, gemessen in Dollar, der größte Börsengang aller Zeiten.

Natürlich könnte SpaceX den Preis in letzter Minute noch anheben, um auf die anvisierten 80 Milliarden US-Dollar zu kommen. Dafür wären 144 US-Dollar notwendig.

Bald zusätzliche Aktien im Markt

Schon bald werden bisherige Investoren sowie Mitarbeiter, die SpaceX-Aktien verdient haben, einen Teil ihrer Aktien in den Markt werfen können. Anstatt der üblichen 180 Tage Haltefrist hat SpaceX kürzere, gestaffelte Termine bestimmt.