SpaceX setzt Ausgabepreis für BörsengangDie Pläne für den Börsengang von SpaceX konkretisieren sich weiter: Das von Elon Musk gegründete Unternehmen gab am Mittwoch in einer aktualisierten Version seines Börsenprospekts bekannt, einen Ausgabepreis von 135 Dollar je Aktie anzustreben. Bei diesem Preis würde SpaceX mit insgesamt 1,77 Billionen Dollar bewertet. Das Unternehmen will nach eigener Aussage knapp 555,6 Millionen Aktien ausgeben. Beim angestrebten Emissionspreis würde es damit rund 75 Milliarden Dollar einsammeln.Damit bestätigt sich, dass SpaceX mit seinem Börsengang Rekorde brechen dürfte. Noch nie hat ein Börsendebütant auch nur annähernd so viel Geld eingesammelt. Der bisherige Rekordhalter ist der saudische Ölkonzern Saudi Aramco, dessen Börsengang 2019 rund 29 Milliarden Dollar einbrachte.SpaceX will Medienberichten zufolge am 12. Juni an die Börse Nasdaq in New York gehen. Es ist eher ungewöhnlich, dass Unternehmen schon mehr als eine Woche vorher einen exakten Preis vorgeben. Üblicherweise wird zunächst einmal eine Preisspanne genannt, und der genaue Betrag wird dann kurz vor dem Börsengang festgelegt. Es wäre denkbar, dass SpaceX den Preis vor dem Börsengang noch anpasst. Nach einem Bericht der „New York Times" ist dies aber nicht zu erwarten.Musk ist schon heute der mit Abstand reichste Mensch der Welt. Im „Bloomberg Billionaires Index" wird sein Vermögen derzeit auf 726 Milliarden Dollar beziffert. Bloomberg zufolge würde sein Vermögen beim jetzt festgelegten Ausgabepreis auf 988 Milliarden Dollar ansteigen. Sollte der Aktienkurs also nach dem Börsendebüt steigen, könnte er zum Billionär werden.Fabian DrahmouneHochtief steigt erstmals in den Dax aufDer Baukonzern Hochtief steigt zum ersten Mal in den deutschen Leitindex Dax auf. Das Essener Unternehmen verdrängt in Deutschlands wichtigstem Börsenindex zum 22. Juni den Volkswagen-Großaktionär Porsche Automobil Holding SE, der in den Nebenwerteindex MDax für mittelgroße Unternehmen absteigt, wie die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx im schweizerischen Zug mitteilte. Der Aufstieg von Hochtief kommt nach Ansicht von Experten nach einem starken Lauf der Aktie in den vergangenen Monaten nicht überraschend. Das Unternehmen profitiert demnach unter anderem vom Boom bei Rechenzentren, von Milliarden-Infrastrukturprogrammen sowie steigenden Verteidigungsausgaben in vielen Ländern. Volkswagen startet Produktion des Elektro-PoloEuropas größter Autobauer Volkswagen will mit dem elektrischen Polo seine Marktanteile gegen die Angreifer aus China verteidigen. Volkswagen-Markenchef Thomas Schäfer sprach am Mittwoch anlässlich des Produktionsstarts im spanischen Martorell von einem Meilenstein für das Unternehmen. Das Fahrzeug, das zusammen mit seinem Schwestermodell von Cupra gebaut wird, zeige, wie sich Volkswagen die Zukunft der Elektromobilität im Volumensegment vorstelle: „Weniger Komplexität, niedrigere Kosten und klarer Fokus auf die Kundenbedürfnisse.“Konzernchef Oliver Blume sagte, sein Unternehmen investiere mehrere Milliarden Euro, um Spanien zu einem zentralen Knotenpunkt der Elektromobilität zu machen. Neben dem Werk in Martorell spielt dabei insbesondere die Batteriefertigung der Konzerntochter PowerCo in Sevilla eine Rolle. „Auch wenn sich der globale Wettbewerb verschärft, glauben wir an unseren Heimatmarkt Europa“, sagte Blume. Er unterstrich das mit einer Forderung an die Politik: „Jetzt gilt es, diese Dynamik mit einer klaren „Made in Europe“-Strategie zu nutzen. Sie muss gleiche Wettbewerbsbedingungen gewährleisten und die industrielle Basis Europas stärken.“ Seit Ende April können Kunden den elektrischen Polo bestellen, allerdings noch nicht die Variante zum Preis von 25.000 Euro. Stahlkonzern Voestalpine verzeichnet GewinnsprungDer österreichische Stahlkonzern Voestalpine profitiert von Aufträgen für Bahnsysteme und Luftfahrt. Im vergangenen Jahr hat (per Ende März) das Technikflaggschiff dank Umstrukturierungen deutlich verbessert bilanziert. Der Konzerngewinn stieg um fast 138 Prozent auf 424 Millionen Euro, wie das Management am Mittwoch mitteilte. Die seit 4. Juni 2025 geltenden US-Zölle von 50 Prozent auf Stahl hätten das Ergebnis aber um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag belastet. Der Umsatz sank von 15,7 Milliarden auf 15,1 Milliarden Euro.„Der Fokus lag weiterhin auf der konsequenten Reorganisation renditeschwacher Geschäftsbereiche und auf der Forcierung internationaler Wachstumsprojekte“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Herbert Eibensteiner. Die bereits im Geschäftsjahr 2024/25 begonnenen Maßnahmen wurden den Konzernangaben zufolge weitergeführt. Der weltweite Personalstand verringerte sich um 1,8 Prozent auf 48.800 Mitarbeiter.Das Segment Automotive Components in Deutschland wird neu aufgestellt. Ziel sei es, den Automobilzulieferbereich der Metal Forming Division (hochentwickelte Profil-, Rohr- und Präzisionsbandstahlprodukte) langfristig abzusichern. Die High Performance Metals Division konzentriere ihr Produktportfolio auf Hochleistungswerkstoffe. Mit der Veräußerung von Buderus Edelstahl in Wetzlar, weltweiten Standortkonsolidierungen, Kapazitätsanpassungen in Mürzzuschlag und dem Verkauf der voestalpine Böhler Profil sei die Portfoliobereinigung innerhalb der Division weitgehend abgeschlossen.In der Weiterverarbeitung sicherte sich das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr Rekordaufträge für Bahnsysteme, Luftfahrtprodukte und Lagertechnik. Von der Deutschen Bahn (DB) und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wurden Aufträge von 500 Millionen Euro für die Lieferung von Schienen- und Weichensystemen bis hin zu Signaltechnik- und Überwachungsleistungen verbucht. In der Luftfahrt gab es Aufträge von rund einer Milliarde Euro für die nächsten fünf Jahre – ein großer Teil stammt vom europäischen Flugzeughersteller Airbus. Den Aktionären wird eine Dividendenerhöhung von 60 auf 75 Cent je Aktie in Aussicht gestellt.SpaceX peilt für Börsengang offenbar 135 Dollar je Aktie an Das Raumfahrt- und Satellitenunternehmen SpaceX fasst für seinen geplanten Börsengang offenbar einen Stückpreis von 135 Dollar ins Auge. Der Konzern wolle nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters 555,6 Millionen Aktien zu diesem Kurs platzieren. Damit werde die Firma von Elon Musk wie zuvor bekanntwurde 75 Milliarden Dollar einsammeln und auf eine Gesamtbewertung von 1,75 Billionen Dollar kommen. Um die große Fangemeinde des Milliardärs einzubinden, sollen früheren Informationen zufolge bis zu 30 Prozent der Papiere an Privatanleger gehen – eine bemerkenswert hohe Quote.Dass zu diesem frühen Zeitpunkt ein fester Zielpreis genannt wird, ist äußerst ungewöhnlich. Normalerweise rufen Börsenkandidaten vor den Präsentationen für Investoren – der sogenannten Roadshow – zunächst eine Preisspanne aus. Der endgültige Ausgabepreis wird dann meist erst am Tag vor dem Debüt festgelegt. Bei SpaceX soll die Roadshow an diesem Donnerstag beginnen. Die begleitenden Investmentbanker stehen nun vor der Aufgabe, ausreichend Nachfrage für das beispiellose Auftragsbuch zu generieren.Die hohe Bewertung stützt sich auf die Erwartung, dass SpaceX künftige Technologien und Märkte dominieren wird, die heute noch gar nicht existieren. Das Spektrum reicht dabei von Marsmissionen bis hin zu Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) im Weltraum. Der Schritt aufs Parkett gilt als einer der bedeutendsten der jüngeren Geschichte und dürfte eine ganze Welle von Emissionen großer Technologiekonzerne einläuten, zu denen zudem die KI-Entwickler OpenAI und Anthropic gezählt werden. SpaceX gilt als die wichtigste Säule im Imperium des reichsten Menschen der Welt. Der für den 12. Juni geplante Börsengang bietet Anlegern die seltene Gelegenheit, direkt in Musks Visionen für Raumfahrt, Satellitenkommunikation und KI zu investieren. Bayer steht vor neuer Hürde bei Glyphosat-Vergleich – Aktie verliert sechs ProzentIm milliardenschweren US-Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat steht Bayer vor einer neuen Hürde. Ein geplanter Sammelvergleich über bis zu 7,25 Milliarden Dollar wurde bereits am Donnerstag durch ein spezielles US-Bundesrichtergremium (JPML) vorläufig von einem Gericht in Missouri an ein Bundesgericht im kalifornischen San Francisco verwiesen. Der Leverkusener Agrar- und Pharmakonzern bestätigte die Verlegung am Dienstag, betonte jedoch, dass es sich nicht um eine endgültige Entscheidung handele. „Wir sind von unseren Argumenten überzeugt, dass der Fall an das staatliche Gericht in Missouri zurückverwiesen werden sollte“, teilte Bayer mit. Das Unternehmen werde gegen die vorläufige Anordnung Einspruch einlegen. Es handele sich um einen Routinevorgang, der keinen Einfluss auf die endgültige Entscheidung über den zuständigen Gerichtsstand habe. Die juristische Hängepartie belastete die Bayer-Aktie am Dienstag schwer. Die Papiere fielen in der Spitze um mehr als sechs Prozent auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten und waren damit Schlusslicht im Dax. Bereits am Vortag hatten sie deutlich nachgegeben. Seit Jahresbeginn haben die Titel damit knapp zehn Prozent an Wert verloren. Einem Börsianer zufolge ist der aktuelle Kursrutsch auch auf die wachsende Nervosität vor dem 4. Juni zurückzuführen. An diesem Tag läuft die Frist für Kläger ab, aus dem vorläufig genehmigten Sammelvergleich auszutreten. Am Markt gebe es Bedenken hinsichtlich der Zustimmung unter den Klägern. Wie viele Kläger den Vergleich annehmen, wird indes nicht am 4. Juni feststehen. Bayer verwies im Rahmen der Quartalszahlen darauf, dass es „einige Wochen dauern“ könne, bis alle Rückmeldungen gesichtet seien. Eurowings gibt Steuersenkung nur zur Hälfte weiterDie Fluggesellschaft Eurowings will die Absenkungen bei der Luftverkehrsteuer nicht vollständig an die Passagiere weitergeben. Insgesamt sei die Lufthansa -Tochter mit starken Kostensteigerungen konfrontiert, sagt der neue Airline-Chef Max Kownatzki. Die Steuern wie auch höhere Gebühren oder die stark gestiegenen Kerosinpreise fließen nach seiner Darstellung zusammen in die Bildung des Bruttopreises ein, der von den Kunden verlangt werde. Daher habe man auch im Zuge des Iran-Kriegs keine extra ausgewiesenen Kerosinzuschläge verlangt.Der Bundestag hatte im Mai die letzte Erhöhung der Luftverkehrsteuer wieder zurückgenommen. Für Kurzstrecken sinkt der Steuersatz zum 1. Juli um 2,50 Euro pro Ticket. Die Kostensteigerungen könne Eurowings aktuell nur etwa zur Hälfte an die Passagiere weitergeben, sagte Kownatzki. In den vergangenen zwei Jahren seien die Kosten um einen zweistelligen Prozentsatz hochgegangen, während die Preise nur einstellig gestiegen seien. Rekordquartal: Aktien von Hewlett Packard schießen um 36 Prozent nach obenHewlett Packard Enterprise (HPE) hat dank des rasanten Ausbaus von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) im zweiten Quartal Rekordergebnisse erzielt und seine langfristigen Finanzziele um zwei Jahre vorgezogen. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar und übertraf damit die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 9,8 Milliarden Dollar deutlich, wie aus LSEG-Daten hervorgeht. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 79 Cent ebenfalls über den Erwartungen von 53 Cent. Die Aktien des US-Konzerns schossen am Montag im nachbörslichen Handel um 36 Prozent in die Höhe.Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet HPE nun mit einem Umsatzwachstum zwischen 29 und 33 Prozent, nachdem zuvor 17 bis 22 Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll dann bei 3,35 bis 3,45 Dollar liegen. Damit würde der Konzern seine ursprünglichen Ziele für 2028 schon vorzeitig übertreffen. Für das Geschäftsjahr 2027 prognostizierte HPE ein Umsatzwachstum von acht bis zwölf Prozent und lag damit über den Schätzungen von 5,8 Prozent.Finanzchefin Marie Myers sagte der Nachrichtenagentur Reuters, das starke Quartal sei vor allem vom traditionellen Servergeschäft für Firmenkunden getragen worden. Unternehmen würden zunehmend sogenannte agentenbasierte KI – also KI-Systeme, die eigenständig komplexe Aufgaben erledigen – als Kernanwendung nutzen. „Wir gehen davon aus, dass wir in der zweiten Jahreshälfte deutlich mehr KI-Aufträge ausliefern und in Umsatz umwandeln werden“, sagte Myers. Der Höhepunkt werde im vierten Quartal erwartet.Tesla verzeichnet kräftiges Verkaufsplus in EuropaTesla verzeichnet in Europa deutlich steigende Verkaufszahlen. In gleich mehreren Ländern zogen die Neuzulassungen des US-Elektroautobauers im Mai kräftig an: In Frankreich stieg die Zahl der verkauften Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 655 Prozent auf 5446, wie aus am Montag veröffentlichten Daten von Branchenverbänden hervorgeht. In Norwegen gab es ein Plus von 29 Prozent auf 3345 Autos. Zudem verzeichnete das Unternehmen in kleineren Märkten wie Dänemark, Spanien, Portugal und Schweden Zuwächse im zwei- bis dreistelligen Prozentbereich.In Italien sanken die Neuzulassungen im Mai hingegen um 23,5 Prozent, lagen in den ersten fünf Monaten des Jahres jedoch mehr als 15 Prozent im Plus. Die Zahlen für die größten europäischen Automärkte Deutschland und Großbritannien werden im Laufe der Woche erwartet. Im Jahr 2025 hatte der gemessen am Börsenwert wertvollste Autobauer der Welt fast die Hälfte seines europäischen Marktanteils eingebüßt. Gründe dafür waren die wachsende Konkurrenz vor allem durch chinesische Marken, das Fehlen neuer Modelle sowie die Reaktion vieler Käufer auf die politischen Äußerungen von Firmenchef Elon Musk.Alphabet will mit 80-Milliarden-Dollar-Spritze KI-Ausbau finanzieren Der Google-Mutterkonzern Alphabet will mit der Aufnahme von 80 Milliarden Dollar den kostspieligen Ausbau seiner Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) finanzieren. „Das Unternehmen verzeichnet eine starke Nachfrage von Firmen und Verbrauchern nach seinen KI-Lösungen und -Dienstleistungen in einem Ausmaß, das seine verfügbaren Kapazitäten übersteigt“, teilte Alphabet am Montag zur Begründung mit.Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway - berühmt geworden durch den Starinvestor Warren Buffett - werde Aktien im Wert von zehn Milliarden Dollar zu einem Preis unterhalb des Schlusskurses vom Montag erwerben, hieß es zudem. Weitere 30 Milliarden Dollar sollen durch öffentliche Platzierungen von Aktien und Wandelanleihen eingenommen werden. Zudem sei im dritten Quartal ein Programm geplant, das den schrittweisen Verkauf von Aktien im Wert von 40 Milliarden Dollar ermögliche. Anthropic beantragt Börsengang Das KI-Unternehmen Anthropic hat einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht. Dies teilte der Entwickler des Chatbots „Claude“ am Montag mit und kam damit seinem Rivalen OpenAI zuvor. Der Schritt gilt an der Wall Street als Meilenstein für den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) und als erster Test, ob die hohe Nachfrage der Investoren nach der Technologie auch an den Aktienmärkten anhält. Bei einem vertraulichen Antrag reicht ein Unternehmen die erforderlichen Unterlagen bei der Börsenaufsicht SEC ein, veröffentlicht diese aber erst kurz vor dem Debüt.Einzelheiten zum Volumen oder den Bedingungen der Erstnotierung wurden zunächst nicht bekannt. Anthropic hatte sich erst Ende Mai in einer Finanzierungsrunde 65 Milliarden Dollar gesichert. Bei dieser Runde wurde das Start-Up aus den USA mit 965 Milliarden Dollar bewertet, womit es den ChatGPT-Entwickler OpenAI überholte. Noch im Februar war Anthropic bei einer Finanzierungsrunde über 30 Milliarden Dollar mit 380 Milliarden Dollar bewertet worden. Zu den Geldgebern gehören Technologiekonzerne wie Google und Amazon sowie Finanzinvestoren wie Blackstone. Zudem wollen Microsoft und Nvidia bis zu 15 Milliarden Dollar in das Unternehmen investieren. Auch der Konkurrent OpenAI bereitet sich auf ein Börsendebüt vor und will Insidern zufolge in den kommenden Wochen ebenfalls einen vertraulichen Antrag stellen. OpenAI-Chef Sam Altman zeigte sich jedoch unbeeindruckt vom Vorstoß des Rivalen. Er konzentriere sich nach dem Antrag von Anthropic nicht auf den Zeitpunkt eines eigenen Börsengangs, sagte Altman dem Sender CNBC. OpenAI werde an die Börse gehen, wenn es für das Unternehmen sinnvoll sei. Mathias PeerSchwerer Rückschlag für Blue Origin: Reparaturen an der Startrampe könnten bis 2028 dauernDie Reparatur der bei einem fehlgeschlagenen Raketentest beschädigten Startrampe der Weltraumfirma des Milliardärs Jeff Bezos, Blue Origin, wird nach Einschätzung der US-Raumfahrtbehörde NASA erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Dies sagte NASA-Chef Jared Isaacman dem US-Sender CNBC. Möglicherweise könnten die Reparaturen bis 2028 dauern.Die riesige „New Glenn“-Rakete des Unternehmens war am vergangenen Donnerstag bei einer Triebwerkszündung am Boden explodiert. Branchenkreisen zufolge wurde die Startrampe „praktisch zerstört“. Verletzt wurde bei dem Vorfall auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida niemand. Auch waren zum Zeitpunkt der Explosion keine der geplanten 48 Amazon-Satelliten an Bord. Die „New Glenn“-Rakete des Amazon-Gründers Jeff Bezos soll eine zentrale Rolle bei den „Artemis“-Mondmissionen der NASA spielen. Der Vorfall ist ein Rückschlag im Wettbewerb mit dem Konkurrenten SpaceX von Elon Musk.Mathias PeerFlorida verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAIDer US-Bundesstaat Florida wirft der KI-Firma OpenAI in einer Klage vor, die Nutzer ihrer Software ChatGPT zu gefährden. Der Chatbot sei eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit, heißt es in der von Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier eingereichten Klageschrift. Darin wird auf Fälle verwiesen, in denen ChatGPT eine tödliche Medikamentenkombination empfohlen und einen für tödliche Schüsse auf einem Universitätsgelände verantwortlichen Schützen vor dessen Tat beraten haben soll. Insbesondere für Teenager sei der Chatbot problematisch, kritisierte Uthmeier.OpenAI verwies in einer Reaktion auf Maßnahmen zum Schutz junger Nutzer. Dazu gehörten Mechanismen zur Alterserkennung sowie Überwachungsmöglichkeiten für Eltern. Die Maßnahmen führte OpenAI zum Teil erst nach Todesfällen und öffentlicher Kritik ein. ChatGPT ist der Chatbot, der den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz auslöste und kommt inzwischen laut OpenAI auf 900 Millionen Nutzer pro Woche. Er ist das wichtigste Produkt der Firma.Mathias PeerGoPro sieht Fortbestand durch Speicherpreis-Schock gefährdetDer Actionkamera-Pionier GoPro sieht sich durch die stark gestiegenen Preise für Speicherchips in Existenznöten. Die Firma aus dem US-Bundesstaat Kalifornien warnte Anleger, dass es Zweifel am Fortbestand des Unternehmens gebe. Eine solche vorsorgliche Mitteilung ist eine verpflichtende Warnung an Investoren im Fall finanzieller Schwierigkeiten. GoPro könne zusätzliche Finanzierung oder Vereinbarungen mit Geldgebern anstreben, um eine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden, hieß es.GoPro hatte bereits nach dem ersten Quartal darauf hingewiesen, dass sich die Speicherpreise für die Firma zum Teil mehr als verdoppelt hätten. Der beschleunigte Aufbau riesiger Rechenzentren für Künstliche Intelligenz treibt gerade die Preise für Halbleiter-Produkte wie Speicherchips drastisch in die Höhe. Das bekommen auch andere Elektronikkonzerne zu spüren. Bei GoPro geht die zusätzliche Belastung aber mit einem schwächelnden Geschäft einher. Im vergangenen Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um gut ein Viertel – und unterm Strich sammelte sich ein Verlust von knapp 81 Millionen Dollar an.GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Action-Kameras für Sportler und Abenteurer, die oft von Snowboardern, Surfern oder Radfahrern genutzt werden. Die Firma traf in den vergangenen Jahren aber auf zunehmende Konkurrenz am Markt.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Business-Liveticker: SpaceX setzt Ausgabepreis für Börsengang | FAZ
SpaceX will bei Börsengang rund 75 Milliarden Dollar einnehmen +++ Deepseek sichert sich in Finanzierungsrunde offenbar 6,4 Milliarden Euro +++ Bayer steht vor neuer Hürde bei Glyphosat-Vergleich +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.












