SpaceX peilt für Börsengang offenbar 135 Dollar je Aktie an Das Raumfahrt- und Satellitenunternehmen SpaceX fasst für seinen geplanten Börsengang ​offenbar einen Stückpreis von 135 Dollar ins Auge. Der Konzern wolle nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters 555,6 ⁠Millionen Aktien zu diesem Kurs platzieren. Damit werde die Firma von Elon Musk wie zuvor bekanntwurde 75 ‌Milliarden Dollar einsammeln und auf eine Gesamtbewertung von 1,75 Billionen Dollar kommen. Um die große Fangemeinde des Milliardärs einzubinden, sollen früheren Informationen zufolge bis zu 30 Prozent der ‌Papiere an Privatanleger gehen – ‌eine bemerkenswert hohe Quote.Dass zu diesem frühen Zeitpunkt ein fester Zielpreis genannt wird, ist äußerst ungewöhnlich. Normalerweise rufen Börsenkandidaten vor den Präsentationen für Investoren – der sogenannten Roadshow – zunächst eine Preisspanne aus. Der endgültige ​Ausgabepreis wird dann meist erst am ⁠Tag vor dem Debüt festgelegt. Bei SpaceX soll die Roadshow an diesem Donnerstag beginnen. Die begleitenden Investmentbanker stehen nun vor ​der Aufgabe, ausreichend Nachfrage für das beispiellose Auftragsbuch zu generieren.Die hohe Bewertung stützt sich auf die ⁠Erwartung, dass SpaceX künftige ‌Technologien und Märkte dominieren wird, die heute noch gar nicht existieren. Das Spektrum reicht dabei von Marsmissionen bis hin zu Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) im Weltraum. Der Schritt aufs Parkett ⁠gilt als einer der ⁠bedeutendsten der jüngeren Geschichte und dürfte eine ganze Welle von Emissionen großer Technologiekonzerne einläuten, zu ⁠denen zudem ​die KI-Entwickler ⁠OpenAI und Anthropic gezählt werden. SpaceX gilt ​als die wichtigste Säule im Imperium des reichsten Menschen ‌der Welt. Der für den 12. Juni geplante Börsengang bietet Anlegern die seltene Gelegenheit, direkt ​in Musks Visionen für Raumfahrt, Satellitenkommunikation und ​KI zu investieren. Bayer steht vor neuer Hürde bei Glyphosat-Vergleich – Aktie verliert sechs ProzentIm milliardenschweren US-Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat steht Bayer vor einer neuen Hürde. Ein geplanter Sammelvergleich ​über bis zu 7,25 Milliarden Dollar wurde bereits am Donnerstag durch ein spezielles US-Bundesrichtergremium (JPML) vorläufig von einem ⁠Gericht in Missouri an ein Bundesgericht im kalifornischen San Francisco verwiesen. Der Leverkusener Agrar- und Pharmakonzern bestätigte die Verlegung am Dienstag, betonte jedoch, dass es sich nicht um eine endgültige Entscheidung handele. „Wir sind von unseren Argumenten überzeugt, dass der Fall ‌an das staatliche Gericht in Missouri zurückverwiesen werden sollte“, teilte Bayer mit. Das Unternehmen werde gegen die vorläufige Anordnung Einspruch einlegen. Es handele sich um einen Routinevorgang, der keinen Einfluss auf die endgültige Entscheidung über den ‌zuständigen Gerichtsstand habe. Die juristische Hängepartie belastete die Bayer-Aktie ‌am Dienstag schwer. Die Papiere fielen in der Spitze um mehr als sechs Prozent auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten und waren damit Schlusslicht im Dax. Bereits am Vortag hatten sie deutlich nachgegeben. Seit Jahresbeginn haben die Titel damit knapp zehn ​Prozent an Wert verloren. Einem Börsianer zufolge ist der aktuelle ⁠Kursrutsch auch auf die wachsende Nervosität vor dem 4. Juni zurückzuführen. An diesem Tag läuft die Frist für Kläger ab, aus dem vorläufig genehmigten ​Sammelvergleich auszutreten. Am Markt gebe es Bedenken hinsichtlich der Zustimmung unter den Klägern. Wie viele Kläger den Vergleich annehmen, wird indes nicht am 4. Juni feststehen. Bayer verwies im Rahmen der Quartalszahlen darauf, dass es „einige Wochen dauern“ könne, bis alle Rückmeldungen gesichtet seien. Eurowings gibt Steuersenkung nur zur Hälfte weiterDie Fluggesellschaft Eurowings will die Absenkungen bei der Luftverkehrsteuer nicht vollständig an die Passagiere weitergeben. Insgesamt sei die Lufthansa -Tochter mit starken Kostensteigerungen konfrontiert, sagt der neue Airline-Chef Max Kownatzki. Die Steuern wie auch höhere Gebühren oder die stark gestiegenen Kerosinpreise fließen nach seiner Darstellung zusammen in die Bildung des Bruttopreises ein, der von den Kunden verlangt werde. Daher habe man auch im Zuge des Iran-Kriegs keine extra ausgewiesenen Kerosinzuschläge verlangt.Der Bundestag hatte im Mai die letzte Erhöhung der Luftverkehrsteuer wieder zurückgenommen. Für Kurzstrecken sinkt der Steuersatz zum 1. Juli um 2,50 Euro pro Ticket. Die Kostensteigerungen könne Eurowings aktuell nur etwa zur Hälfte an die Passagiere weitergeben, sagte Kownatzki. In den vergangenen zwei Jahren seien die Kosten um einen zweistelligen Prozentsatz hochgegangen, während die Preise nur einstellig gestiegen seien. Rekordquartal: Aktien von Hewlett Packard schießen um 36 Prozent nach obenHewlett Packard Enterprise (HPE) hat dank des rasanten Ausbaus von ​Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) im zweiten Quartal Rekordergebnisse erzielt und seine langfristigen Finanzziele um ⁠zwei Jahre vorgezogen. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar und übertraf damit die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 9,8 Milliarden Dollar deutlich, wie aus LSEG-Daten hervorgeht. Der ‌bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 79 Cent ebenfalls über den Erwartungen von 53 Cent. Die Aktien des US-Konzerns schossen am Montag im nachbörslichen Handel um 36 Prozent ‌in die Höhe.Für das ‌Geschäftsjahr 2026 rechnet HPE nun mit einem Umsatzwachstum zwischen 29 und 33 Prozent, nachdem zuvor 17 bis 22 Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll dann bei ​3,35 bis 3,45 Dollar liegen. Damit würde ⁠der Konzern seine ursprünglichen Ziele für 2028 schon vorzeitig übertreffen. Für das Geschäftsjahr 2027 prognostizierte HPE ein Umsatzwachstum ​von acht bis zwölf Prozent und lag damit über den Schätzungen von 5,8 Prozent.Finanzchefin Marie Myers sagte ⁠der Nachrichtenagentur Reuters, das ‌starke Quartal sei vor allem vom traditionellen Servergeschäft für Firmenkunden getragen worden. Unternehmen würden zunehmend sogenannte agentenbasierte KI – also KI-Systeme, die eigenständig komplexe Aufgaben erledigen – als Kernanwendung nutzen. „Wir gehen davon aus, ⁠dass wir in ⁠der zweiten Jahreshälfte deutlich mehr KI-Aufträge ausliefern und in Umsatz umwandeln werden“, sagte Myers. Der Höhepunkt ⁠werde im vierten ​Quartal ⁠erwartet.Tesla verzeichnet kräftiges Verkaufsplus in EuropaTesla verzeichnet in Europa deutlich steigende Verkaufszahlen. In gleich mehreren ​Ländern zogen die Neuzulassungen des US-Elektroautobauers im Mai kräftig an: In Frankreich stieg die Zahl der ⁠verkauften Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 655 Prozent auf 5446, wie aus am Montag veröffentlichten Daten von Branchenverbänden hervorgeht. In Norwegen gab es ein Plus von 29 Prozent auf 3345 Autos. ‌Zudem verzeichnete das Unternehmen in kleineren Märkten wie Dänemark, Spanien, Portugal und Schweden Zuwächse im zwei- bis dreistelligen Prozentbereich.In Italien sanken die Neuzulassungen im Mai hingegen um 23,5 Prozent, lagen in den ‌ersten fünf Monaten des ‌Jahres jedoch mehr als 15 Prozent im Plus. Die Zahlen für die größten europäischen Automärkte Deutschland und Großbritannien werden im Laufe der Woche erwartet. Im Jahr 2025 hatte der gemessen am Börsenwert wertvollste Autobauer der Welt ​fast die Hälfte seines europäischen Marktanteils eingebüßt. Gründe ⁠dafür waren die wachsende Konkurrenz vor allem durch chinesische Marken, das Fehlen neuer Modelle sowie die Reaktion vieler Käufer auf ​die politischen Äußerungen von Firmenchef Elon Musk.Alphabet will mit 80-Milliarden-Dollar-Spritze KI-Ausbau finanzieren Der Google-Mutterkonzern Alphabet will ​mit der Aufnahme von 80 Milliarden Dollar den kostspieligen ⁠Ausbau seiner Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) finanzieren. „Das Unternehmen verzeichnet eine starke Nachfrage von Firmen und Verbrauchern nach ‌seinen KI-Lösungen und -Dienstleistungen in einem Ausmaß, das seine verfügbaren Kapazitäten übersteigt“, teilte Alphabet am Montag zur Begründung mit.Die ‌Beteiligungsgesellschaft Berkshire ‌Hathaway - berühmt geworden durch den Starinvestor Warren Buffett - werde Aktien im Wert von zehn Milliarden Dollar zu einem Preis unterhalb ​des Schlusskurses vom ⁠Montag erwerben, hieß es zudem. Weitere 30 Milliarden Dollar sollen durch öffentliche Platzierungen ​von Aktien und Wandelanleihen eingenommen werden. Zudem sei im ⁠dritten Quartal ein ‌Programm geplant, das den schrittweisen Verkauf von Aktien im Wert von 40 Milliarden Dollar ermögliche. Anthropic beantragt Börsengang Das KI-Unternehmen Anthropic hat einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang in ​den USA eingereicht. Dies teilte der Entwickler des Chatbots „Claude“ am Montag mit und kam damit seinem Rivalen OpenAI zuvor. Der Schritt gilt an der ⁠Wall Street als Meilenstein für den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) und als erster Test, ob die hohe Nachfrage der Investoren nach der Technologie auch an den Aktienmärkten anhält. Bei einem vertraulichen Antrag reicht ein Unternehmen die erforderlichen Unterlagen bei der Börsenaufsicht SEC ein, veröffentlicht diese aber erst kurz vor ‌dem Debüt.Einzelheiten zum Volumen oder den Bedingungen der Erstnotierung wurden zunächst nicht bekannt. Anthropic hatte sich erst Ende Mai in einer Finanzierungsrunde 65 Milliarden Dollar gesichert. Bei dieser Runde wurde das Start-Up aus den USA mit 965 Milliarden Dollar bewertet, womit es den ChatGPT-Entwickler OpenAI überholte. ‌Noch im Februar war Anthropic bei einer Finanzierungsrunde ‌über 30 Milliarden Dollar mit 380 Milliarden Dollar bewertet worden. Zu den Geldgebern gehören Technologiekonzerne wie Google und Amazon sowie Finanzinvestoren wie Blackstone. Zudem wollen Microsoft und Nvidia bis zu 15 Milliarden Dollar in das Unternehmen investieren. Auch der Konkurrent OpenAI bereitet sich auf ein Börsendebüt vor und will Insidern zufolge in den ​kommenden Wochen ebenfalls einen vertraulichen Antrag stellen. OpenAI-Chef Sam Altman zeigte sich jedoch ⁠unbeeindruckt vom Vorstoß des Rivalen. Er konzentriere sich nach dem Antrag von Anthropic nicht auf den Zeitpunkt eines eigenen Börsengangs, sagte Altman dem Sender CNBC. OpenAI werde an die ​Börse gehen, wenn es für das Unternehmen sinnvoll sei. Mathias PeerSchwerer Rückschlag für Blue Origin: Reparaturen an der Startrampe könnten bis 2028 dauernDie Reparatur ​der bei einem fehlgeschlagenen Raketentest beschädigten Startrampe ⁠der Weltraumfirma des Milliardärs Jeff Bezos, Blue Origin, wird nach Einschätzung der US-Raumfahrtbehörde NASA erhebliche ‌Zeit in Anspruch nehmen. Dies sagte NASA-Chef Jared Isaacman dem US-Sender CNBC. Möglicherweise könnten ‌die ‌Reparaturen bis 2028 dauern.Die riesige „New Glenn“-Rakete des Unternehmens war am vergangenen Donnerstag bei einer Triebwerkszündung am ​Boden explodiert. Branchenkreisen zufolge ⁠wurde die Startrampe „praktisch zerstört“. Verletzt wurde bei dem Vorfall auf ​dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida niemand. Auch ⁠waren zum Zeitpunkt ‌der Explosion keine der geplanten 48 Amazon-Satelliten an Bord. Die „New Glenn“-Rakete des Amazon-Gründers Jeff Bezos ⁠soll eine ⁠zentrale Rolle bei den „Artemis“-Mondmissionen der NASA spielen. ⁠Der ​Vorfall ⁠ist ein Rückschlag im Wettbewerb ​mit dem Konkurrenten SpaceX von ‌Elon Musk.Mathias PeerFlorida verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAIDer US-Bundesstaat Florida wirft der KI-Firma OpenAI in einer Klage vor, die Nutzer ihrer Software ChatGPT zu gefährden. Der Chatbot sei eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit, heißt es in der von Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier eingereichten Klageschrift. Darin wird auf Fälle verwiesen, in denen ChatGPT eine tödliche Medikamentenkombination empfohlen und einen für tödliche Schüsse auf einem Universitätsgelände verantwortlichen Schützen vor dessen Tat beraten haben soll. Insbesondere für Teenager sei der Chatbot problematisch, kritisierte Uthmeier.OpenAI verwies in einer Reaktion auf Maßnahmen zum Schutz junger Nutzer. Dazu gehörten Mechanismen zur Alterserkennung sowie Überwachungsmöglichkeiten für Eltern. Die Maßnahmen führte OpenAI zum Teil erst nach Todesfällen und öffentlicher Kritik ein. ChatGPT ist der Chatbot, der den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz auslöste und kommt inzwischen laut OpenAI auf 900 Millionen Nutzer pro Woche. Er ist das wichtigste Produkt der Firma.Mathias PeerGoPro sieht Fortbestand durch Speicherpreis-Schock gefährdetDer Actionkamera-Pionier GoPro sieht sich durch die stark gestiegenen Preise für Speicherchips in Existenznöten. Die Firma aus dem US-Bundesstaat Kalifornien warnte Anleger, dass es Zweifel am Fortbestand des Unternehmens gebe. Eine solche vorsorgliche Mitteilung ist eine verpflichtende Warnung an Investoren im Fall finanzieller Schwierigkeiten. GoPro könne zusätzliche Finanzierung oder Vereinbarungen mit Geldgebern anstreben, um eine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden, hieß es.GoPro hatte bereits nach dem ersten Quartal darauf hingewiesen, dass sich die Speicherpreise für die Firma zum Teil mehr als verdoppelt hätten. Der beschleunigte Aufbau riesiger Rechenzentren für Künstliche Intelligenz treibt gerade die Preise für Halbleiter-Produkte wie Speicherchips drastisch in die Höhe. Das bekommen auch andere Elektronikkonzerne zu spüren. Bei GoPro geht die zusätzliche Belastung aber mit einem schwächelnden Geschäft einher. Im vergangenen Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um gut ein Viertel – und unterm Strich sammelte sich ein Verlust von knapp 81 Millionen Dollar an.GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Action-Kameras für Sportler und Abenteurer, die oft von Snowboardern, Surfern oder Radfahrern genutzt werden. Die Firma traf in den vergangenen Jahren aber auf zunehmende Konkurrenz am Markt.Peter Thiel verschlägt es nach ArgentinienDen Tech-Investor Peter Thiel zieht es nach Argentinien. Laut einem Bericht der „New York Times“ (NYT) hat sich der Paypal-Mitgründer und Weggefährte von Elon Musk schon im April eine Villa in einem exklusiven Viertel der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gekauft. Auch seine Kinder sollen vor Ort in die Schule gehen. Das Land Argentinien könne eine weitere Absicherung für den Tech-Milliardär sein, um sich aus den USA notfalls zurückziehen zu können, schreibt die NYT unter Berufung auf zwei Personen aus Thiels Umfeld. Thiel besitzt bereits mehrere Staatsbürgerschaften. In Deutschland geboren und in den Vereinigten Staaten aufgewachsen, erhielt er im Jahr 2011 die neuseeländische Staatsbürgerschaft und beantragte 2022 auch einen maltesischen Pass. Für den Umzug nach Argentinien sprechen dabei mehrere Gründe: Zum einen sei Thiel besorgt darüber, dass sich insbesondere in Kalifornien die Steuerbedingungen für Milliardäre verschlechtern könnten. So setzen sich derzeit politische Gruppen für eine fünfprozentige Vermögenssteuer auf Milliardäre ein. Zum anderen bietet das südamerikanische Land Schutz vor anderen Risiken, die Thiel beschäftigen, wie einem möglichen Atomkrieg oder dem außer Kontrolle geraten von Künstlicher Intelligenz. „In dem Moment, in dem China Taiwan einnimmt oder Russland Litauen, bin ich in Buenos Aires“, soll Thiel laut NYT-Bericht gesagt haben. „Es ist gut, einen Plan B für die Zivilisation zu haben.“ Auch berichteten die Insider, dass die radikale Wirtschaftspolitik des argentinischen Präsidenten Javier Mileis den Tech-Milliardär inspiriere. Beide teilen eine Abneigung gegen Steuern, Sozialismus und befürworten Deregulierung. Das erste Mal trafen sie im Jahr 2024 aufeinander, initiiert durch Argentiniens Botschafter Alec Oxenford. Ein gemeinsamer Abend im Präsidentenpalast vor einigen Wochen endete laut Milei mit einem Gespräch zwischen zwei „Anarcho-Kapitalisten“ auf Augenhöhe. Mileis Kabinettschef Manuel Adorni ließ anschließend vor dem Kongress verlauten, alle Milliardäre der Welt, die „Länder mit immer mehr Regulierung und höheren Steuern“ fliehen wollten, seien in Argentinien willkommen. Ob das Land für Thiel nur eine temporäre Station ist oder ob es ihn dauerhaft dorthin verschlägt, ist nicht bekannt. Die argentinische Regierung soll aber erwogen haben, dem Milliardär eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung oder sogar Staatsbürgerschaft anzubieten, heißt es von zwei Personen, die mit Thiels Aktivitäten vor Ort vertraut sind. Softbank will 75 Milliarden Euro in französische KI-Infrastruktur investierenDer japanische Investor Softbank will nach eigenen Angaben die Rekordsumme von 75 Milliarden Euro in den Ausbau der KI-Infrastruktur in Frankreich investieren. „Es wird die größte Investition in Europa in die Infrastruktur im Bereich der Künstlichen Intelligenz sein“, sagte Softbank-Chef Masayoshi Son am Samstag der Zeitung „La Tribune Dimanche“. 45 Milliarden Euro sollen demnach bis 2031 in den Bau von Rechenzentren in der nördlichen Region Hauts-de-France fließen. Die Ankündigung erfolgt kurz vor dem Wirtschaftsgipfel „Choose France“ auf Schloss Versailles, bei dem Präsident Emmanuel Macron am Montag um ausländische Investitionen werben will. Softbank kooperiert bei dem Großprojekt mit dem französischen Konzern Schneider Electric. „Es ist eine wichtige Partnerschaft, ein großes Projekt, das größte, das es in Frankreich je in diesem Bereich gegeben hat“, sagte der Chef von Schneider Electric, Olivier Blum, der Nachrichtenagentur AFP. Klaus BardenhagenErste Windows-PCs mit Nvidia-Chips sollen vorgestellt werden Der KI-Chip-Hersteller Nvidia und ​Microsoft werden einem Medienbericht zufolge in ⁠der kommenden Woche wohl erstmals Windows-PCs präsentieren, die Nvidia-Chips als Hauptprozessor ‌nutzen. Die Vorstellung solle auf der Computex-Messe in Taiwan und Microsofts Build-Entwicklerkonferenz in ‌San ‌Francisco erfolgen, berichtete Axios am Samstag unter Berufung auf Insider.Mit Nvidida-Chips ausgestattete ​Computer würden sowohl ⁠von Microsofts Surface-Marke als auch von anderen PC-Herstellern wie Dell ​erwartet. Microsofts Bemühungen, auf akkuschonendere Chips ⁠umzusteigen, haben bislang ‌keinen nennenswerten Verkaufsboom ausgelöst. Der wichtigste Konkurrent Apple, der eigene Chips ⁠verwendet, stellte im ⁠März aktualisierte MacBooks mit den neuesten ⁠M5-Chips ​vor. ⁠Reuters hatte erstmals 2023 ​über Nvidias Pläne berichtet, ‌CPUs zu entwickeln, die Microsofts Windows-Betriebssystem nutzen ​und auf Arm-Technologie ​basieren.Kartellamt will Verhalten von Tankstellen im Mai „eingehend untersuchen“Das Bundeskartellamt plant mit Blick auf die Spritpreisentwicklung im Mai „eingehend“ zu untersuchen, „wie umfänglich die Steuersenkung tatsächlich an die Autofahrerinnen und Autofahrer weitergegeben wurde“. Das teilte der Chef der Behörde, Andreas Mundt, am Freitag mit. Zwar seien die Preise im Mai kräftig gefallen – die Benzinpreise um ungefähr weitere fünf Cent und die Dieselpreise sogar um rund 17,7 Cent. „Gefallen sind aber auch die Rohölpreise in Hoffnung auf eine Entspannung in der Straße von Hormus", so Mundt weiter. Wegen der hohen Kraftstoffpreise nach Beginn des Irankriegs hatte die Bundesregierung für Mai und Juni die Energiesteuer bei Diesel und Benzin um 14,04 Cent je Liter gesenkt, was unter Einbeziehung des reduzierten Umsatzsteueranteils einer Entlastung von rund 17 Cent je Liter gleichkommt.Der Dieselpreis liege mittlerweile wieder unter dem Preis von E10, teilte das Kartellamt mit Verweis auf seine Auswertungen weiter mit. „Grund hierfür ist, dass sich die Verfügbarkeit und Absatzerwartungen bei Diesel und Benzin umgedreht haben.“ Diesel sei wieder recht gut verfügbar. Unter anderem seien Importe aus dem Nahen Osten teilweise durch Importe aus EU-Staaten ersetzt worden, etwa aus Schweden, Polen und den Niederlanden.Die sogenannte 12-Uhr-Regel werde weiterhin nicht durchgehend eingehalten, so Mundt. „Die Zahl der Abweichungen ist durchaus hoch.“ Meist handele es sich nur um wenige Minuten und viele Abweichungen schienen Anfangsfehler technischer Art zu sein. Es gebe aber auch „grobe Abweichungen“. Das Amt wisse bislang erst aus wenigen Bundesländern, an welche Ansprechpartner es die entsprechenden Daten übermitteln könne. Die Behörde selbst könne die Verstöße nur beobachten, jedoch nicht die Regeln durchsetzen oder Bußgelder verhängen. Die 12-Uhr-Regel besagt, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr mittags – erhöhen dürfen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software