Mit Tricks und Finessen baut UniCredit ihren Anteil an der Commerzbank aus – möglicherweise bereits über 50 Prozent. Die Commerzbank bittet nun die Finanzaufsicht Bafin um Prüfung, ob UniCredit von Verbündeten Aktien zukauft.
03.06.2026, 19.54 Uhr
Kampf mit harten Bandagen: Unicredit-Chef Orcel lässt sich von den Abwehrbemühungen der Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp (Mitte) kaum bremsen
UniCredit scheint bei der feindlichen Übernahme der Commerzbank nicht zu stoppen – nun hofft die Commerzbank im scheinbar aussichtslosen Abwehrkampf auf Hilfe der deutschen Finanzaufsicht Bafin. Die Commerzbank hat bei der Bafin Bedenken wegen des Standes des Übernahmeangebots der Unicredit für das Frankfurter Institut angemeldet.
Die im Rahmen der zurzeit laufenden Offerte an alle Commerzbank-Aktionäre angedienten Aktien könnten „zu einem wesentlichen Teil von Marktteilnehmern stammen, die zugleich Gegenparteien für Derivate mit der UniCredit sind“, schrieb das Institut in einer Mitarbeitermitteilung, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag. „Daher analysieren und beobachten wir diesen Vorgang sehr genau und stehen dazu auch in Kontakt mit der Bafin.“












