Die EU-Kommission hat erstmals einen Sonderbeauftragten für künstliche Intelligenz ernannt. Der dänische Manager Jim Hagemann Snabe werde EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (67) sowie Vizepräsidentin Henna Virkkunen (53) in dieser neu geschaffenen Position künftig beraten. Das Ziel dahinter sei es, das transformative Potenzial von KI in der gesamten Europäischen Union zu maximieren, teilte Virkkunen mit.
Hagemann Snabe soll die Position den Angaben zufolge bis Ende März kommenden Jahres innehaben und unentgeltlich arbeiten.Die Ernennung erfolge zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die KI-Politik der Kommission, teilte die Kommission mit. Hauptgedanke hinter dem Posten sei es, Erfahrungen aus Aktivitäten außerhalb der Kommission einzubringen. Außerdem solle er einen Bericht über industrielle KI erstellen, hieß es.
Gemäß den Vorschriften für Sonderberater habe die Kommission vor der Ernennung von Hagemann Snabe eine gründliche Prüfung durchgeführt, um sicherzustellen, dass kein Interessenkonflikt zwischen seinen Aufgaben als Sonderbeauftragten und seinen beruflichen Tätigkeiten außerhalb der Kommission bestehen. Für die Dauer seines Mandats werde er etwa seine Mitgliedschaft im Beirat von Google Cloud aussetzen.









