Das Musik-Duo Deutsche Vita gibt eigentlich keine Interviews. Für die Berliner Zeitung macht es eine Ausnahme, in der Hoffnung, die Dinge richtigzustellen: Die Band will eigentlich einfach nur Musik machen. Künstler sein. Anonym und im Namen der Kultur. Auf einmal recherchiert die taz. Es geht weniger um ihre Lieder als vielmehr darum: Welche politischen Gesinnungen haben die zwei Schweizer? Wer verbirgt sich hinter der Maske und vor allem: Warum teilt Martin Sellner ihre Musik?
Sänger des Duos Deutsche Vita, Dieter (l.), mit seinem Keyboarder Vito (r.) im Musikvideo zu „WAND“
© Margarete Becker/Deutsche Vita
Die taz-Recherche hatte offensichtlich das Ziel, so der Sprecher der Band, Deutsche Vita in die sogenannte rechte Ecke zu drängen. Für die Musiker ist das aus zwei Gründen ironisch. Zum einen ist die Band nicht deutsch und wusste bis zur Presseanfrage der taz noch nicht einmal über die Rechts-links-Lagerbildungen in Deutschland Bescheid. Und die zweite Ironie: Der Keyboarder des Duos, Raphael Ecoretti („Vito“), spricht gar kein Deutsch.
Warum erzielte die Band Aufmerksamkeit?














