US-Gesundheitspolitik in Afrika: Kenia als Abladeplatz für US-Amerikaner unter Ebola-Verdacht
Weil sich Ebola in der DR Kongo ausbreitet, soll Kenia gefährdete US-Bürger aus der Region aufnehmen. Es gibt Proteste vor Gericht und auf der Straße.
Proteste im kenianischen Nanyuki gegen das geplante Ebola-Quarantänezentrum der USA auf dem Luftwaffenstützpunkt Laikipia, 1. Juni
Andrew Kasuku/AP/dpa
Hunderte Demonstranten zogen am Montag durch die kenianische Kleinstadt Nanyuki, rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi. Sie zündeten Reifen an und errichteten Straßensperren: „Wir protestieren heute, um zur Hölle NEIN zu sagen zu einem Ebola-Quarantänezentrum in Nanyuki“, so Marlin Ndegwa, Gemeindevorsitzender von Nanyuki. „Wie kann es sein, dass die Amerikaner entscheiden, sie wollen nicht mit Ebola in Berührung kommen, und wir sollen aber Ebola für sie bekämpfen?“ Zwei Menschen wurden laut Medienberichten bei den Protesten erschossen.










