Wer in den vergangenen Monaten einen der vielen Bürgerdialoge zum Olympia-Entscheid besuchte, der wusste, dass es schwer werden würde, die Hamburgerinnen und Hamburger von einem sportlichen Weltereignis in ihrer Stadt zu überzeugen. Im Vereinsheim des SV Großborstel zum Beispiel beschwor SPD-Sportsenator Andy Grote das „olympische Feuer in uns allen“, versprach den barrierefreien Ausbau des Nahverkehrs, einen Hauptbahnhof, an dem Reisende sich gern aufhalten, statt nur auszuharren. Er mahnte: Ohne die fließenden Gelder könnte all das schwieriger werden. Und ganz nebenbei: „Das Bild Deutschlands darf nicht allein durch Bayern geprägt werden.“
Der olympische Geist lässt sich nicht mit Drohungen beschwören
Die Hamburger lehnen eine Bewerbung um die Olympischen Spiele ab. Sie haben gute Gründe.













