Es gibt nur wenige Schweizer Privatbanken mit Niederlassungen in Deutschland. Aber die Bank Reichmuth aus Luzern ist schon seit mehr als 25 Jahren hier. Und sie möchte ihr Geschäft ausbauen, allerdings nur für ausgewählte Kunden: Mindestens eine Million Franken sollte man schon anlegen. Inhaber Christof Reichmuth, 58, hat zum Interview in ein Büro an der Münchner Maximilianstraße geladen. Der Schweizer Banker hat starke Meinungen zum Euro, zu Staatschulden und zum Bankgeheimnis. Sein Institut beschäftigt 170 Mitarbeiter und verwaltet etwa 17 Milliarden Schweizer Franken – im Interview erläutert er, auf welche Grundsätze er dabei vertraut.
„Euro und Dollar sind für uns inzwischen Schwachwährungen“
Der Schweizer Privatbanker Christof Reichmuth erklärt im SZ-Interview, warum seine Bank trotz wieder höherer Zinsen bei Staatsanleihen vorsichtig bleibt. Warum er das Schweizer Bankgeheimnis verteidigt und sich Sorgen um Deutschland macht.













