Thomas Gasser sprengt Kavernen in den Fels, in denen Gold und Wertgegenstände gebunkert werden sollen. Tief unter dem Brünigpass erweitert der Innerschweizer Unternehmer damit sein unterirdisches Reich.

Zusammenfassung

Teilen

Merken

Noch regieren hier Lärm und nackter Stein. Doch dort, wo jetzt grauer Staub durch die Luft wirbelt, sollen bald Milliardenwerte lagern. Wir befinden uns mitten im Felsmassiv des Brünig in Lungern, nahe der Kantonsgrenze zwischen Obwalden und Bern. Rund 150 Meter oberhalb der Kaverne verläuft die Brünig-Passstrasse. Erzeugt wird der Staub durch eine Jumbo-Bohrmaschine – ein tonnenschweres Ungetüm, das mit seinen drei hydraulischen Armen ein exakt berechnetes Raster aus Hunderten Sprenglöchern in den harten Fels treibt.