Alexander Zverev hat zum sechsten Mal in Serie das Viertelfinale der French Open erreicht. Der Hamburger gewann auf dem Court Philippe-Chatrier nach einem schwachen Start letztlich souverän mit 7:6 (7:3), 6:4, 6:1 gegen den niederländischen Nachrücker Jesper de Jong, der seinen 26. Geburtstag feierte.Damit ist Zverev, der der letzte verbliebene Top-5-Spieler im Turnier ist und nach dem Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic als heißester Anwärter auf den Titel an der Seine gilt, nur noch drei Siege vom großen Triumph entfernt. Es wäre der erste Grand-Slam-Titel für den Olympiasieger von Tokio.Im Duell mit dem Weltranglisten-106. de Jong, der in der Qualifikation ausgeschieden und als »Lucky Loser« ins Hauptfeld gerutscht war, leistete sich Zverev zunächst zahlreiche Vorhandfehler. Bei abgekühlten Temperaturen in Paris holte er sich den ersten Satz bei kurzzeitig einsetzendem Regen im Tiebreak.
In der Folge stabilisierte sich aber Zverevs Spiel. Nach 2.14 Stunden Spielzeit verwandelte der 29-Jährige schließlich seinen ersten Matchball zum Sieg. »Die Psyche hat sich beruhigt, die bösen Dämonen haben sich jetzt erst mal verabschiedet«, sagte Tennisikone Boris Becker bei Eurosport.Nun Duell mit JódarIn der Runde der letzten acht trifft Zverev auf den spanischen Teenager Rafael Jódar. Auch gegen den 19-Jährigen, der gegen seinen Landsmann Pablo Carreño Busta einen 0:2-Satzrückstand drehte und 4:6, 4:6, 6:1, 6:2, 6:2 gewann, ist die Nummer zwei der Setzliste klar favorisiert. Im Vorjahr war Zverev im Viertelfinale an Djokovic gescheitert.











