Ja, gibt es noch Wunder? Da stand Alexander Zverev, 29, am Mikrofon, gerade hatte er sein Achtelfinale auf dem Court Philippe-Chatrier gewonnen. Ein Sieg des Deutschen bei einem Grand-Slam-Turnier ist an sich noch kein Weltereignis, schließlich bestritt er an diesem deutlich abgekühlten Sonntag in Paris seinen 162. Einsatz bei einer Veranstaltung dieser Kategorie, seine Bilanz ist ziemlich ansehnlich. Sein jüngster Erfolg war der 122. Matchsieg bei einem Grand Slam in seiner Karriere. Bahnbrechend indes war, dass Zverev, der gerne dazu neigt, sich selbst Steine in den Weg zu legen, diesmal grundsolide siegte, ohne Drama, ohne Umwege, ohne Verlängerung. Noch am Freitag in der dritten Runde hatte er ohne Not den dritten Satz gegen den Franzosen Quentin Halys verdaddelt. Jetzt also stand er da und sagte nach dem 7:6 (3), 6:4, 6:1 gegen den Niederländer Jesper De Jong zufrieden: „Anfangs war es etwas schwer, er legte einen Blitzstart hin. Aber als ich meinen Rhythmus fand, fühlte ich mich wohl.“ Sein Fazit klang zu Recht positiv: „Ich finde, mein Spiel ist da.“
Achtelfinale der French Open: Zverev besteht den ersten Test als Titelfavorit
Im Achtelfinale der French Open schlägt Alexander Zverev den Niederländer Jesper De Jong – und das überraschend souverän.
Zverev (29) gewinnt das Achtelfinale der French Open gegen den Niederländer De Jong 7:6, 6:4, 6:1 – sein 122. Grand-Slam-Matchsieg der Karriere. Erstmals in diesem Turnier ohne Satzverlust und ohne Drama: der Titelfavorit hat seinen Rhythmus gefunden.











