Nach einer EU-Debatte zum europäisch-chinesischen Verhältnis warnt China vor Folgen durch weitere Handelsbeschränkungen. Die Volksrepublik hoffe, dass die Europäische Union an freiem Handel und fairem Wettbewerb festhalte und Protektionismus sowie Unilateralismus ablehne, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Sollte die EU neue einseitige Handelsinstrumente oder diskriminierende Beschränkungen einführen, werde Peking „entschieden zurückschlagen“ und „wirksame Maßnahmen“ zum Schutz seiner Interessen ergreifen, drohte die Behörde.Am Freitag hatte das aus 27 Vertretern bestehende Kollegium der Kommissionsmitglieder in einer „Orientierungsaussprache“ über das Verhältnis zur Volksrepublik beraten. Entscheidungen gab es keine, waren aber auch nicht erwartet worden. Stattdessen soll das Treffen laut EU-Angaben zu Diskussionen auf dem kommenden G7-Gipfel und der Tagung des Europäischen Rates Mitte Juni führen.China sei ein wichtiger Partner, und Austausch sowie Dialog würden fortgesetzt, teilte die Kommission anschließend mit. „Gleichzeitig ist der aktuelle Stand der Handels- und Investitionsbeziehungen nicht nachhaltig“, hieß es darin. Durch die stärkere Verflechtung von wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen erforderten „beide Dimensionen“ eine entschlossenere und einheitlichere Reaktion, erklärte die Kommission.
China und die Europäische Union: Peking droht bei neuen Handelsbeschränkungen der EU „zurückzuschlagen“
Die EU-Kommission hat die europäisch-chinesischen Handelsbeziehungen als „nicht nachhaltig“ bezeichnet. Nun warnt die Volksrepublik: Sollte die EU neue Handelsbeschränkungen einführen, werde Peking „entschieden zurückschlagen“.
Peking warnt die EU vor einem „entschiedenen Gegenschlag", falls neue einseitige Handelsinstrumente oder diskriminierende Beschränkungen eingeführt werden. Die EU-Kommission räumt ein, dass die aktuellen Handels- und Investitionsbeziehungen „nicht nachhaltig" sind — Supply-Chain- und Procurement-Verantwortliche müssen Abhängigkeiten von chinesischen Vorprodukten und Rohstoffen strategisch neu bewerten.













