Beim FDP-Bundesparteitag in Berlin kommt es bei der Wahl für den Posten des Parteivorsitzenden überraschend zu einer Kampfkandidatur. Gegen den bisher einzigen Bewerber Wolfgang Kubicki tritt die Europa- und Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann an. Sie wurde auf dem Parteitag von 33 Delegierten vorgeschlagen.Marie-Agnes Strack-Zimmermann beim Bundesparteitag am Samstag. Die 68-Jährige ist im FDP-Präsidium und sitzt im EU-Parlament. Annegret Hilse/REUTERSDer frühere Fraktionschef Dürr war im Mai 2025 an die Spitze der Partei getreten, nachdem die FDP im Februar bei der Bundestagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und aus dem Parlament geflogen war. Dürr gelang es aber nicht, das Ruder herumzureißen. 2026 kassierte die FDP bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bittere Niederlagen. Sie verpasste den Wiedereinzug in die Landtage, woraufhin Präsidium und Bundesvorstand zurücktraten.War als FDP-Vorsitzender weitgehend erfolglos: Christian Dürr. Bernd Weißbrod/dpaDürr, der massiv in der Kritik stand, wollte ursprünglich wieder für das Amt des Bundesvorsitzenden antreten. Er verzichtete aber darauf, als Kubicki seine Kandidatur ankündigte. Der 74-jährige Kubicki war bislang stellvertretender Vorsitzender der Liberalen. Auch der nordrhein-westfälische FDP-Chef Henning Höne zog seine Bewerbung für den Vorsitzendenposten wieder zurück. Die Bewerbung der 68-jährigen Strack-Zimmermann kam am Samstag überraschend.
Unerwartete Kampfkandidatur beim FDP-Parteitag
Beim FDP-Bundesparteitag in Berlin kommt es bei der Wahl für den Posten des Parteivorsitzenden überraschend zu einer Kampfkandidatur. Gegen den bisher einzigen Bewerber Wolfgang Kubicki tritt die Europa- und Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann an. Sie wurde auf dem Parteitag von 33 Delegierten vorgeschlagen.Marie-Agnes Strack-Zimmermann beim Bundesparteitag am Samstag. Die 68-Jährige ist im FDP-Präsidium und sitzt im EU-Parlament. Annegret Hilse/REUTERSDer frühere Fraktionschef Dürr war im Mai 2025 an die Spitze der Partei getreten, nachdem die FDP im Februar bei der Bundestagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und aus dem Parlament geflogen war. Dürr gelang es aber nicht, das Ruder herumzureißen. 2026 kassierte die FDP bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bittere Niederlagen. Sie verpasste den Wiedereinzug in die Landtage, woraufhin Präsidium und Bundesvorstand zurücktraten.War als FDP-Vorsitzender weitgehend erfolglos: Christian Dürr. Bernd Weißbrod/dpaDürr, der massiv in der Kritik stand, wollte ursprünglich wieder für das Amt des Bundesvorsitzenden antreten. Er verzichtete aber darauf, als Kubicki seine Kandidatur ankündigte. Der 74-jährige Kubicki war bislang stellvertretender Vorsitzender der Liberalen. Auch der nordrhein-westfälische FDP-Chef Henning Höne zog seine Bewerbung für den Vorsitzendenposten wieder zurück. Die Bewerbung der 68-jährigen Strack-Zimmermann kam am Samstag überraschend.










