Mehrere Frauen haben der SZ davon erzählt, dass sie als Minderjährige sexuelle Verhältnisse zu Konstantin Wecker gehabt hätten. Den Anstoß, viele Jahre später öffentlich davon zu erzählen, gab unter anderem die SZ-Berichterstattung über Konstantin Weckers Verhältnis zu einer Schülerin, die ihn im Jahr 2011 als 15-Jährige kennenlernte. Damals entschuldigte Wecker sein „unter moralischen Maßstäben (...) gänzlich unangemessenes Verhalten“ mit einer damaligen Phase schweren Alkoholkonsums. Diesmal äußerte er sich nicht, weil er nach Angaben seines Anwalts und laut der Bescheinigung eines Arztes „aktuell aus medizinischen Gründen nicht fähig ist, persönlich zu Presseanfragen zu Sachverhalten aus der Vergangenheit Stellung zu beziehen“.