Ausstellung von Dörte Eißfeldt: Fotografisches Papier und Modell werden eins

Das C/O Berlin entdeckt die konzeptuelle Fotografie von Dörte Eißfeldt. Das Physische der analogen Technik schließt sie mit Sinnlichkeit kurz.

Dörte Eißfeldt, „Hand Dessauer 02“, 1988

©VG Bild-Kunst, Bonn, 2025

Dass die äußerst populäre Institution mit dem bescheidenen Namen C/O Berlin sich jemals mit dem Werk von Dörte Eißfeldt beschäftigen würde, durfte als unwahrscheinlich gelten. Mit dem neuen amerikanischen Kurator Boaz Levin aber ist es möglich. Denn Eißfeldt bewegt sich schon immer in einer Hinterstube der Fotografie, an deren Tür geschrieben steht: Bildzweifel und Alchemie. Bildhistorisch besteht diese Stube aus zwei Instanzen, der Camera obscura und der Dunkelkammer.