Die Kunst der Woche: Vielleicht beginnt man mit dem Phallus
Bei Scherben geht es um Bild und Fetisch beim Tätowierkünstlers Albrecht Becker, in der Galerie im Turm destilliert Daphne Schüttkemper Körper aus Gebäuden.
Lucas Odahara, „Intervalo“, 2025, in der Ausstellung „body multiple“ bei Scherben
Max Eulitz; VG Bild-Kunst
M an weiß gar nicht, womit man anfangen soll in der Ausstellung „body multiple“ im Projektraum Scherben. Eine regelrechte Bilderflut aus dem Nachlass des schillernden Albrecht Becker fällt hier auf einen ein. Becker, der Szenenbildner, unermüdliche Fotograf seiner selbst, der von den Nazis seiner Homosexualität wegen zur Gefängnisstrafe verurteilt wurde, dennoch freiwillig als Wehrmachtssoldat an die Ostfront ging, und nach dem Krieg in Szenekreisen weltweit zum bekannten Tätowier- und Fetischkünstler wurde.









