Die Kunst der Woche: Vor- und Nachbilder
Appropriation Art bei Rainer Wölzl im Käthe-Kollwitz-Museum und Sophie Horvath und Ulla Hahn in der Zwitschermaschine.
Rainer Wölzl, „Der Horizont“, 2020, Museum der Schatten [Pieter Bruegel d. Ä., John Huston, J.-L. Godard, René Magritte, S. Kubrick]
Käthe-Kollwitz-Museum
F ür seine Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen politischen, sozialen und kulturellen Verwerfungen setzt Rainer Wölzl inzwischen ganz auf die Kohlezeichnung. Daher ist er mit seiner großen Einzelausstellung „Konstellationen“ im Käthe-Kollwitz-Museum am richtigen Ort. Die Art, wie der Wiener Künstler das tut, könnte sich von Käthe Kollwitz jedoch nicht deutlicher unterscheiden. Der Künstler sucht seine Motive nämlich nicht im realen Alltag. Er findet die reale Welt und ihre Motive vielmehr in der Welt der Bilder.







