Politiker bemühen gerne Fußball-Vergleiche, wenn sie mit etwas mehr Leichtigkeit, als die Situation strenggenommen hergibt, eine missliche Lage beschreiben wollen. Da ist dann im besten Fall nach dem Spiel vor dem Spiel, oder aber man ist sogar schon einen Schritt weiter und hatte kein Glück – und dann kam auch noch Pech dazu.Was die Stimmung in der schwarz-roten Koalition im Bund angeht, hat wohl kaum noch jemand vom Feeling her ein gutes Gefühl. Ein besonders großes Problem allerdings hat aktuell der Bundeskanzler selbst. Die durch Berlin wabernden Gerüchte über einen möglichen Kanzlertausch weisen die Mächtigen in der CDU zwar als Quatsch zurück. Aber selbst, wenn Friedrich Merz von einem „Ich habe fertig“ noch weit entfernt sein sollte: Es wird zunehmend einsam um ihn herum.Vielleicht findet Merz ja ein wenig Trost in der Tatsache, dass auch der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder erkennbar angezählt ist: erst die aus CSU-Sicht wenig erbaulichen Kommunalwahlen, und kürzlich dann auch noch ein Brief von Parteivize und EVP-Chef Manfred Weber, in dem dieser mit dem Zustand der CSU abrechnete. Es herrsche keine Revolution in München, schreiben meine Kollegen Thomas Balbierer und Johann Osel. Den Status des Unantastbaren jedoch habe Söder verloren.Wenn Ihnen das ein bisschen zu viel Politik auf einmal ist, können Sie sich hervorragend ablenken mit dem Interview, das unser SZ-Kollege Benedikt Warmbrunn mit dem Kriminologen Manuel Heinemann geführt hat. Der Inhalt? Lernen von Serienmördern!Anschließend empfehle ich Ihnen dann noch einen entspannten Abstecher in die Welt der Superreichen – zumindest als Leser.Was heute wichtig istUS-Vizepräsident Vance spricht von naher Einigung – Trump muss noch zustimmen .Medienberichten zufolge streben die USA und Iran an, die Waffenruhe um 60 Tag zu verlängern und Gespräche über Teherans Atomprogramm aufzunehmen. US-Vizepräsident Vance sagt, sie seien „kurz vor“ einem Abkommen. Wann und ob US-Präsident Trump die Absichtserklärung unterzeichne, sei offen. Zum Liveblog zum Krieg in NahostIran-Verhandlungen: Strittige Fragen zum Atomprogramm bleibenRussische Drohne trifft Hochhaus in Rumänien – zwei Verletzte. In der Grenzstadt Galati schlägt in einem mehrstöckigen Wohnhaus eine russische Drohne ein. Rumänien hat als Reaktion nach eigenen Angaben zwei F-16-Kampfjets aufsteigen lassen. Eine weitere Drohne wird im Nordwesten des Nato-Mitgliedstaates gefunden. Seit Beginn des Kriegs hat Rumänien immer wieder Verletzungen des Luftraums gemeldet. Zum Liveblog zum Krieg in der UkraineWie wichtig Drohnen für die ukrainische Verteidigung sindGeplanter Anschlag auf Konzert von Taylor Swift – 15 Jahre Haft. Beran A. wurde vor dem Landesgericht Wiener Neustadt wegen Terror und Beihilfe zum Mordversuch verurteilt. Er gestand und zeigte Reue. Der Prozess legt offen, wie unauffällige junge Männer zu Islamisten werden können – und wie lange das oft unerkannt bleibt. Zum ArtikelWie der Spitzensteuersatz die obere Mitte belastet. Gut- und Durchschnittsverdiener wurden bei Steuerreformen immer weiter benachteiligt, rechnet Experte Günter Striewe vor. Was einmal ein Steuersatz für Millionäre war, ist heute der Steuersatz mancher Facharbeiter und Angestellter. Daran wird auch die geplante Steuerreform nichts ändern. Zum ArtikelSuperreiche in Deutschland: Wo das große Geld liegtBrenner-Sperrung am Samstag: Womit Reisende rechnen müssen. Schon heute kommt es zu Staus am Brenner, in Italien werden seit gestern unter anderem Mautstellen bestreikt. Am Samstag wird die Brenner-Autobahn A 13 komplett gesperrt. In den Pfingstferien wurde eine Demo genehmigt, Anwohner wollen gegen die Verkehrsbelastung protestieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Zum ArtikelWeitere wichtige ThemenFolgen des Klimawandels: Hitzewelle belastet französische WirtschaftPanne vor Ausstrahlung: „Germany's Next Top Model“: Ein Finale, das den Namen nicht verdientDie Fachbriefings von SZ Dossier – mit SZ Pro-AboDossier Digitalwende: Brüssel setzt auf Tech-Stack und Open Source. Die EU-Kommission will Europas technologische Souveränität zur strategischen Wachstumsfrage machen. Ein internes Dokument skizziert neue Regeln für Cloud, KI und Chips – inklusive Open-Source-Strategie, Souveränitätsbewertung und europäischem Tech-Stack. Auch wichtig: Die Schufa will ihr gesamtes Rechenzentrum in die AWS European Sovereign Cloud migrieren. Zum BriefingDossier Geoökonomie: Brüssel treibt grenzüberschreitende Stromautobahnen voran. Europas Stromnetz ist zersplittert, der Ausbau kaum koordiniert – das soll sich ändern. Die EU-Kommission hat ein Paket vorgelegt, das die Integration vorantreiben und acht grenzüberschreitende „Stromautobahnen“ quer durch den Kontinent schaffen soll. Aber erste Mitgliedstaaten warnen bereits vor zu viel Steuerung aus Brüssel. Zum Briefing
News am Morgen - Nachrichten vom 29. Mai 2026
US-Vizepräsident JD Vance sagt, eine Einigung zur Waffenruhe im Iran-Krieg sei nah. In der Nacht wurde ein Wohnhaus in Rumänien von einer russischen Drohne getroffen. Die Brenner-Autobahn wird gesperrt.








